Carrowkeel

Heute ist wieder einmal Umzugstag bei uns. Jetzt stehen wir auf einem kleinen Campingplatz in Carrowkeel – hard standing, full service.

Westport

… ist eine Stadt reich gefüllt mit kleinen hübschen, bunten Häusern. Da stecken eigentlich Fotos ohne Ende drin, wäre da nicht der Durchfahrtsverkehr und die vielen parkenden Autos. Dadurch verliert leider jedes Foto an Attraktivität.

Das Castle ist aus Baustellenumständen momentan nicht erreichbar.

Also stellvertretend nur ein einziges Bild von einem der beiden Hauptplätze des Ortes.

Croagh Patrick

Der Heilige Berg der Iren

Die Bedienungsanleitung für den Berg:

764 m hoch müssten wir wandern, um den Gipfel zu erreichen. Bei 200 m lassen wir es zu späten Nachmittagsstunde gut sein, denn von hier aus haben wir auch schon einen recht passablen Blick auf die Landschaft.

Im Hintergrund die Berge von Achill Island, eins unserer Ziele der nächsten Tage.

Der weitere Verlauf des Pilgerpfades ist gut erkennbar.

Famine Memorial. Ein Denkmal für die Menschen, die während der Hungersnot in Irland von 1847 bis 1852 hofften, ein besseres Leben in Amerika zu finden. Viele sind von Westport aus auf See gegangen.

Murrisk Friary

Einen letzten Liegeplatz mit Aussicht aufs Meer zu besitzen ist durchaus eine beruhigende Option für die Ewigkeit.

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Inishmore – die größte der Araninseln

Mit der Ferry geht’s hinüber und dann haben wir sieben Stunden Zeit, die Insel zu erkunden. Wir setzen auf Schusters Rappen, während die meisten anderen mehr oder weniger motorisiert auf Rädern über die Insel jagen.

Oughill Lighthouse

Bläuling

Dún Eochla, ein altes Ringfort.

Kleiner Fuchs

Kleiner Mauerfuchs

Großes Ochsenauge

Bläuling

Schwarzkehlchen

Heute unsere eigene, private Klippe. Die Touristen-Kollegen sind alle anderswo.

Singdrossel

Eochail Church

Donkeys

Schönheiten

Aran Seal Colony

Die ganz großen Genießer treiben völlig tiefenentspannt im Wasser der sonnigen Atlantikbucht.

Wer’s übertreibt kann schon mal Moos ansetzten – vielleicht auch ein Merkmal echter Irischer Seals.

Er hält’s am längsten aus.

Wenn bald die Ebbe kommt, wird er wie von selbst auf seinem angestammten Felsen liegen und weiter chillen.

Allmählich ist es für uns an der Zeit, die letzten fünf von 13,35 Kilometer (24742 Schritte) zur Fähre zurück zu marschieren.

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Connemara und Kylemore Abbey

Beharrlich nässelt die Wolke, in der wir seit heute Morgen stecken vor sich hin. Davon wenig beeindruckt machen wir uns auf den Weg nach Connemara. Die Wetterprognosen tendieren eher zuversichtlich für Aufklaren ab den Nachmittagsstunden. Gut, bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in der Abbey. Der Parkplatz ist gut gefüllt: Wir teilen offensichtlich unsere Nieselwetterstrategie mit zahlreichen Touristen aus aller Welt.

Der Zylinder von Mitchell Henry, Stoff-Fabrikant und Politiker aus Manchester, der das Schloss 1867 erbauen ließ.

33 Schlafzimmer, für jedes der neun Kinder ein eigenes Zimmer und 125 Bedienstete.

Hier dinierte u.a. King Edward mit seiner Tochter, der späteren Queen Victoria.

Ehemals Ballsaal, später dann Schulsaal.

Die Wolke hebt sich allmählich.

Ein paar Schritte sind es nur bis zur Gothic Church.

Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau errichtete Mitchell ihr zu Ehren die Kirche und das Mausoleum.

