Reichenbach, Walderbach, Runding

Unterwegs in den Sommerurlaub im vertrauten Bayerischen Wald besuchen wir die Abteikirche im „romanischen“ Benediktinerkloster Reichenbach.

Wir folgen einem Hinweisschild, das uns einen Fußweg zum Kloster empfiehlt und so erklimmen wir den Klosterberg auf Serpentinen, die uns ohne größere Anstrengung im Nu nach oben transportieren.

Oben angekommen lesen wir auf einem Schild, das vermutlich exklusiv für uns angebracht worden war, dass es aus covid-technischen Gründen an diesem Portal definitiv für uns keinen Einlass geben wird.

Den Rückzug treten wir auf einer Treppe an, die uns schnurstracks hinunter in den Ort Reichenbach führt.

Suchen wir also nach einem weiteren Eingang und werden auf der gegenüberliegenden Bergseite fündig. Hier sind die Behindertenwerkstätten angesiedelt und der Eintritt in die Klosterkirche ist hier möglich.

Zumindest die beiden Türklopfer stammen aus dem ursprünglich romanischen Kloster, während der Rest im gotischen Stil überarbeitet worden ist.

Hinter dem Portal befinden sich Boden sowie links und rechts je ein Seitenaltar.

Hier bekommt man schon mal einen ersten Hinweis über den üppigen Stuck und Schmuck, der einen im Kirchenschiff erwartet.

Grabmal Otto I. von Pfalz Mosbach, Enkel des Deutschen Königs Ruprecht, im Jahr 14hundert schlag mich tot auf einer Pilgerreise nach Jerusalem verstorben.

Wir setzen unsere Reise wenige Kilometer weit fort, um in der Abteikirche des Zisterzienser-Klosters Walderbach nach dem Rechten zu sehen.

Wir werden erwartet vom Bischof.

Gegenüber des Portals befindet sich ein kleiner Park oder vielleicht besser Garten, in dessen Mitte ein Brunnen installiert ist.

Hinter dem dem äußeren Portal befindet sich ein weiteres, bei dem es sich wohl um das ursprüngliche handeln dürfte.

Dahinter verbirgt sich die romanische Hallenkirche, in der im 15. Jahrhundert wohl Sodom und Gomorra geherrscht haben müssen. (Die Einzelheiten kann man googlen.)

Was hängen denn da für Ersatzteile an der Wand?

Wir verlassen das Gotteshaus, werden dabei vom zerzausten Storchennachwuchs beobachtet und setzten unsere Fahrt zur Burgruine Runding fort.

Interessante Wohngemeinschaft

Blick zum Haidstein (waren wir schon) und zum Hohen Bogen (sind wir morgen).

Der Getreidekasten befindet sich außerhalb der Burg.

In Runding warten noch einige Attraktionen auf die Kamera:

Es wird Zeit, nach Bad Kötzting aufzubrechen, denn um 18:00 Uhr schließt die Rezeption.

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Burgruine Hochhaus

Wieder ein sonniger Tag, der nicht ungenutzt verstreichen soll. Wir nehmen uns Burgruine Hochhaus vor, die nahe Burg Niederhaus im Karthäusertal gelegen ist.

Die Nässe der vergangenen Tage macht den kurzen steilen Anstieg zur Herausforderung.

Fette grüne Blätter, die ich nicht zuordnen kann.

Als wir beinahe oben sind, ist Hochhaus durch das relativ dichte Laub zu erspähen.

Vandalismus und Raubrittertum!

Nun sind wir schon mal hier, also betreten wir die Ruine eben auf eigene Gefahr…

… und werden angemessen empfangen: Seine Majestät, der Froschkönig hat heute sein Krötenkostüm übergestreift, um sich persönlich die Ehre zu geben.

Gerade einmal daumennagelgroß gewachsen und schon Herrscher über eine Burg? Wenn er sich da mal nicht überschätzt! Vermutlich hofft er auf eine steinreiche und ebenso küssfreudige wie heiratswillige Jungfrau, die ihm die nötigsten Renovierungsarbeiten an seinem maroden Anwesen bereitwillig finanzieren möchte. Heruntergekommener Erbadel, kennt man ja!

Noch wesentlich größer als Niederhaus!

