Die Flamingoinsel im Zwillbrocker Venn

Eine Moorwanderung um die ganze Insel planen wir. 70 Flamingos sollen schon aus dem Winterquartier zurück sein. Mit etwas Glück werden wir vielleicht einige von einer der Aussichtskanzeln aus beobachten können.

Die Lachmöwen sind es, die mit ihren Ausscheidungen den nötigen Nährboden zur Entwicklung des Nahrungsangebots für die Flamingos sorgen. Ihnen haben wir also diese nördliche Flamingokolonie zu verdanken.

Kameramann kann nur einer sein.

Schon nach knapp einem Kilometer leuchten einige Tiere in zartem Rosé durch den Moorwald.

Die Lachmöwe kichert.

Viel Auswahl hat die Hummel noch nicht.

Das Rotkehlchen gibt alles, um die Wolken zu vertreiben.

Wir haben die Insel beinahe umrundet, als es so richtig rosarot wird – und das zieht sich jetzt durch den Rest des Beitrags.

Es herrscht gefräßige Ruhe im Moorsee. Man gründelt oder es wird geschlafen. Mehr ist da nicht.

Zwei Gänse können der idyllischen Beschaulichkeit wenig abgewinnen und ergreifen lauthals schnatternd die Flucht aus diesem Sumpf.

Einzelne Tiere entspannen bisweilen die Halsmuskulatur:

Der Großteil der rosa Schönheiten steht sicher verknotet im Sumpf.

Es folgt ein kleines Sportprogramm eines einzelnen auffälligen Vogels.

Dann wieder Ruhe.

Ein weiterer Sportler zeigt sein Können:

Dann wieder Ruhe.

Na!

Jetzt kommt Bewegung bei den Möwen auf der Insel auf.

Wie aus dem Nichts flackert ein kleiner Machtkampf auf,

ist aber schnell wieder beigelegt.

… und jetzt?

… nein, nicht das schon wieder!

Nicht mehr zu stoppen, das Programm läuft automatisiert ab.

Mach’s kurz!

Muss nachdenken…

Programmänderung!

Kann was!

Die Idylle trügt:

Kleines Intermezzo – die Jugend ist wieder unter Kontrolle gezwungen.

Ich könnte noch ewig zuschauen beim Nichtstun.

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Münster

Aufgrund der Wetterprognose für heute entscheiden wir uns für einen Stadtrundgang in Münster.

Das Rathaus drängelt sich als erstes aufs Foto:

St. Lamberti

über der Turmuhr hängen bis heute die Käfige, in denen 1535 drei Wiedertäufer zur Schau gestellt worden waren.

Dom

Wer auch immer dieser Bischof Kellermann war, gestern jährte sich sein dramatisches Hinscheiden aus dieser Welt.

Nach der Kaffeepause finden wir noch zielstrebig den Weg zum weltberühmtesten Antiquariat in Münster. Und prompt ist die Straße für Fahrzeuge abgesperrt und das lauernde Publikum schweigt. Die Aufnahme muss noch einmal wiederholt werden, wie zu vernehmen ist, wieder gespannte Stille. Augenscheinlich nichts zu erkennen – außer im linken Schaufenster…

Dann 10 Minuten Drehpause:

Wir setzen unseren Rundgang fort.

Hat die Kirche auch einen Namen? Klar:

Den Kiepenkerl finden wir am Ende auch noch:

Wer mag, kann des Bischofs Glücksstellen reiben. Wir verzichten.

Schlösschen derer von Hülshoff

Eine Kirche gehört noch zum Pflichtprogramm:

St. Servatii

sie ist die älteste in Münster.

Paul Wulf, unter dem Naziregime zwangssterilisiert, in der Nachkriegszeit von der Justiz verhöhnt, hat sich dennoch oder gerade deshalb zum Kämpfer gegen den Unrechtsstaat entwickelt.

Hmmmm? Nur hier am Park? Und warum darf östlich des Zebrastreifens gekifft werden, westlich aber nicht?

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Grugapark in Essen

Seit 1929 ist die geballte Pflanzenpracht in der Essener Gruga nicht mehr wegzudenken. In meiner Kindheit durfte ich hier oft mit Oma und Tante faule, heiße Sommertage verbringen, heute sind wir gespannt, ob’s die Botanik schon sprießt und blüht.

Der Rosengarten ist nach frischen Rückschnitt startbereit, die Magnolien stehen bereits in voller Pracht.

Mendels Vererbungslehre ist anschaulich durch blühende Primeln dargestellt – eine farbenfrohe Variante zur Erbsenlehre.

Lavendelreihen werden schon bald ihren Duft verbreiten.

Die Nilgans fühlt sich ertappt?

Gefüllte und ungefüllte Camelien ziehen mit ihren leuchtenden Farben die Besucher an.

Im Kräutergarten läutet die Küchenschelle den Aromenreigen ein.

Ein Rondell von Stiefmütterchen beobachtet die mutige Speerwerferin.