Nach dem Tod seiner Ehefrau verbrachte Mitchell immer weniger Zeit auf dem Anwesen und übergab es schließlich dem Orden der Benediktinerinnen, von dem es noch heute bewohnt und betrieben wird, inklusive Walled Garden.

Kylemore Abbey’s Victorian Walled Garden

Im Hintergrund der Diamondhill noch im Nebel, höchste Erhebung in Connemara.

Hoch lebe die Grünlilie! Endlich spielt das Gewächs aus unserer Studentenzeit die zentrale Rolle.

Kleine Pferdekunde

Hoch oben, nur schwer zu erreichen, vor wenigen Stunden noch von Wolken verhangen aber immer da.

Was hat es mit der Höhle knapp unter dem Bergkamm auf sich? Auf die Schnelle keine Antworten zu finden im www.

Der Blick weitet sich mit dem Rückzug der Wolken.

Friedenstaube in vollendeten Sturzflug

Die Abbey bei Sonnenschein

Noch ein letzter Blick zur Abbey

Der Killary Fjord

Im Fremdenführer nicht zu finden, dennoch einen Abstecher wert.

Huiuiui, da fliegen doch Lachse! Näher ran, wenn’s geht.

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Ross Errilly Friary, Galway, Shrule Castle

Am Wegesrand nach Galway gelegen ist die Ross Errilly Friary. Über sehr enge von aufgehäuften Steinmauern gesäumte Sträßchen erreichen wir nach einigen Ausweichmanövern das beinahe 700 Jahre alte Franziskanerkloster. Die zahlreichen Giebel verraten schon von weitem einiges über seine Größe und wecken unsere Neugier.

Das Langschiff

Chor

Blick ins Refectorium

Der Kreuzgang ist komplett erhalten.

Scriptorium

Klosterküche

Eine Besonderheit: In der Friary gibt es neben dem Kreuzgang noch einen weiteren Innenhof.

Bäckerei mit Backofenloch

Rechts der Platz des Vorlesers im Refectorium

Sakristei und darüber die Wohnung des Abtes

Galway

Direkt neben der Cathedral können wir parken und von dort aus die Stadt zu Fuß erobern.

Samstag, eine Hochzeit tobt in vollem Gange im Gotteshaus, während sich die Schwiegermutter eine Raucherpause gönnt. Wir wollen nicht stören und marschieren erst mal in die City.

Gute Entscheidung! Hier wird Christopher Street Day gefeiert: Die Love-Parade zieht durch die Straßen.

Wir verlassen mal eben kurz die Kundgebung, um auch noch andere Flecken in Galway zu finden.

Eyre Square

The Wanderer

Und schon sind wir wieder mitten drin…

Oscar Wilde hat sich sein Plätzchen gesichert.

Galway Cathedral

Shrule Castle

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Cong

1. Programmpunkt heute: Umzug von Wexford nach Cong. 311 km Richtung Norden, schöne breite Straßen, kaum Verkehr, gut gelaufen.

Campingplatz bezogen, neues Tool ausprobiert und für tauglich befunden. Ein Luftkissen, das unter einem Caravanrad mittels kleinem Compressor aufgepumpt wird und so den ganzen Wohnwagen anhebt, damit alles schön in der Waage ist – feine Sache.

Cong kann nach einem kurzen Spaziergang erkundet werden.

Auf der Suche nach Kaffee stoßen wir überraschend auf Ashford Castle.

Der Eiswagen kommt erst morgen zum Einsatz aber Kaffee und Gebäck gibt’s schon heute.

Noch schnell ein unerlaubtes Foto schießen – wir werden höflich darauf aufmerksam gemacht, nicht auf dem Grün sitzen zu dürfen (war halt nötig, damit auf dem Foto die Blechlawine hinter den Schlossmauern nicht noch störender wirkt).

Eine kurzen Fußmarsch weiter liegt Cong mit seiner Abbey.

Heute wird im Fluss Cong gefischt, wo vor vielen Hundert Jahren die Monks auch schon ihre Mahlzeiten aus dem Wasser zogen.