Höher, verwinkelter, weitläufiger,

… verwunschener,

… eingewachsener,

… einsturzgefährdeter.

Ein verhexter Ort aus alter Zeit.

… prädestiniert für Magic Sessions,

für Indoor-Events ebenso gerne genutzt…

wie für Outdoor-Happenings.

Wenn da mal boß nix umstürzt!

Die Natur hat hier alles fest im Griff.

Immobilie mit Wandschrank, Regalbrett inclusive, gut erhalten!

Ein Mahnmal unserer Zeit.

Hinfahren, selber schauen. Aber Kinder besser zu Hause lassen oder in Ketten legen!

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Der Klimawandel trägt rosé!

Grau bedeckter Himmel, warm, kein Niederschlag: Gerade recht für eine Wanderung im Donauried zwischen Höchstädt und Blindheim.

Ein Paradies für Blässhühner!

Die Sonne spitzt heraus – der Graureiher darf sich auch die Beine kühlen, steht aber unter Beobachtung.

Der See ist von einem Elektrozaun umgeben, sodass wir nicht so wirklich nah an die Vogelwelt rankommen können – aber das ist schon richtig und gut so!

Am Wegesrand präsentieren sich einige Schönheiten wie dieser Klatschmohn hier.

Am nächste See darf nicht gebadet werden.

Graugänse durchqueren immer wieder die Optik.

Auf Blindheimer Flur schreit uns ein Kiebitz von oben an, wir hätten hier nichts verloren…

Ein jugendlicher Graureiher wartet auf die nächste Fütterung.

Meister Lampe hypnotisiert eine Löwenzahnblüte.

Ein Schwarm Stare besetzt einen maroden Baum.

Storchenschnabel, wo man hinschaut…

Da stolziert er herum, der Klimawandel! Mitten unter Graugänsen, Blässhühnern und Graureihern durchkämmt er das Gelände nach schmackhaften schwäbischen Delikatessen.

Familie Schwan kann’s gar nicht glauben und wirft auch mal einen Blick auf den Exoten.

Geht der Graureiher jetzt gleich mit der Lanze auf unseren Flamingo los?

Das Rindvieh am gegenüberliegenden Ufer nimmt die Angelegenheit mit dem Weiden sehr wörtlich.

Wohl doch kein Leckerbissen.

Eine beruhigende Massage tut jetzt wohl.

Zeit zum Aufbruch, auch für uns: nach vier Stunden Wanderung setzt jetzt doch noch der Regen ein.

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Burg Niederhaus im Nördlinger Ries

Jeder Sonnenstrahl muss in diesem Sommer genutzt werden: Wir machen eine kleinen Ausflug zur Burg Niederhaus bei Hürnheim im Ries.

Wasserturm
Burgfried
Hürnheim
Wemding
Altes Bauernhaus am Fuße der Burg

In Christgarten waren wir auch länger nicht mehr:

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Maikäferfrühstück

Zum Frühstück bei wärmendem Sonnenschein fallen vom Baum Maikäfer, einer nach dem anderen. Manche sind schon fertig mit der Welt, andere bewegen noch zaghaft die Maikäferkrabbelbeinchen. Oma Liese sammelt einige auf und schießt ein Maikäfer-Beweisfoto – am 10.Juli…

Danach zieht es uns mal wieder in das Wildtier-Freigehege im Nationalpark.

Heute zeigen sich die Wisente auf einer sonnenbeschienenen Lichtung.

Man faulenzt und nimmt dabei ein Sonnenbad.

Man räkelt sich…

…und stemmt sich mühsam hoch.

Vorne auch noch.

Man richtet sich auf, sortiert seinen Beine…

… und jetzt?

Man lässt sich die andere Körperhälfte von der Sonne wärmen.

Beim Uhu ist ebenfalls Mittagsruhe angesagt.

Ein paar leichte Streching-Einheiten vielleicht… mehr für’s Publikum.

Danach?

Ein Nickerchen.

Im Wildschweingehege wird gespeist.

Allerdings am liebsten…

… unbeobachtet.

Die Hirschkuh hält Wache,

während der Herr Gemahl nebst Sohn zu ruhen gedenkt.

Ein Käuzchen riskiert kurz zwei Augen.

