Countdown – die letzten Tage einer Dauerbedrohung

Freitag, 01. Oktober 2021, 11:40 Uhr:

Samstag, 02. Oktober 2021, 07:30 Uhr:

Sonntag, 03. Oktober 2021, 14:42 Uhr:

Montag, 04. Oktober 2021, 07:19 Uhr:

Dienstag, 05. Oktober 2021, 13:04 Uhr:

Mittwoch, 06. Oktober 2021, 17:16 Uhr:

Donnerstag, 07. Oktober 2021, 16:23 Uhr:

Freitag, 08. Oktober 2021, 17:19 Uhr:

Samstag, 09. Oktober 2021, 14:23 Uhr:

Sonntag, 10. Oktober 2021, 08:06 Uhr:

Montag, 11. Oktober 2021, 15:27 Uhr:

Dienstag, 12. Oktober 2021, 12:24 Uhr:

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 17:53 Uhr:

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 16:43 Uhr:

Freitag, 15. Oktober 2021, 13:59 Uhr

Samstag, 16.10.2021, 15:51 Uhr

 25 Besucher

Sammelsurium

15. Oktober 2021, ca. 14:30 Uhr

10. Oktober 2021, morgens zwischen 07:00 und 08:00 Uhr, 3°C:

09. Oktober 2021, nachmittags:

06. Oktober 2021, spätnachmittags:

 12 Besucher

Auf der Suche nach der Wolke

Oma-Liese nutzt den Herbst-Freitag-Nachmittag, um drei Stunden in der heimatlichen Natur herumzustapfen. Bei der Gelegenheit spürt sie der Wolke nach und hat am Ende die Qual der Wahl, denn von der Wolke darf nur ein Foto am Tag auf den Blog.

Ein unbekanntes Gerät fällt der Oma auf ihrem Streifzug auf. Mal sehen…

Der Zweck scheint eindeutig zu sein: der Apparat richtet sich gegen den Bieber. Ein Schild bestätigt das Offensichtliche und tatsächlich handelt es sich um eine Anfütter-Falle.

Wird schon seine Richtigkeit haben, wenn das Teil so öffentlich herumsteht und auch noch Namen und Adressen von weiteren Fallenstellern aufweist . Zumindest ist es eine Lebend-Falle, was den Bieber vermutlich vor einem Schicksal als Salami bewahren wird.

Die üblichen Bilder von schreckhaften Fluchttieren und reiselustigen Zugvögeln.

Sesshafte Rindviecher und wandergeschulte Schafe.

Aufgescheuchte Kibizkolonien und schnatterhafte Grauganshorden,

die sich jederzeit kitschig in Szene zu setzen vermögen.

Herbst eben. Golden.

 14 Besucher

Buggenhofen

Wieder erst gegen Mittag scheint sich die Sonne allmählich durchsetzen zu können. Für uns der Startschuss, die Fahrräder zu satteln.

Auf dem Donau-Stauwehr in Höchstädt ergibt sich die erste Gelegenheit für ein paar Fotos:

Donau Richtung Westen

Eine Schleuse gibt’s, allerdings etwas bescheidener als die 300 km entfernte bei Jochenstein.

In Höchstädt ist man jedoch stolz auf brütende Bachstelzen. Gibt man sich einen grünen Touch auf dem einst äußerst umstrittenen Bauwerk, das damals vielen Vögeln die Brutstätten raubte?

Unterhalb der Donaubrücke stoßen wir auf ein zukunftsorientiertes Projekt:

Wir hoffen und wünschen, dass der fehlende Buchstabe dem Glück nicht im Wege stehen möge!

Jetzt testen wir eine Strecke, die nicht wirklich als Radweg ausgewiesen ist, um nach Blindheim zu gelangen. Anfangs alphaltiert, bald Schotterweg, dann Wald- und Wiesen- Trail. Am Ende Sackgasse. Macht nix, wir wenden und finden den Weg, den auch das Bäuerlein nehmen muss, wenn es die Doauauen bei Blindheim mähen muss.