St. Mary of the Rosary

John Wayne – The Quiet Man

Dt. Titel „Der Sieger“

Hier im Ort fanden die Dreharbeiten statt und es gab 2 Oscars für beste Regie und beste Farbe.

The Market Cross

Cong hat nicht nur Helden der Vergangenheit. Der ganze Ort feiert seine Sieger im Gaelic Football, eine Mischung aus Rugby und Fußball. Es gibt kaum ein Haus im kleinen Ort, das nicht mit Fahnen und Plakaten seinen Stolz auf die Sportler bekundet.

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Irish National Heritage Park und Johnstown Castle

Im National Heritage Park wird die Geschichte Irlands teils in originalen Fundstücken und teils in archäologischen Rekonstruktionen dargestellt.

Frühmittelalterliches Ringfort

Klosteranlage aus der Zeit um ca. 400 n. Chr.

Scriptorium mit Bildern aus dem „Book of Kells“, das in dieser Zeit geschaffen wurde.

Der Abt in seiner Behausung.

Die Mälzerei

Normannische Burg, an seinem Originalstandort wiedererrichtet

Johnstown Castle

Bis 1942 in Familienbesitz, dann Landwirtschaftsschule. Seit 2019 wieder als Castle zugänglich gemacht.

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Hook Lighthouse, Slade Castle, Tintern Abbey

Hook Lighthouse

kann mit Stolz von sich behaupten, der älteste, betriebene Leuchtturm der Welt zu sein.

Distelfalter

St. Dubhán’s Church

… liegt einfach and der Straße und fällt auf. Also stehen bleiben – auch wenn’s keinen Parkplatz gibt und die Straße eng ist – und nachschauen.

Slade Castle

Ebbe in der Mole. Schönes Motiv, reingehen, trockenen Weg suchen, ablichten.

Er bewahrt die Übersicht .

… sie auch.

Beute wird verteidigt.

Achso, Slade Castle ist auch noch da, in der kleinen Fischersiedlung.

Gut, beachten wir.

Zurück von der Bullensuche an der Mole beim Castle.

Fethard Castle

… schon wieder eine Auffälligkeit am Straßenrand. Kurzer Stopp.

Tintern Abbey

Die Kapelle rechts wurde bis 1980 noch bewohnt von der letzten Nachfahrin des Adelsgeschlechts, der das Kloster von Heinrich VIII. nach der Auflösung im Jahr 1537 verliehen wurde (daher der Kamin über der Kapelle). „Iron“ Mary Colclough lebte hier in großer Armut.

Kleiner Fuchs

Die frühere Unterkunft des Gardeners, direkt an der Mauer.

Ruhebank, laut Schildchen gestiftet von der Kelly Family.

Auch der Admiral ist n o c h überall anzutreffen.

Etwas außerhalb bewohnte „the last gardener“ dieses bescheidene Cottage, bis es in den 60er Jahren „collapsed“.

Großes Ochsenauge, der „gardener“ hatte ganz bestimmt schon seine Urahnen zu Gast in seinem Regfugium und noch viele weitere, längst ausgestorbene Schmetterlinge mehr.

Ruhebänkchen des Gärtners

… und sein stilles Örtchen.

Graveyard

Keine Autos mehr da, die den Blick verunstalten.

Ein Tag hier und Irland hat uns wieder und wir haben Irland zurück.

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Die Überfahrt nach Irland

Das erste Bild des Tages: Lizard Lighthouse an der Küste Cornwalls.

Beste Bedingungen für Segler.

Hinein ins Vergnügen!

Und mal so richtig in See stechen!

Uuups!

Alles noch an Bord?

Lands End

Ein paar Seemeilen weiter nochmal Lands End

Noch 45 Minuten bis wir auch wie die Fähre im Dunst vor uns in den Haven von Rosslare einfahren wird.

Angekommen in Irland!