Meister Petz scheint als einziger im gesamten Freigehege seinem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen.

Er streift nach einem kühlenden Bad durch das Gelände und lässt sich dabei von der Sonne den Pelz trocknen.

Sieht eigentlich noch irgendjemand zu?

Er zieht sich dann mal in den Schatten des Dickichts zurück.

Am Ende des Tages zeigt sich noch ein träumender Elch.

Von Wolf und Luchs war heute leider nichts zu sehen. Vermutlich befanden sie sich irgendwo im Tiefschlaf, an diesem ersten wirklich sonnigen Tag seit einer Woche.

Abends kommt allmählich Wind auf, der sich immer unangenehmer Fahrt aufnimmt. Hoffentlich pustet er uns keine Wolken vor den Sternenhimmel!

Ob das Stativ bei diesem Sturm wackelfrei steht? Wir machen uns auf den Weg und experimentieren einfach mal.

Gar nicht so verkehrt! Einmal das Himmelszelt mit Milchstraße und Flugzeug und einmal ohne störende Flugobjekte.

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Ludwigsthal

Die Prognosen sind positiv: Nach einer verregneten Woche soll das Wochenende sonnig werden, eine Neumond-Nacht steht bevor, auf in den Bayerischen Wald!

Wir machen kurz Station in Ludwigsthal, wo eine reizvoll gestaltete Kirche zum Besuch einlädt. Franz Hofstötter malte die neuromanische Herz-Jesu-Kirche von 1896 bis 1901 nach seinen Vorstellungen aus, nachdem der damalige Dorfpfarrer auf ihn aufmerksam geworden war. Hofstötter war in erster Linie Glaskünstler. Seine Vasen werden heute für einige Tausend Euro gehandelt.

Wir müssen zuerst für Erhellung sorgen. Mal sehen, ob sich der Euro lohnt.

Von der Kanzel aus hat der Pfarrer gute Sicht zum Zeitmesser.

Bei der Beschriftung der Sitzplätze hat sich seit damals einiges verändert…

Ja früher…

Am frühen Abend, in Lackenhäuser gelandet, unternehmen wir nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang, um zu erkunden, ob’s was neues gibt.

Auf der Kuhweide sonnt sich ein Kälbchen…

Schwarzenberg liegt unverändert…

Eine kleine Kapelle entdecken wir, finden aber leider keinen Weg, der dorthin führt.

So, Zeit, die Fotos von heute für den Blog auszuwählen und dann heißt’s warten auf die Dunkelheit, denn ab 22:00 Uhr soll der Blick zu den Sternen recht gut sein.

Und tatsächlich, 22:00 Uhr: Sterne blinken auf!

Es wird dann 23:00 Uhr, bis Oma-Liese die Blogarbeiten abgeschossen hat und wir uns aufmachen können in die dunkle Nacht.

Immer wieder blitzen Sterne auf, um dann gleich wieder hinter Wolkenschlieren zu verschwinden. Doch dann werden die Sternen-Phasen länger!

Mal sehen, was morgen geht!

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Turmfalken auf dem Dach

Aufregung im Garten: Amsel und Rotschwänzchen schlagen Alarm! Oma-Liese sucht unter Sträuchern nach der Katze, kann sie aber nicht finden??? Der Alarm wird immer heftiger, Rasseln vom Dach, ein Blick nach oben bringt Klarheit:

Auf dem Dach sitzt ein junger Turmfalke.

Er verlässt seinen Posten um auf Nachbars Kamin einen noch höheren Ansitz zu besetzen…

…wo er nicht lange alleine bleibt:

Zu zweit spähen die beiden eine ganze Weile in alle Richtungen und warten geduldig…

…bis sie endlich abgeholt werden,

um eine Flugstunde zu erhalten.

Danach: Fußpflege,

den Nagellack trocknen lassen,

die Federn zurechtrücken.

Ein Taubenpärchen setzt sich unerschrocken auf das selbe Hausdach.

Schließlich ergreift der Amselmann die Initiative und versucht beherzt die beiden jugendlichen Greife vom Dach zu vertreiben. Kindchenschema hin oder her – was zu viel ist, ist zu viel! Seine Geduld ist jedenfalls am Ende, es muss ein Zeichen gesetzt werden: Er zetert,

er macht sich riesengroß,

er deutet mit Flügelschlägen an, was die beiden unerwünschten Jugendlichen als nächstes zu tun hätten…

…und er hat Erfolg.

