Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald, II, 2021

Die Wetterfrösche sagen für die späten Mittagsstunden eilig durchziehende Regenschauer voraus. Das schürt in uns die vage Hoffnung, im Tierfreigehege doch vielleicht einige Wildtiere erspähen zu können.

Im neuen Reptilienrevier ist schon mal nichts zu sehen. Die kühlen Temperaturen locken weder Ringelnatter noch Kreuzotter oder Waldeidechse aus ihren Verstecken. Leider ist es auch den Luchsen zu ungemütlich, um durchs Gehege zu streifen.

Oma-Liese hält heute mal die Waldameise im Bild fest und weil’s so schön ist und sie sich nicht wehren können müssen gleich noch einige Pilze fürs Foto stramm stehen.

Herr und Frau Uhu überraschen wir, wie schon während unseres letzten Besuchs, bei der Körperpflege.

Hinterm Baum spitzt eine Schwanzspitze hervor: Neugier erwacht!

Aha, Nachwuchs bei der Wisentherde!

Diese muskulösen Prachtexemplare ernähren sich rein pflanzlich.

Auf dem Weg von einem Gehege zum nächsten werden wir regelmäßig vom Regen verwöhnt. Leider lockt die nasse Witterung auch den Wolf nicht aus seinem Versteck…

Vom Bären bekommen wir nur den massigen Rücken zu sehen. Er ist mit einer köstlichen Nahrungsquelle beschäftigt, die er für ein paar unbedeutende Fotos nicht aufgeben möchte.

Ein einziger Elch ist zumindest bereit, das Publikum an seiner Mittagsruhe teilhaben zu lassen.

Und schon wieder Regen. Keine Schauer in der Mittagszeit. Starkregen am späten Nachmittag!

Liebe Wetterfrösche, meldet euch mal zu einer Fortbildung an!

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