Leopoldsberg

Gegen Mittag soll die Wolkendecke von der Sonne abgelöst werden. Allerbeste Bedingungen, eine Wanderung in die Wiener Weinberge zu unternehmen.

Der Leopoldsberg ist ein Hügel von 425 Metern Höhe, an dem köstlicher Wein angebaut wird. Mit dem Bus fahren wir 7 Stationen, um dann vom Donauufer aus über Treppen und Wege den Hügelberg zu erklimmen.

Unterwegs sammeln wir allerlei Informationen:

Kampfpreise

Mit zunehmender Höhe wird der Blick auf Wien immer detaillierter.

Prater

Karlskirche

Von Friedrich Hundertwasser gestalteter Turm des Heizkraftwerks

Ernst-Happel-Stadion (Praterstadion)

Stephansdom und Schloss Belvedere

Votivkirche und Burgtheater

Die schöne blaue Donau. Bei uns zu Hause strömt sie in krötigem Grün dahin.

Blick vom Leopoldsberg zum Kahlenberg

Stift Klosterneuburg

Burg Kreuzenstein

Denkmal zu Ehren der Ukrainischen Kosaken in der Schlacht um Wien gegen die Türken im Jahr 1683.

Vorbei am Hochseilgarten wandern wir hinüber zum Kahlenberg.

Kahlenberg

Danke für die knappe Zusammenfassung!

Zweite Folge „Blick vom Weinberg auf Wien“.

Hundertwasserhaus

Schloss Schönbrunn

Gegenüber vom beinahe vornüber kippenden Nepomuk müssen wir eine schmale Stiege hinunter zu den Weinlagen einschlagen.

Ein Hochsicherheitstrkt mitten in den Wiener Weinbergen. Das müssen wir selbstverständlich aus der Nähe betrachten:

Sieht gar nicht so gefährlich aus und lauscht gerne Oma-Lieses beruhigenden Worten.

Die Kirche auf dem Leopoldsberg war wegen umfangreicher Renovierungsmaßnahmen unzugänglich.

Zwischen den Rebenreihen kann der neue Wein verkostet werden.

Friedhof in bester Weinlage.

Wir warten auf den Bus.

Vollmond mit Einschränkung

Heute Abend findet eine partielle Mondfinsternis statt. Oma-Liese ist vorbereitet.

Um 22:14 Uhr ist der Höhepunkt und die Wolken gewähren freie Sicht auf das Naturspektakel am Firmament.

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Klosterneuburg

Regnerisch war die Anreise nach Niederösterreich, doch kaum angekommen an unserem Ziel reißt der Himmel auf und genehmigt uns ein paar Sonnenstrahlen.

Aus unserem Panoramafenster haben wir den besten Blick auf die Stiftskirche Klosterneuburg.

Sobald unser rollendes Heim richtig aufgestellt und mit Wasser und Strom versorgt ist, spazieren wir hinauf zum Stift.

Neben dem Geldautomaten im örtlichen Kreditinstitut ist vorausschauender Weise ein Defibrillator installiert, wohl um das Äußerste beim Anblick des Kontostandes unverzüglich abwenden zu können.

Über etliche Stufen erklimmen wir das hoch über der Donau gelegene Stift und entwickeln dabei Puls, doch der Defibrillator steht unten am Fluss neben dem Geldautomaten. Wir sammeln Eindrücke:

Eigentlich sind wir auf der Suche nach einem gastfreundlichen Speiselokal!

Ein übermächtiger Kopfschmuck ziert ein noch zu erkundendes Gebäude auf dem Gelände.

Noch so eine fette Krone flätzt sich da oben grünspangesättigt auf einem geistlichen Giebel.