Jetzt ist mit auch klar, was der Smiley bedeutet, der mir schon in Höchstädt aufgefallen war. Wir hätten uns „geführt“ bewegen können. Egal, auf unserer Holterdiepolter-Strecke hatten wir vermutlich mehr Bewegung, als auf der „BewegDiChallenge“ für führungsbedürftige Schwaben.

Über dem Aussichtsturm bei Blindheim erheben sich gerade zwei Milane.

Vom Turm aus gelingt es Oma-Liese, einen Frosch zu orten, der im Schilftümpel in provozierenden Abständen herausfordernd quakt.

In Gremheim wird eine Herde Schafe über die Straße getrieben.

Zwei pflichtbewusste Hunde treiben das Geschehen voran und halten die Herde zuverlässig zusammen. Um Lob und neue Befehle zu erhalten, nimmt der Leithund immer wieder fragenden Blickkontakt zu seinem Schäfer auf. Ein absolut eingespieltes Team.

Ein schwarzes Schaf ist gut für die Quote.

Die Herde ist riesig. 300 Tiere umfasst sie sicherlich, 500 können es auch sein, aber Oma-Liese möchte nicht übertreiben.

Intelligente Schafe lesen ihre Aufgabe an speziell für sie angebrachten Schildern ab.

Ein kleiner Stau löst sich nach kurzer Wartezeit wieder auf. Schafsgeduld und Hundehörigkeit helfen in solche Fällen.

Ein Blick von der Donaubrücke gibt Aufschluss über das Ziel der Herde.

Die drei Leittiere können den Schauplatz vorübergehen verlassen. Oma-Liese wird vom Alpha-Tier registriert.

Wir setzen unsere Fahrt über die Schwaighöfe fort, während auf den Feldern die Maishäcksler den Ton und den Takt angeben.

Kapelle bei der Ludwigschwaige, der schon ein eigener Blogbeitrag gewidmet ist, aber trotzdem nochmal fotografiert werden möchte.

Vorbei an der Bäldleschwaige, durch Erlingshofen setzen wir die Tour fort und entdecken in Brachstadt einen exotischen Hagestolz:

In Ermangelung seines Schwanzgefieders verzichtet er auf das Schlagen eines Rades, stellt sich aber sein schauspielerisches Talent in einer bescheidenen, für uns improvisierten Schattenspiel-Darbietung zur Schau:

Wir sind begeistert und steuern unsere Fahrräder weiter Richtung Buggenhofen.

Über die Baumwipfel spitzt der Kirchturm von Buggenhofen hervor, links ist das Schlösschen von Bissingen zu sehen.

Am Hang wartet wieder eine der hölzernen Denzel-Kapellen – auch sie wurde schon im Blog gewürdigt. Wir nehmen trotzdem die Herausforderung der kleinen Steigung an, weil einfach jede der sieben Kapellen etwas besonderes ist.

Von hier aus ist der Blick frei auf die Wallfahrtskirche von Buggenhofen:

Ein Tipi macht auf sich aufmerksam. Beim Heranzoomen wird klar, dass es dort oben einen recht passablen Spielplatz zu geben scheint.

Stillnau. Kann man auch mal hinfahren. Ziele in unserer katholisch geprägten Gegend sind sozusagen gottgegeben meist Kirchen oder Kapellen.

Nach 37,3 Kilometern angekommen in Buggenhofen, vorbei an zahlreichen Wallfahrerparkplätzen steht mitten im kleinen Dorf die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt.

Oma-Liese war in ihrer Kindheit bereits zweimal als Wallfahrerin hier und hat beeindruckende Erinnerungen an die melodischen Mariengesänge, die von wallfahrtserfahrenen Menschenmassen voller Inbrunst auswendig geleiert worden waren.

Die Kirche hatte damals für fantasiebegabte Kinderaugen reichlich Ablenkung und Kurzweil zu bieten.

Ich bin neugierig nach Jahrzehnten…

Derlei Darstellungen haben meine Fantasie damals wohl angeregt.

