Finsterau, Kontrollbesuch nach einem Jahr

Das Datum stimmt nicht! Wir waren am 8. August in Finsterau. Der Blog machte Probleme, weshalb sich die Veröffentlichung verzögert hat.

Am 9. August war Familientag. Da gibt’s keine Fotos.

Ja, stimmt: Vor beinahe genau einem Jahr waren wir hier im Freilichtmuseum Finsterau schon einmal, aber eben ohne Oma-Lieses Tochter und Enkelkindern. Jetzt könnte man denken, was haben denn eine Zweijährige und ein drei Monate altes Baby von einem Besuch im Freilichtmuseum? Es gibt dort eben auch einen SPIELPLATZ!!! und eine Menge Seltsames aus alten Zeiten, z.B. viel zu niedrige Türstöcke, durch die der Opa-Liese dirigiert werden muss von der kleinen Kraxenritterin auf dem Rücken, damit die beiden Köpfe ohne Beulen aus den alten Bauernhäusern herauskommen.

„Du kannst die Maske wieder abnehmen und die Oma auch!“ ist ebenfalls so ein Hinweis, auf den sich die kleine Madame spezialisiert hat. Oder: „Steck die Maske wieder in die Hosentasche!“ genauso wie: „Hast du deine Klammer auch wieder mitgenommen?“ (Jeder Besucher hat eine Wäscheklammer, die er an einer Schnur an jedem Hauseingang anklipsen muss zum Zeichen für die nächsten Besucher, wie viele Menschen sich schon im Haus befinden. Eine sinnvolle Corona-Maßnahme – wenn sich dann jeder daran halten würde!)

Und da wir vor einem Jahr schon einmal hier waren, beschränke ich mich bei den Fotos darauf, einige Besonderheiten zu zeigen, die mir ins Auge stechen. Dem aufmerksamen Blog-Beobachter wird allerdings auffallen, dass es die Bilder zum Teil tatsächlich schon genau so gibt. Haben sie mich wohl damals schon genauso beeindruckt!

Achtung! Zur Abwechslung gibt’s jetzt mal ein Rätsel:

Was könnte das wohl sein?

Hier noch ein Detail:

Klar, das kann man jetzt noch nicht wirklich erkennen… Jetzt kommt der entscheidende Hinweis:

Die Auflösung:

Neeeeiiiiiin! Es handelt sich nicht um einen Schwan, wie ein ca. 12- und 13-jähriges Geschwisterpäärchen (oder heißt es -pärchen – uups, gleich noch ein Quiz!) gemutmaßt hat.

Nach der Besichtigung des Granitstalls:

Ruhe im Straußengehege!

Und noch mehr Tiere…

Achtung: Wer findet gleich ein Foto, das es genauso schon auf dem Blog gibt?

Wir betreten das Wohnhaus eines mutmaßlichen Massenmörders:

Noch ein Rätsel:

Was wird auf dem Dörrboden getrocknet?

Langer Stängel, kleine blaue Blüte?

Lein wird hier angebaut und getrocknet.

Himbeeren müssen nicht kultiviert werden, sie wuchern überall.

Hier in Finsterau ist sogar noch eine sehr alte Hühnerrasse zu finden: der vierbeinige Hahn gibt eine Kostprobe seiner Stimmgewalt.

Alles nur Fake News! Macht nix, trotzdem ein stolzer Gockel!

Auf diesem Gehöft wohnt der amtierende Bayerische Meister im Sichelzielweitwurf.

Macht alles einen sehr romantischen Eindruck. Man könnte beinahe vergessen, dass jeder Tag damals voller Mühsal für die Menschen war.

Ein Balkon an der Türe im ersten Stockwerk wäre durchaus von Vorteil.

Bodenfliesen

Was im Freilichtmuseum in Finsterau auffällt: es findet sich kein Staub auf den Ausstellungsstücken. Alles ist sehr gut gepflegt und liebevoll zusammengestellt.

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