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Max Mutzke

Vom Lincoln Center in New York und der Londoner Royal Albert Hall direkt ins Ulmer Congress Centrum war Max Mutzke gereist, um uns mit seinem unverwechselbaren Soul in der Stimme unterstützt von der SWR Big Band für Jazz zu begeistern. Meine liebe Freundin und Kollegin Silke hatte mich zu diesem besonderen Abend eingeladen, an dem wir einen Max Mutzke erleben konnten, der seine unglaubliche Stimmgewalt in ihrer ganzen Vielfalt demonstrierte.

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Lämmer in der Warteschleife

Der Opa hat die Landschaft im Blick: Beim Frühstück stechen ihm am Hang bei Böhming die einfallenden Schafe ins Auge. Ein Stündchen bleibt den Tieren noch, ein letztes Mal in diesem Jahr, die Fläche zu pflegen. Dann werden sie abgeholt, über die Brücke bei Böhming getrieben, vom Publikum würdig empfangen und schließlich vom Pfarrer gesegnet.

Die Schafe sind schon beinahe zu Hause und auch wir treten heute wieder die Rückreise an.

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Lamm-Abtrieb in Böhming

Zum 18. Mal findet am letzten Septemberwochenende auch dieses Jahr wieder der Lamm-Abtrieb in Böhming statt. Am Samstag sind die Lämmer links der Altmühl an der Reihe, sonntags die, welche den Sommer über als Landschaftspfleger an den rechts gelegenen Steilhängen ihren Dienst getan haben.

Wir wandern also die wenigen Kilometer nach Böhming, um an dem Spektakel teil haben zu können.

Das morgendlichen Sonnenlicht veredelt die Wildfrüchte entlang des Wanderweges und lässt den ersten Herbsttag verlockend leuchten. Liguster, Schlehe, Pfaffenhütchen und Hagebutte prahlen um die Wette.

An der Böhminger Altmühlbrücke verkürzt die „Alphorngruppe Donauland“ mit ihren kraftvollen Klängen dem Publikum die Wartezeit.

Mit Klick auf das Foto gibt’s ein Video dazu. Anfangs wackelt’s ein bisschen, beruhigt sich dann aber 🙂

Von den Hängen rechts im Bild sollen die Lämmer herunter kommen.

Von der Blaskapelle Kipfenberg soll die Herde musikalisch empfangen werden.

Die Schäfer machen sich gemeinsam mit der Altmühltaler Lämmer-Königin auf den Weg, die Tiere abzuholen.

Professionelle Bilder werden von der regionalen Pressevertreterin festgehalten. Die Beweisspur einer guten Verdauung ziert die Straßen bis zum Pferch.

In Böhming bieten allerlei Händler ihre Waren an, während sich die Alphornbläser auf ein kühles Getränk freuen.

Die Johannes-Kirche wurde auf dem Gelände des ehemaligen römischen Kastells aus Steinen des selben erbaut.

Oberhalb der Gleitschirmfliegerplatz, der nicht benutzt wird.

Nur durch die Glastür ist ein Blick in das Kirchlein erlaubt.

Wir spazieren wieder zurück nach Kipfenberg.

Michelsberg

Im örtlichen Café findet Oma-Liese, ein fruchtiger Sturmbeutel könnte jetzt genau das richtige sein und sorgt damit bei den übrigen Gästen für reichlich Aufsehen, als das Prachtstück serviert wird.

Wer sich so ein Bömbchen gönnt, muss für Verbrennung sorgen und was bietet sich da besseres an als eine Wanderung auf den Michelsberg?

Ein Suchbild ganz speziell für Leni 🙂

Dann wieder der Michelsberg von unten. Er kann sich vor jedem Hintergrund sehen lassen.

Abend lassen wir uns nochmal vom Postwirt verwöhnen: „Schneewittchen“ für die Oma und „Tweety“ für den Opa. Im gläsernen Sarg liegt ein Patty aus Quinoia, Bulgur und Hirse, im Tweety verbirgt sich ein Süßkartoffelpatty. Dazu lassen wir uns einen knackigen Salat mit gebratenem Ziegenkäse und Gemüse servieren. Veggie kann sooo eine Schlemmerei sein…

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Kipfenberg und Eichstätt im Altmühltal

Schon seit gestern lagert Oma-Liese im Altmühltal. Der Opa ist hier während der Woche beruflichen Verpflichtungen nachgekommen und verlängert jetzt mit der Oma das bevorstehende Wochenende.