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Dunkerque – Dünkirchen

Vor dem Museum ankert ein Schwesterschiff zur „Gorch Fock“, die „Duchesse Anne“. Als ehemaliges deutsches Handelsschiff gehörte sie zu den Reparationsleistungen Deutschlands an Frankreich.

Erinnerung und Mahnung

Skulpturenpark

Rathaus, Egalité – Liberté – Fraternité

Eglise – leider geschlossen.

Nationale nature réserve du platier d’Oye

Auf der kurzen Wanderung durch die hitzegeplagte Natur treffen wir auf die Bunkerruinen in den Dünen.

Victoria Seaways, unsere Fähre nach Irland

Während der Wartezeit vor der Fähre werden wir Zeugen eines Polizeieinsatzes. Aufmerksam werden wir durch mehrmaliges lautes Rufen eines Beamten, dessen Spürhund offensichtlich einen blinden Passagier erschnüffelt hatte. Weitere Beamte kommen zu Hilfe und so wird der Ausreisewillige völlig verstaubt unter einem LKW hervorgezerrt.

Wir sind nach einem gelungenen Wendemanöver mit unserem Gespann auf der Fähre gut verzurrt worden, sind in unsere Kabine eingezogen und warten jetzt auf die Abfahrt um 21:00 Uhr. Das sollte klappen.

SOLLTE! Doch dann werden die ersten LKWs und bald auch PKWs wieder losgemacht und es werden Fahrer ausgerufen. Zunächst müssen die beiden LKWs ganz links im Bild rückwärts aus der Fähre manövrieren um ein Deck tiefer wieder einzufahren. Dann gilt es, auf die Autofahrer zu warten, die inzwischen beim Abendessen sitzen, schon mal unter der Dusche stehen, in Chats vertieft sind oder sich mit lauter Musik zudröhnen und gar nicht mitbekommen, dass das komplette Schiffchen auf ihr Eintreffen unten im Parkdeck wartet.

Doch dann allmählich trudeln die Fahrzeugpiloten ein und können von Bord fahren, eine muntere Runde auf dem Parkplatz drehen und sich erneut vor der Fähre anstellen.

Soweit gelingt die lustige Umparkerei, wäre da nicht dieses kleine weiße Auto, dessen Fahrerin – wie wir inzwischen alle wissen – ihren Aufruf wohl einfach nicht mitbekommen hat. Ein verdammt knappes Ausparkmanöver traut sich ein versierter LKW-Pilot zu bis er an wenigen Zentimetern dann doch scheitert.

Endlich trifft die Dame aus Neuss bei ihrem Fahrzeug ein und dirigiert ihr Vehikel unter den Augen beinahe aller Passagiere souverän aus der Fähre heraus. Jetzt können ein LKW und ein Auflieger von Bord fahren und schon legen wir mit zwei Stunden Verspätung in Dünkirchen ab.

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Calais

Theater

Hôtel de Ville – Rathaus

Rodin: Die Bürger Calais

„Nature et Haute Couture“

… ist das aktuelle Motto des Gartenprojekts 2026 vor dem Rathaus in Calais, der Stadt der Spitze und Mode.

Kathedrale Notre Dame und Zisterne

Ein lebendiges Mahnmahl ist die Kathedrale. Im Krieg, der von den Deutschen angezettelt worden war, zerbombt von englischen Kampfflugzeugen, um den Deutschen Einhalt zu gebieten.

Hier sollte ein komplettes Chorgestühl zu finden sein.

Hafenmole

Denkmal zu Ehren der Gefallenen

Freiheitskämpfer

Schaum aus den Schleuse

Wir träumen schon von unserer Überfahrt morgen…

Gedenkstätte am Hafen

Am Horizont ganz rechts sind die Kreidefelsen von Dover erkennbar.

Strandpromenade

Der Bruder vom legendären Drachen aus Furth im Wald, bekannt vom weltberühmten „Drachenstich“.

Noch ein Geschwisterchen, diesmal eine Echse. Mit beiden kann man eine Tour unternehmen.

Tour du Guet

Wie das raschelt !

Großflächige Graffitis

gerade in Arbeit…

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