Besuch im National Country Museum an unserem momentanen Wohnort.
Passiflora
Turlough Round Tower
Ballintubber Abbey
1210 gegründet vom letzten irischen König, zerstört von Cromwell, aber nie aufgegeben. 800 Jahre durchgehend in Benutzung, auch ohne Dach. Seit 1966 wird sie schrittweise wieder aufgebaut. Eine beliebte Hochzeitskirche bei Prominenten, u.a. Pierce Brosnan und Michael Patrick Kelly.
Zustand vor dem Wiederaufbau.
Ein immer offener Unterschlupf für Wandersleute, eine alte gälische Tradition.
Moore Hall
Niedergebrannt während des irischen Bürgerkriegs in den 1920ern und nicht wieder aufgebaut.
Dragonfly
Der Walled Garden des Hauses
Hinter der Gruft ein versteckter Friedhof für Kinder, die während der Hungersnot um 1850 gestorben sind.
Der erste Weg des Tages führt uns zu der ältesten Siedlung der Menschheitsgeschichte, den 5000 Jahre alten Ceide Fields an der westlichen Nordküste Irlands.
The Stags of Broadhaven
Von einem Lehrer und Bauern 1931 beim Torfstechen zufällig entdeckt.
Dokumentationszentrum
Blick über einen Teil der Ceide Fields.
Direkt gegenüber der Fields liegt ein Aussichtspunkt an der Steilküste. Nehmen wir gerne mit.
Das nächste Ziel des Tages im Visier.
Möwe klammert sich mit Mühe fest.
Ein einsames Schiffchen navigiert über den Atlantik die Küste entlang.
Beim Starren in die Ferne werden unsere Blicke magisch ganz nahe herangezoooomt.
Tatsächlich! Was für ein Glück! Direkt unter unseren Augen tummelt sich ein Schweinswal!
Vorsicht, kleines Schiffchen, ein Wal ist in der Nähe!
Noch einer!
und mit etwas Geduld …
immer wieder eines der wunderbaren Tiere beim gemächlichen Tauchgang durch die Küstengewässer.
Das Schiffchen war ganz nahe dran – welches bewundernswertes Glück.
Wir fahren auf dem Landweg ein paar Kilometer nach Norden zum
Dún Briste
Das Downpatrick Head Blowhole. Heute bei wenig Wind leider kein Blow, nur Hole.
Patrick, allgegenwärtig.
Gleicht einem leckeren Stück Torte.
Das Möwenbaby trägt an der rauhen Felswand zum Glück sein flauschiges Bettchen direkt am Leib.
Wir gehen an diesem nördlichen Flecken einzigartiger Natur über weiche Moospolster.
Immer das selbe Motiv – und doch immer anders. Ich kann mich einfach nicht sattsehen.
Jetzt ein Blow, aber ohne Hole.
Moyne Friary
Kurzer Fahrtweg, neues Ziel, kein Parkplatz – wie erwartet – Auto auf enger Straße an eine Mauer geschmiegt, wird schon gut gehen.
Gefunden! Da ist er ja, The Bull!
… und The Friary.
Lang- und Seitenschiff.
Klosterküche.
Alles ruhig bei The Bull…
Dormitorium im Obergeschoss.
Refektorium.
Chor.
Sonnenfinsternis war auch noch. Da wäre jetzt ein passender Filter hilfreich gewesen, aber die veränderte Lichtstimmung hat die Kamera doch recht passabel eingefangen.
Heute ist wieder einmal Umzugstag bei uns. Jetzt stehen wir auf einem kleinen Campingplatz in Carrowkeel – hard standing, full service.
Westport
… ist eine Stadt reich gefüllt mit kleinen hübschen, bunten Häusern. Da stecken eigentlich Fotos ohne Ende drin, wäre da nicht der Durchfahrtsverkehr und die vielen parkenden Autos. Dadurch verliert leider jedes Foto an Attraktivität.
Das Castle ist aus Baustellenumständen momentan nicht erreichbar.
Also stellvertretend nur ein einziges Bild von einem der beiden Hauptplätze des Ortes.
Croagh Patrick
Der Heilige Berg der Iren
Die Bedienungsanleitung für den Berg:
764 m hoch müssten wir wandern, um den Gipfel zu erreichen. Bei 200 m lassen wir es zu späten Nachmittagsstunde gut sein, denn von hier aus haben wir auch schon einen recht passablen Blick auf die Landschaft.
Im Hintergrund die Berge von Achill Island, eins unserer Ziele der nächsten Tage.