Ein Abendessen im rustikal-heimeligen Biergarten bildet den Rahmen dazu. Der Opa bestellt sich eine köstliche Pizza mit Pilzen zum drin baden, Oma-Liese taucht in die Burger-Vielfalt ein und bestellt sich „Der Michelsberg ruft“. Ein knackiger Salat und zwei dunkle Bierchen runden die Kulinarik geschmacklich ab.

Willibaldsburg

Der Freitag zeigt sich verregnet, was ihn zum perfekten Anlass macht, Eichstätt ins Wochenend-Programm aufzunehmen. Renovierungsarbeiten am Dom verhindern eine Besichtigung, der Fußweg hoch zur Willibaldsburg soll in 20 Minuten zu bewältigen sein. Also marschieren wir durch den Regen hinauf zur Burg, die zwar auch von fleißigen Handwerkern rundum erneuert wird, aber wohl trotzdem die dort beheimateten Ausstellungen für den Besucherverkehr offen stehen.

Der Eintritt muss in Cash berappt werden, Kartenzahlung ist nicht möglich – ein deutsches Alleinstellungsmerkmal in Europa.

Museum für Ur- und Frühgeschichte

Begrüßungsdelegation: Rentier, Höhlenhyäne und Mammut

Modell der Garnison von Pfünz. Die Mauer links wurde rekonstruiert und ist heute noch zu sehen.

Juramuseum

Fische mit den Genen aus Urzeiten, die mit heutigen Fischen genetisch nicht viel gemein haben und dennoch heutzutage ihren Lebensraum in den Meeren haben, sind hier in Aquarien zu bewundern.

Zwei Ausstellungen, die es verdient hätten, von mehr Besuchern wahrgenommen zu werden als wir es heute erlebt haben.

Da sich der Himmel mittlerweile ausgeregnet hat, können wir noch den Bastionsgarten besichtigen.

Kein Hund darf hinein. Gar keiner!

Ob sich da auch die Masse der E-Biker angesprochen fühlt?

Der Regentag ist gut überbrückt, wir können zufrieden den Abstieg hinunter in die Bischofsstadt Eichstätt antreten.

Es herrscht Uneinigkeit über die Windrichtung.

Links das Waisenhaus, rechts das Beamtenwohnheim.

Gegenüber die bescheidene fürstbischöfliche Sommerherberge.

Ein asketischer Franziskanermönch zeigt mit Gestirnsunterstützung die Windrichtung an.

Zum Tagesabschluss erstrahlt im güldenen Licht der Abendsonne der Michelsberg hoch über dem Campingplatz in Kipfenberg.

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Störche 2023

05. September, Zeit, endlich mal nach den Störchen zu sehen. Brutpaare gab es im Landkreis reichlich, also könnten vielleicht in der Spätnachmittagssonne am geeigneten Plätzchen…

Grau- und Silberreiher, Graugänse

… und Blässhühner

Kiebitze, Graugans

Gefunden: Weißstörche

Kiebitze

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Der grüne Faden

… droht, sich zu verselbstständigen!

Pünktlich zum Frühstück trudelt heute morgen tatsächlich die Irische Rugby-Nationalmannschaft über unseren Köpfen im Revier ein.

Und dann passiert’s: Mit den Wolken erscheint mein grün-weiß gestreiftes Wunschflugzeug am Himmel!

Aber was, wenn Oma-Liese damit nur bis Irland kommt?

Wir verlassen Essen mit unserem Gespann und sind nach einer störungsfreien Reise gut sechs Stunden später wieder zu Hause.

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