Mein Lieblings-Putto:

Votivtafeln

Dann Uhrenvergleich:

Für die Rückfahrt wählen wir die direkte Route aus und kommen am Ende auf 65 sonnenverwöhnte Kilometer am zweiten Tag des goldenen Oktober. So muss das!

 14 Besucher

Benediktiner-Abtei Neresheim

Blauer Himmel, Sonnenschein: Mittags machen wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Neresheim.

Bei Wittislingen starrt ein Silberreiher sehnsüchtig in die Ferne. Was er wohl im Auge hat?

Hier kommt die Lösung:

Ein Graureiher hat es ihm angetan und die Zuneigung beruht offenbar auf Gegenseitigkeit.

Eine kurze Strecke des Radwegs zwischen Wittislingen und Ziertheim ist nicht asphaltiert:

Baumbesetzer: Kormorane

Ritter Rost marschiert durch Ziertheim.

Unser Radweg führt auf dem ehemaligen Gleisbett der Härtsfeldbahn lang.

Ein nagelneuer Rastplatz ist hier entstanden und bietet Informationen über die alte Bahn:

Dattenhausen
Ziertheim
Ballmertshofen
Schloss Taxis bei Dischingen
Benediktiner-Abtei Neresheim

Wer’s lesen möchte, öffnet die Bilder in einem neuen Tab.

Er ist nur auf Urlaub hier, oder?

Hoffentlich ist der Heizer des Lesen mächtig!

Gerade Schienen,

Kurven.

Christo war wohl hier?

Noch viel Arbeit für die Liebhaber der Härtsfeldbahn!

Nach Besichtigung der Bahnanlage schieben wir die Räder hoch zur Abteikirche

und werden beäugt!

Sind sie nicht immer wieder schön?

Baumstammkunst geht immer!

Auf einem willkommenen Bänkchen stärken und erfrischen wir uns erst mal an Trauben aus eigener Ernte:

Geschafft, wir schieben die Räder durchs Hoftor und stehen direkt vor der prächtigen Kirche, die Balthasar Naumann erbaut hat.

Wer mehr wissen will kann selbst hinfahren und sicherlich auch im www Informationen finden. Bei mir gibt’s an dieser Stelle nur Fotos:

Eine Nachlässigkeit

Riesige Deckengemälde in Perfektion gemalt von Martin Knoller. Ob er mit dem Blitz auch zufrieden war?

Landwirtschaftliche Gebäude

Einen Verbandskasten gibt’s auch. Sehr beruhigend.

Dennoch sollte sich besser niemand verletzten, denn das Schränkchen ist leider schon geplündert

In den Innenhof der Landwirtschaft dürfen wir nicht.

Am Ende des Hofes lauert ein modernes Ungetüm. Alles klar, die Mönche setzen auf neueste Technik.

Justitia wacht über den Brunnen.

Sechs Mönche leben noch in der Abtei, wie Oma Liese im kleinen Klosterladen vom jüngsten der Brüder erfahren konnte. 28 Jahre alt sei er gab er bereitwillig an, der älteste sei 91, die anderen 50, 60 und zwei in den Siebzigern. Platz genug dürften die Sechs ja wohl haben in dem Häuschen da oben auf dem Hügel.

Den Rückweg nutzt Oma-Liese, den Inhalt der kleinen Schaukästen zu erkunden, die ihr schon auf dem Hinweg aufgefallen waren.

Ah! Liedgut! Nette Idee.

Manche Liedchen biegen sich vor Lachen über die Sangeskünste der Wandersleut.

Schatten liegt inzwischen über dem Egautal. Zeit für die Ziegen, die Bäume abzuernten.

Hinter der Kapelle führt der Radweg entlang. Oma-Liese hat sie trotzdem entdeckt:

Eine Plexiglasscheibe verhindert guten Einblick. Drei Löcher im Schmiedeeisen sind ausreichend, um das wichtigste sehen z können.

Am 3. Oktober wird die historische Bahn noch einmal fahren und dann erst wieder am Nikolaustag im Dezember.