Der weitere Verlauf des Pilgerpfades ist gut erkennbar.
Famine Memorial. Ein Denkmal für die Menschen, die während der Hungersnot in Irland von 1847 bis 1852 hofften, ein besseres Leben in Amerika zu finden. Viele sind von Westport aus auf See gegangen.
Murrisk Friary
Einen letzten Liegeplatz mit Aussicht aufs Meer zu besitzen ist durchaus eine beruhigende Option für die Ewigkeit.
Mit der Ferry geht’s hinüber und dann haben wir sieben Stunden Zeit, die Insel zu erkunden. Wir setzen auf Schusters Rappen, während die meisten anderen mehr oder weniger motorisiert auf Rädern über die Insel jagen.
Oughill Lighthouse
Bläuling
Dún Eochla, ein altes Ringfort.
Kleiner Fuchs
Kleiner Mauerfuchs
Großes Ochsenauge
Bläuling
Schwarzkehlchen
Heute unsere eigene, private Klippe. Die Touristen-Kollegen sind alle anderswo.
Singdrossel
Eochail Church
Donkeys
Schönheiten
Aran Seal Colony
Die ganz großen Genießer treiben völlig tiefenentspannt im Wasser der sonnigen Atlantikbucht.
Wer’s übertreibt kann schon mal Moos ansetzten – vielleicht auch ein Merkmal echter Irischer Seals.
Er hält’s am längsten aus.
Wenn bald die Ebbe kommt, wird er wie von selbst auf seinem angestammten Felsen liegen und weiter chillen.
Allmählich ist es für uns an der Zeit, die letzten fünf von 13,35 Kilometer (24742 Schritte) zur Fähre zurück zu marschieren.
Beharrlich nässelt die Wolke, in der wir seit heute Morgen stecken vor sich hin. Davon wenig beeindruckt machen wir uns auf den Weg nach Connemara. Die Wetterprognosen tendieren eher zuversichtlich für Aufklaren ab den Nachmittagsstunden. Gut, bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in der Abbey. Der Parkplatz ist gut gefüllt: Wir teilen offensichtlich unsere Nieselwetterstrategie mit zahlreichen Touristen aus aller Welt.
Der Zylinder von Mitchell Henry, Stoff-Fabrikant und Politiker aus Manchester, der das Schloss 1867 erbauen ließ.
33 Schlafzimmer, für jedes der neun Kinder ein eigenes Zimmer und 125 Bedienstete.
Hier dinierte u.a. King Edward mit seiner Tochter, der späteren Queen Victoria.
Ehemals Ballsaal, später dann Schulsaal.
Die Wolke hebt sich allmählich.
Ein paar Schritte sind es nur bis zur Gothic Church.
Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau errichtete Mitchell ihr zu Ehren die Kirche und das Mausoleum.
Nach dem Tod seiner Ehefrau verbrachte Mitchell immer weniger Zeit auf dem Anwesen und übergab es schließlich dem Orden der Benediktinerinnen, von dem es noch heute bewohnt und betrieben wird, inklusive Walled Garden.
Kylemore Abbey’s Victorian Walled Garden
Im Hintergrund der Diamondhill noch im Nebel, höchste Erhebung in Connemara.
Hoch lebe die Grünlilie! Endlich spielt das Gewächs aus unserer Studentenzeit die zentrale Rolle.
Kleine Pferdekunde
Hoch oben, nur schwer zu erreichen, vor wenigen Stunden noch von Wolken verhangen aber immer da.
Was hat es mit der Höhle knapp unter dem Bergkamm auf sich? Auf die Schnelle keine Antworten zu finden im www.
Der Blick weitet sich mit dem Rückzug der Wolken.
Friedenstaube in vollendeten Sturzflug
Die Abbey bei Sonnenschein
Noch ein letzter Blick zur Abbey
Der Killary Fjord
Im Fremdenführer nicht zu finden, dennoch einen Abstecher wert.
Huiuiui, da fliegen doch Lachse! Näher ran, wenn’s geht.
Am Wegesrand nach Galway gelegen ist die Ross Errilly Friary. Über sehr enge von aufgehäuften Steinmauern gesäumte Sträßchen erreichen wir nach einigen Ausweichmanövern das beinahe 700 Jahre alte Franziskanerkloster. Die zahlreichen Giebel verraten schon von weitem einiges über seine Größe und wecken unsere Neugier.
Das Langschiff
Chor
Blick ins Refectorium
Der Kreuzgang ist komplett erhalten.
Scriptorium
Klosterküche
Eine Besonderheit: In der Friary gibt es neben dem Kreuzgang noch einen weiteren Innenhof.
