Die Flamingoinsel im Zwillbrocker Venn

Eine Moorwanderung um die ganze Insel planen wir. 70 Flamingos sollen schon aus dem Winterquartier zurück sein. Mit etwas Glück werden wir vielleicht einige von einer der Aussichtskanzeln aus beobachten können.

Die Lachmöwen sind es, die mit ihren Ausscheidungen den nötigen Nährboden zur Entwicklung des Nahrungsangebots für die Flamingos sorgen. Ihnen haben wir also diese nördliche Flamingokolonie zu verdanken.

Kameramann kann nur einer sein.

Schon nach knapp einem Kilometer leuchten einige Tiere in zartem Rosé durch den Moorwald.

Die Lachmöwe kichert.

Viel Auswahl hat die Hummel noch nicht.

Das Rotkehlchen gibt alles, um die Wolken zu vertreiben.

Wir haben die Insel beinahe umrundet, als es so richtig rosarot wird – und das zieht sich jetzt durch den Rest des Beitrags.

Es herrscht gefräßige Ruhe im Moorsee. Man gründelt oder es wird geschlafen. Mehr ist da nicht.

Zwei Gänse können der idyllischen Beschaulichkeit wenig abgewinnen und ergreifen lauthals schnatternd die Flucht aus diesem Sumpf.

Einzelne Tiere entspannen bisweilen die Halsmuskulatur:

Der Großteil der rosa Schönheiten steht sicher verknotet im Sumpf.

Es folgt ein kleines Sportprogramm eines einzelnen auffälligen Vogels.

Dann wieder Ruhe.

Ein weiterer Sportler zeigt sein Können:

Dann wieder Ruhe.

Na!

Jetzt kommt Bewegung bei den Möwen auf der Insel auf.

Wie aus dem Nichts flackert ein kleiner Machtkampf auf,

ist aber schnell wieder beigelegt.

… und jetzt?

… nein, nicht das schon wieder!

Nicht mehr zu stoppen, das Programm läuft automatisiert ab.

Mach’s kurz!

Muss nachdenken…

Prorammänderung!

Kann was!

Die Idylle trügt:

Kleines Intermezzo – die Jugend ist wieder unter Kontrolle gezwungen.

Ich könnte noch ewig zuschauen beim Nichtstun.

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