Burg Katzenstein
Härtsfeldsee

Bekannte Wolke ist in der Gegend überall zu sehen. Nicht mehr lange: drei Monate noch…

Ab hier gibt es keine neuen Motive mehr. Beinahe schon langweilig!

54,42 Kilometer waren’s heute. Hat sich gelohnt!

 10 Besucher

Flugschau im Vogelschutzgebiet

Launige Spätsommerstimmung an einem der ersten Herbsttage…

Die üblichen Gäste halten Rast.

Irgendwo steht immer ein jagdeifriger Falke in der Luft.

Sein Pfeifen hat ihn längst verraten, doch dann steigt er vor Oma-Lieses Kamera auf, um in einem eleganten Bogen einige Hundert Meter weiter wieder zu landen.

Noch drei Artgenossen und dann ein weiteres Grüppchen von sieben Stück, das über einem Taubenschwarm hinwegzieht.

Der Brachvogel scheint sich hier sehr wohl zu fühlen und die Population ist offenbar recht stabil.

Ein Rotmilan erhebt sich langsam, um über dem Uferbereich zu kreisen, was aber die faulen, sonnenhungrigen Gänse nicht so recht in Panik versetzen kann.

Auch wieder zurück.

 14 Besucher

Augsburger Pianosommer

Gestern waren anlässlich des Augsburger Mozart Festivals vier Weltstars zu Gast in der evangelischen St. Ulrichskirche.

Als „Vorgruppe“ trat Evgenyi Konnov auf. Ein junger Pianist, der das Publikum mit seinen zwei klassischen Stücken begeistern konnte.

Danach ging’s rund! Wer aus dem vorwiegend betagten Publikum mit einem klassischen Mozartabend gerechnet hatte, der hatte reichlich Gelegenheit seinen musikalischen Horizont zu erweitern.

Zitat aus dem Programm-Flyer:

„Vier Klaviervirtuosen an einem Abend: Joja Wendt, der Klassik-Jazz-Pop-Allrounder, Axel Zwingenberger, das Boogie-Woogie-Urgestein, Martin Tingvall, der Jazzer und Sebastian Knauer, ein rein klassisch ausgebildeter Pianist.“

Zusammenfassung des Abends: Unfassbare Fingerakrobatik am Piano hoch 4!

Die Chancen stehen gut, dass die Vier im nächsten Jahr wiederkommen.

 22 Besucher

Boscaswell Cliff und Pendeen

Waren wir gestern Richtung Süden unterwegs, so wandern wir heute in nördlicher Richtung.

Kaum sind wir 800 m spaziert, werden wir Zeugen eines Stierkampfes. Man einigt sich aber rasch.
Mit so prächtigem Wetter hätten wir nicht gerechnet…
Kennen wir schon…
Ein dankbares Motiv für angehende Maler.
Mineneingang
Könnte die schöne Mine sein.
Aufgereiht wie die Perlen.
Alles klar!
Sind sie nicht schön, die Cliff-Perlen?!
Pendeen Watch Light
Blick Richtung St. Ives

Wir ändern die Richtung und wandern von der Küste weg nach Pendeen, um mit dem Bus nach Land’s End zu fahren. Ich nutze die Gelegenheit, mich um die Brombeerernte zu kümmern – die ersten sind gerade reif und schmecken hmmmmmm!

Braucht noch jemand eine Unterkunft? Zwei Felder weiter wäre noch was frei!
Säbelrasseln am Ortseingang.
Pendeen Parish Church

Land’s End

Heute probieren wir mal die Muffins: Orange-Mohn, Schoko.

Stundenlang könnte ich der Gewalt und der Faszination des Wassers zuschauen.

Zufrieden mit dem perfekten Tag lassen wir uns vom Bus nach Hause schaukeln. Bewundernswert, wie entspannt unser Busfahrer sein Gefährt mit nur einer Hand durch die engen Straßenzüge zu steuern vermag.

Kaum sind wir am Campingplatz angekommen, öffnet die Cornish Cloud wieder ihre Schleusen. Macht nix, ich muss mich sowieso um meinen Blog kümmern, also erst mal Bilder auswählen und das dauert…

 218 Besucher