Bäckerei mit Backofenloch
Rechts der Platz des Vorlesers im Refectorium
Sakristei und darüber die Wohnung des Abtes
Galway
Direkt neben der Cathedral können wir parken und von dort aus die Stadt zu Fuß erobern.
Samstag, eine Hochzeit tobt in vollem Gange im Gotteshaus, während sich die Schwiegermutter eine Raucherpause gönnt. Wir wollen nicht stören und marschieren erst mal in die City.
Gute Entscheidung! Hier wird Christopher Street Day gefeiert: Die Love-Parade zieht durch die Straßen.
Wir verlassen mal eben kurz die Kundgebung, um auch noch andere Flecken in Galway zu finden.
1. Programmpunkt heute: Umzug von Wexford nach Cong. 311 km Richtung Norden, schöne breite Straßen, kaum Verkehr, gut gelaufen.
Campingplatz bezogen, neues Tool ausprobiert und für tauglich befunden. Ein Luftkissen, das unter einem Caravanrad mittels kleinem Compressor aufgepumpt wird und so den ganzen Wohnwagen anhebt, damit alles schön in der Waage ist – feine Sache.
Cong kann nach einem kurzen Spaziergang erkundet werden.
Auf der Suche nach Kaffee stoßen wir überraschend auf Ashford Castle.
Der Eiswagen kommt erst morgen zum Einsatz aber Kaffee und Gebäck gibt’s schon heute.
Noch schnell ein unerlaubtes Foto schießen – wir werden höflich darauf aufmerksam gemacht, nicht auf dem Grün sitzen zu dürfen (war halt nötig, damit auf dem Foto die Blechlawine hinter den Schlossmauern nicht noch störender wirkt).
Eine kurzen Fußmarsch weiter liegt Cong mit seiner Abbey.
Heute wird im Fluss Cong gefischt, wo vor vielen Hundert Jahren die Monks auch schon ihre Mahlzeiten aus dem Wasser zogen.
St. Mary of the Rosary
John Wayne – The Quiet Man
Dt. Titel „Der Sieger“
Hier im Ort fanden die Dreharbeiten statt und es gab 2 Oscars für beste Regie und beste Farbe.
The Market Cross
Cong hat nicht nur Helden der Vergangenheit. Der ganze Ort feiert seine Sieger im Gaelic Football, eine Mischung aus Rugby und Fußball. Es gibt kaum ein Haus im kleinen Ort, das nicht mit Fahnen und Plakaten seinen Stolz auf die Sportler bekundet.
kann mit Stolz von sich behaupten, der älteste, betriebene Leuchtturm der Welt zu sein.
Distelfalter
St. Dubhán’s Church
… liegt einfach and der Straße und fällt auf. Also stehen bleiben – auch wenn’s keinen Parkplatz gibt und die Straße eng ist – und nachschauen.
Slade Castle
Ebbe in der Mole. Schönes Motiv, reingehen, trockenen Weg suchen, ablichten.
Er bewahrt die Übersicht .
… sie auch.
Beute wird verteidigt.
Achso, Slade Castle ist auch noch da, in der kleinen Fischersiedlung.
Gut, beachten wir.
Zurück von der Bullensuche an der Mole beim Castle.
Fethard Castle
… schon wieder eine Auffälligkeit am Straßenrand. Kurzer Stopp.
Tintern Abbey
Die Kapelle rechts wurde bis 1980 noch bewohnt von der letzten Nachfahrin des Adelsgeschlechts, der das Kloster von Heinrich VIII. nach der Auflösung im Jahr 1537 verliehen wurde (daher der Kamin über der Kapelle). „Iron“ Mary Colclough lebte hier in großer Armut.
Kleiner Fuchs
Die frühere Unterkunft des Gardeners, direkt an der Mauer.
Ruhebank, laut Schildchen gestiftet von der Kelly Family.
Auch der Admiral ist n o c h überall anzutreffen.
Etwas außerhalb bewohnte „the last gardener“ dieses bescheidene Cottage, bis es in den 60er Jahren „collapsed“.
Großes Ochsenauge, der „gardener“ hatte ganz bestimmt schon seine Urahnen zu Gast in seinem Regfugium und noch viele weitere, längst ausgestorbene Schmetterlinge mehr.
Ruhebänkchen des Gärtners
… und sein stilles Örtchen.
Graveyard
Keine Autos mehr da, die den Blick verunstalten.
Ein Tag hier und Irland hat uns wieder und wir haben Irland zurück.