Platz genug, um sein traditionelles Abendlied anzustimmen.

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Neulich bei Blindheim

gegen Abend auf dem Aussichtsturm über das Donauried war die Natur damit beschäftigt, sich für die Nacht zu rüsten.

Ein Graureiher segelte mit gut gefülltem Kropf der Abendsonne entgegen.

Die Kapelle am gegenüberliegenden Rand des Rieds war gut zu erkennen…

der Blick nach Pfaffenhofen war nur von Stromleitungen durchquert.

Ein Kiebitz beobachtete uns beim Beobachten…

Bussard und Krähe teilten sich friedlich ein Stück Wiese,

ein fetter Hase schleifte seinen Bauch über das grüne Gras – das reinste Idyll…

Nur der Falke störte den Abendfrieden. Er war auf Beutefang…

und hatte auch gleich Erfolg.

Leider etwas unscharf, aber weil auf dem Bild gut sichtbar ist, wie sich der Halsumfang mit der Beute im Rachen vergrößert hat, wird auch dieses Foto veröffentlicht.

…und gleich noch einmal:

Diesmal schleppte er noch fettere Beute davon.

Der Bussard hatte noch einen kleinen Revierkampf zu überstehen.

Hat sich dann doch noch zum Schlachtfeld entwickelt, das Donauried. Blindheim eben!

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Kipfenberg

Von Kipfenberg aus wandern wir also heute hoch zum Gipfelkreuz auf dem Michelsberg.

Die Grundmauern der Michaelskirche sind Teil einer einstigen Burganlage.

Und dann das Kreuz. Von rechts…

und von links. Nur nicht von vorne!

Denn da geht’s steil hinunter ins Tal, wo wir übrigens die Nacht auf dem Campingplatz verbracht haben.

Die Burg liegt diesmal unter uns.

Versteckt im Wald finden wir die restlichen Fundamente einer einstigen Burganlage.

Wir wandern auf dem Schmetterlingsweg nach Arnsberg.

Von Schloss Arnsberg aus hat man beste Sicht auf den Abflugplatz der Gleitschirmflieger.

Im Tal unter uns knattert es:

Falls mal jemand übernachten möchte:

Inschrift am alten Zehentstadel in Arnsberg.

Eine Aufforderung!

Köstlich!

Kornblumen
Brombeerblüten
Winziges, mir unbekanntes Insekt mit extrem langen Fühlern.

Zwei Mäuse bei der Waldarbeit.

Nach einigen Höhenmetern auf und ab kommen wir schließlich bei den Gleitschirmfliegern an. Von dort oben blickt man auf ein kleines Kirchlein, das auf dem Areal eines römischen Castells errichtet wurde.

Die Flugkünstler müssen warten, bis die Aufwinde ausreichend sind und dann geht’s los!

Schachbrettfalter

Fast sind wir wieder im Tal und haben es nicht mehr weit zum Womo. Sechs Stunden waren wir unterwegs, jetzt geht’s nach Hause.

Im Ort viel zu viele Tafeln mit lateinischen Inschriften. Wer die lesen mag, muss selbst hinfahren!

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Altmühltal – Römer und Adler

Bei bestem Wochenendwetter unternehmen wir mal wieder mit dem WoMo ein kleine Reise ins nahegelegene Altmühltal.

Erstes Ziel: Römercastell Pfünz, das am Limes gelegen ist. Ausgrabungen brachten Grundmauern zum Vorschein und wiederhergestellte Gebäudeteile erlauben einen Eindruck von der Anlage zu erlangen.

Die Brücke unten an der Altmühl werden wir später noch genauer in Augenschein nehmen.

Ein Kreuz am gegenüberliegenden Hang. Könnte ein Kunstwerk aus Warnbaken sein?

Inzwischen befinden wir uns unten im Tal unterwegs zur Brücke.

Ein Koloss aus Stein, das da mit seinen kräftigen Fundamenten in der Altmühl steht.

