Zurück in Rotterdam

Het Depot van Museum Boijmans van Beuningen

Wir sind neugierig und müssen mal hinein schauen:

Ziemlich dunkel hier.

Ja, da steht es „Het Depot van Museum Boijmans van Beuningen“

Da treiben die also ihr Unwesen, momentan mehr denn je…

Wir sind auf dem Weg zum Taxianleger. Mal sehen, was es auf sich hat mit den legendären Taxifahrten in Rotterdam.

Das „New York Hotel“, früher wie heute der Anleger für die Übersee- und Kreuzfahrtschiffe.

Wasserbus in Aktion.

Der Maas-Tunnel

SS Rotterdam. Fährt nicht mehr in die Welt, nur noch Hotel und Konzerthalle.

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Keukenhof

Der wahre Tulpenfreund sollte einmal im Leben auf dem Keukenhof gewesen sein. Bei uns ist es heute so weit: Wir tauchen heute ein in das Reich der bloembollen. Denn nicht nur Tulpen erwarten uns, sondern auch Narzissen, Anemonen, Hyazinthen und Kaiserkronen aus der Familie der Lilien.

Der Parkplatz ist bei unserer Ankunft in der Mittagszeit bereits erschreckend voll, die ersten Reisebusse sind bereits auf dem Rückweg und dennoch ist der Busparkplatz brechend voll. Aber die Einweiser scheinen den Touristenansturm im Griff zu haben und wir können ganz entspannt auf unserem Parkplätzchen landen.

Ab jetzt wird’s bunt!

Oh, kein glücklicher Spot – mehr Menschen als Tulpen.

Da sind sie wieder, die Tulpenfreunde aus aller Welt!

Idyll? So lange die Brücke die Menschenmassen trägt…

Dieser Gärtner reißt geschickt die verblühten Krokusse aus dem Tulpenbeet.

Bienen sind nur an den Hyazinthen zu beobachten. Sie sind übrigens auch die einzigen Blumen, die einen betörenden Duft verströmen.

Ein weniger angenehmer Wohlgeruch breitet sich von den Kaiserkronen aus. Kein Wunder, dass sie als ein profundes Mittel gegen Wühlmäuse gelten.

Blick über die Hecke

Immer noch ein Auto im Blick. Da hilft nur ein Richtungswechsel:

Schön, hier gewesen zu sein. Aber jetzt ist es Zeit, das Blütenmeer gegen die Nordsee zu tauschen, wo ein garantiert ruhiger Strandspaziergang lockt.

Heute flimmert die Luft über dem Meer.

Immer der Sonne entgegen…

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Rotterdam

Ein bisschen zufällig fielen wir heute in Rotterdam vom Himmel – einer Terminverwechslung sei Dank!

Und los geht’s:

Erasmusbrug

Das Jugendstilgebäude CALEX hat neben dem Turm der Laurenskerk als einziges Gebäude der Innenstadt das Bombardement durch die deutsche Luftwaffe im April 1940 überstanden. Ansonsten wurde die Innenstadt Rotterdams dem Erdboden gleichgemacht. Umso bemerkenswerter, was die Stadt nach dem Krieg daraus gemacht hat.

Eisenbahnhebebrücke De Hef. Seit dem deutschen Bombardement im April 1940 fehlt die Anschlussbrücke über die Maas. Daher nur noch ein Denkmal, das heute aufgrund von Instandhaltungsarbeiten ausnahmsweise bewegt wurde.

Hafentaxi, sehr flott und legendär für Rotterdam.

Kijk-Kubus

Markthalle

Laurenskerk

Seitenaltaltar als Mahnmal gegen den Krieg. Das Kreuz ist aus Nägeln der Kirche in Coventry. Auch eine Stadt, die von unseren Großvätern komplett zerbombt wurde.

… und dann steht da plötzlich das Gatter zum Orgelpfeifenlager sperrangelweit offen. Wer soll da widerstehen? Ich jedenfalls nicht:

Es gibt ein World Trade Center – wir sind neugierig…

Innen sind die Vorbereitungen für einen Marathon momentan in vollem Gange.

Wir marschieren weiter.

Stadhuis

Theater und Theaterplatz. Die Laternenkräne kann man auch bewegen, heute aber leider außer Betrieb.

Futuristische Gebäude brauchen utopische Fahrzeuge – runde Räder? Das war einmal!

Ein Skulpturenweg liegt vor uns. Die erste Skulptur soll als Beispiel genügen:

Die letzte Skulptur. Moment mal, was steht da auf dem Bodenschildchen?

Man scheut keine Kosten in Rotterdam an der etwas anderen holländischen Gracht.

Stattlicher Vogel notgedrungen an Großstadtverhältnisse angepasst.

Der Kreis schließt sich für heute. Wir erreichen unseren Ausgangspunkt, das öffentlich begehbare Lager des Museum Boymans-van-Beuningen. Wenn die Sonne mal nicht so unverschämt vom himmelblauen Firmament strahlen sollte…

Aber von außen gibt’s halt schon verlockend viele Ansichten.

Unser Parkhaus liegt wie man sieht unter Wasser.

Voll geladen steht unser Auto bereit. Gar nicht so selbstverständlich, denn jede Ladestation hat ihre Eigenheiten. Manche verweigert ausländischen Fahrzeugen völlig ihre Dienste.

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Delft und Scheveningen

Frühling! Sonne! Windstille!

Wir beginnen unsere heutige Tour in Delft.

De scheve Jan

Der Prinsenhof. Wohnsitz von Wilhelm von Oranien, wenn er in Delft weilte, und auch der Ort, an dem er einem Attentat zum Opfer fiel. Wird derzeit leider renoviert.