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Am Baldeneysee im März 2026

Nilgans, Kanadagans und Schwan beim abendlichen Sonnenbad vereint.

Förderturm der Zeche Carl Funke, rechts Ruderer beim Training auf der Regattastrecke

Mandarinente

Selbstverständlichkeit Kormoran

Villa Hügel

Graureiher im Anflug

… gleitet der Abendsonne entgegen

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Zeppelin

Bei unserer Abreise aus Werden entdecken wir am Himmel den Zeppelin. Gleich bei der die nächsten Ausfahrt ist der Zeppelin zu Hause. Wir unterbrechen also noch einmal kurz die Reise:

Fotoglück! Zeppelinlandung miterlebt. Die Reise kann weitergehen.

Für den Zeppelin auch 🙂

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Heissiwald

Entgegen unseren Befürchtungen hält uns der Stau wegen der Grenzkontrollen durch deutsche Beamte nur ca. 20 Minuten auf. Ansonsten haben wir freie Fahrt, wovon die Urlauber auf der Gegenspur nur träumen können. Gut 25 Kilometer Stau passieren wir auf unserer Rückreise.

In Essen-Werden angekommen suchen wir im Heissiwald wandernd Kühlung und Ruhe. Die Tiere in ihren Gehegen tun es uns gleich.

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Baldeneysee 2025

… ein Mekka für Wassersportler.

Am gegenüberliegenden Ufer findet die Deutsche Meisterschaft im Kanu-Polo statt.

Noch etwas Zeit, bis zur Ankunft des historischen Zuges, die wir für ein Kaffepäuschen am See nutzen werden.

Inzwischen steht sie dampfend im Bahnhof, die alte Lok mit den Waggons, in denen vor Jahrzehnten die Kumpel zur Zeche transportiert worden waren.

Alles bereit zur Abfahrt!

Wir treten auch den Rückweg an. Mal sehen, was sich am See inzwischen entwickelt hat.

Da gibt es jetzt auch schwarze Schwäne.

Der Surfer profitiert vom stärkeren Wind und das Turnier hat auch Fahrt aufgenommen.

TOOOR!!!

Jubel!

… und weiter geht’s beim Kanupolo.

Die Gänseeltern holen ihren Nachwuchs aus der Ufer-Kita ab.

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Essen

Schon vor 12:00 Uhr sollen wir in Essen-Werden ankommen, da nebenan am Ufer der Ruhr ein Rockfestival steigen soll. Alle Zufahrtswege zum Campingplatz sollen abgesperrt werden, wer zu spät kommt, bleibt draußen. Also springen wir morgens um 01:30 Uhr aus den Federn, damit wir spätestens um 03:00 Uhr starten können. Alles klappt planmäßig, nur der angekündigte Regen verspätet sich – zum Glück!

Schon gegen 10:00 Uhr bauen wir unser kleines Eigenheim auf, allerdings zaubert genau jetzt ein Regenschauer zahlreiche Pfützen aufs Gelände.

In der nächsten Regenpause sind wir für einen kleinen Fußmarsch ins Zentrum von Werden bereit, um immerhin nach beinahe zwei Jahren mal wieder nach dem Rechten zu sehen.

Wetterglück, also marschieren wir an der Ruhr entlang nach Kettwig – abwechselnd von Wolkenbrüchen und Sonnenstrahlen bestens unterhalten.

Vorsicht, Opa! Verbrennungsgefahr! Der Riesenbärenklau eignet sich nicht für einen Wiesenblumenstrauß.

Ein kleiner Yachthafen

Das Fahrgestell ist ausgefahren. Bereit zur Landung auf dem Flughafen.

Übt für den Bundesadler-Wettbewerb.

Gar nicht mal so schlecht,

wären da nur nicht diese unansehnlichen Watschelfüße.

Reichlich Betriebsamkeit auf der Ruhr.

Eine alte Eisenbahnbrücke überspannt den Fluss.

Eine Ruderschule fährt durchs Bild:

Was für eine beeindruckende Konstruktion aus Krupp-Stahl.

Am Boden Vandalismuskunst aus Buntglas.

Schleuse

Wir suchen in Kettwig ein Café und werden direkt am Brückenkopf fündig.

Im „Lavendel im Brückencafé“ warten wir eine erneuten Regenguss ab.

Es folgt ein Rundgang durch eine sehr beschauliche Altstadt.

Ein Brunnen, dargestellt durch einen Webstuhl mit Kettfäden aus Wasser erinnert an die Tuchmachertradition des Städtchens.

Der nächste Wolkenbruch, wir suchen Unterstand in der Marktkirche:

Oben von der Empore aus kann man die Verse studieren.

Mit dem Schienenersatzverkehr lassen wir und zurück nach Werden transportieren, denn um 18:00 Uhr ist nach guter alter Tradition ein Tisch bei „Da Mario“ reserviert, wo sich die Oma die Taglierini mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib servieren lässt.

Die Nacht verbringen wir heute auf dem best bewachtesten Campingplatz in ganz Europa – in Hörweite des Rockfestivals.

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