Ein mittelalterliches Bauwerk, diese Brücke. Den Römern wäre das so nicht passiert.

Unser nächstes Ziel liegt im Landkreis Kehlheim: Schloss Rosenburg.

Auf der Rosenburg werden wir bei einer Vogelflugvorführung zusehen.

Zunächst kehrt er uns den Rücken zu, der Weißkopfseeadler.

Doch dann gibt er eine Kostprobe seiner stimmlichen Fähigkeiten zum Besten. Er beherrscht ein Repertoire von fortissimo-Schreien bis hin zu fast schon zärtlichem andante-Gezwitscher.

Und, wie war’s? Noch mehr gefällig? Er setzt sein Programm auch während der Vorstellung eifrig fort, jetzt, wo endlich mal wieder Publikum anwesend ist.

Vor der Veranstaltung weist der leitende Falkner ausdrücklich darauf hin, dass alle Tiere auf dem Rosenschloss aus eigener Nachzucht stammen und dass die Haltung der Vögel dort in erster Linie der Arten-Erhaltung dient. Jungvögel werden ausgewildert, damit sie sich in freier Natur dort wieder ansiedeln, wo ihr eigentlicher Lebensraum ist.

Die Flugshow soll die Zuschauer für das Artensterben sensibilisieren.

Den Beginn der Vorstellung leitet der Uhu ein. Zunächst wird er abgetragen, um dann einen Eindruck seines stillen Gleitfluges zu vermitteln.

Der Lanner-Falke hatte inzwischen auch seinen Auftritt und verlässt die Arena durch die Tür in der Burgmauer.

Die nächsten Minuten gehören dem Kaiseradler.

Jetzt endlich kommt der Weißkopfseeadler zum Zuge, um zu beweisen, dass er durchaus in der Lage ist, einen Fisch aus dem Wasser zu schlagen.

Dazu nimmt er imposant Anlauf, um zunächst die Beute zu lokalisieren…

… nach einer Zwischenlandung beim Falkner gegenüber setzt er jetzt zum Beuteflug an und bremst kurz vor dem Wasserbecken ab, landet auf der Wiese, um zuerst mit dem einen und dann mit dem anderen Fuß ins Wasser zu platschen, die Beute immer fest im Blick.

Zu Fuß geht’s auch wieder raus aus den Untiefen und dann muss er erst mal ein kleines Päuschen einlegen.

Danach sind die Schwarzmilane an der Reihe, die den Rest der Vorstellung ihre Kreise ziehen werden.

Der Schwarzmilan schnappt die Beute im Flug mit seinen Fängen, um sie sich dann – ebenfalls im Flug in den Schnabel zu stopfen.

Die Geier geben sich die Ehre. Die spazieren und fliegen durch das Rund und lassen sich von herumsitzenden Publikum nicht irritieren: die werden ihre Köpfe schon rechtzeitig einziehen!

Als der Mönchsgeier zu Fuß das Areal verlässt, ist die Vorstellung beendet und wir dürfen alle Tiere noch in ihren Volieren aus der Nähe auf uns wirken lassen.

Über die Mauer späht der Schmutzgeier, der wohl jetzt gerade sein Flugprogramm absolviert.

Der Lannerfalke nimmt sich noch etwas Zeit, um an seinen Platz zurückzukehren.

Der Weißkopfseeadler plaudert immer noch…

Wir fahren weiter nach Kipfenberg, wo unterhalb der Burg unser Campingplatz direkt an der Altmühl gelegen ist.

Das Gipfelkreuz wird morgen unser erstes Ziel sein.

Heute spazieren wir noch durch den Park, der vor Jahren als Gelände der Gartenschau Altmühltal entstanden ist.

Hier ist die Natur mehr oder weniger sich selbst überlassen.

Im Ortskern stoßen wir auf einen Gedenkstein.

Die Burg beherrscht den Blick von überall…

Geißböcke sind uns schon einige begegnet: aus Stein gesägt, aus Metall getrieben, als Maibaumspitze. Bei diesem Exemplar ist eine Tafel installiert, die für schauerliche Klarheit sorgt.

Dann nochmal ein Blick zum Gipfelkreuz des Michelsberg: steiler Anstieg aber nicht besonders hoch. Das dürfte morgen schon zu machen sein.

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