Über Piet Hein, Freibeuter und Seeheld, gibt es ein berühmtes Kinderlied in Holland, das davon handelt, dass er die Spanische Silberflotte kaperte.

Bei koffie en appeltaart nimmt die Sonne an diesen ohnehin schon warmen Tag so richtig Fahrt auf.

Stadhuis

Unter dem Monument für Wilhelm von Oranien ruhen die Verstorbenen der königlichen Familie.

Der zarte Trompetenengel bereitete den Bauherren während und nach seiner Errichtung wegen seiner Fallsucht reichlich Kopfzerbrechen. Die Balance auf einem Füßchen zu halten war dem zarten Wesen von 2000 kg wohl schwergefallen, wodurch so mancher unvorhergesehener Schaden entstanden war.

Grabmal von Hugo Grotius, Politiker und Philosoph und „Vater des Völkerrechts“

Weiter geht’s nach Scheveningen an den Pier:

Fünf Runden dürfen wir drehen 🙂

Bungy – wir überlegen noch.

Das alte Kurhaus, jetzt Hotel.

Von der Frühlingssonne verwöhnt können wir heute den Tag beenden.

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Leiden

Wir treten durch den Morspoort ein.

Die letzte von ehemals 19 Getreidemühlen auf den Wallanlagen der Stadt.

Der Rhein in Leiden.

Rapenburg-Gracht.

Links hinten die Lateinschule, an der Rembrandt lesen und schreiben lernte, evtl. auch zeichnen.

De Burcht. Auf 12 Meter Sand aufgebaute Schutzburg aus dem 11. Jahrhundert. Nicht zum Schutz vor Feinden, sondern vor dem Rhein-Hochwasser.

Hier stand bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts das Haus, in dem Rembrandt von seiner Geburt bis zum 25. Lebensjahr wohnte.

Es ist noch früh genug, am Meer vorbei zu schauen.

Was für ein Glück: Hier können wir in 6 Minuten den Höhepunkt der Flut erleben.

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Kinderdijk

Während der Saison findet jeden 1. Samstag im Monat der Mühlentag in Holland statt. Die meisten Mühlen werden bespannt und dürfen ihrer Aufgabe nachgehen.

Wir haben online Karten für den Kinderdijk gebucht. Heute ist also auch im Blog Mühlentag.

Blokweer Molen. Ein Mitarbeiter erzählt uns, dass diese Mühle in den 60er/70er Jahren von einem Flugzeugingenieur gekauft wurde, der mit einer Eigenkonstruktion an den Flügeln das Potential der Mühle maximiert hat. Heute muss sie zwischendurch immer wieder etwas abgebremst werden.

Es folgt die Geschichte vom Hähnchen – sorry, vom stolzen Prachtgockel, dem an diesem sonnigen Frühlingstag nichts besseres einfällt, als sich in ein anmutiges Prachtweib zu vergucken.

Noch steht er planlos vor seiner Hütte.

Doch schon schnell erspäht er sie…

Schnell das Gefieder richten.

Entspannen.

Prächtig herumstehen.

Er hat für solche Fälle ein Programm parat.

Anmutig latscht sie ihm entgegen.

Ihm schwellen Kamm und Kropf,

sie latscht an ihm vorbei aber er stolziert gleich mal mit.

Man isst ein paar Häppchen,

Er findet sie auch von ganz fluffig.

Man kann sich ja mal verneigen.

Konnte er sie beeindrucken?

Nein, ihr Appetit ist übermächtig. Armes Hähnchen.

Auf der Maas ist allerhand Schiffsverkehr zu beobachten.

Skyline von Rotterdam.

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Gouda und Oudewater

Der Käsemarkt in Gouda schließt im Moment. Nur wenige letzte Käseräder zeigen noch vom ersten Markttreiben in dieser Saison.

Sint Jan

Das besondere an der Kirche Sint Jan sind die zahlreichen Kirchenfenster, die allen Kriegen trotzen konnten und bis heute original erhalten sind.

Genau an dieser Säule haben Vierbeiner Gelegenheit ihr Geschäft zu verrichten.

Gereralprobe also

Auf der Suche nach Motiven unternehmen wir einen kleinen Stadtrundgang:

Oudewater

Stadhuis

Hexenwaage

Heute leider schon geschlossen. Oudewater erhielt das königliche Privileg, Hexen an ihrem Gewicht erkennen zu können. Das Höchstgewicht wurde festgelegt auf 50 kg, da man davon ausging, dass kein Besen mehr Gewicht tragen kann. Das Ergebnis war, dass letztlich keine einzige Hexe aufgedeckt werden konnte.

Nach diesen vielen Eindrücken an einem ziemlich kalten 2. April freuen wir uns jetzt auf unseren neuerworbenen „Extra belegen Gouda“.

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Van Gogh

P&R ab Anna Paulowna bis Amsterdam

und dann nur noch Van Gogh.

„Zu Hause“ setzt die Lilienblüte ein. Die Bolle-Bloomen-Beuren freuen sich auf die Ernte der Bollen. Die Tulpen-Bollen müssen derzeit noch einziehen, Pfingstrosen blühen momentan auf, Allium steht bei uns in der Sektflasche auf dem Tisch, Hyazinthen mal so mal so, Narzissen sind fast bereit für den Vollernter, Aardeppelen kann man schon kaufen – auch grüne (??? – ja scheint eine besondere Sorte zu sein, keine Sorge!), die abgeernteten Kohlfelder sind geflutet (ja, richtig mit Wasser überschwemmt – vielleicht gegen Nager aus dem Untergrund?…) Hier läuft’s jedenfalls mal so richtig gut. Van Gogh hätte seine Freude.

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