Orléans und Chaumont-sur-Loire

Orléans besuchen wir wegen Jeanne d‘Arc. In Orleans gibt es außer Jeanne d‘Arc, wenn man den Reiseführern glauben schenken darf, auch nichts als Jeanne d‘Arc. Und wir bekommen Jeanne d‘Arc.

Vor 200 Jahren wurde die Kathedrale zu Ehren von Jeanne d‘Arc errichtet. Man müsste blind sein, um das nicht zu erkennen.

Eine reale Plage der heutigen Zeit macht solche Hinweisschilder in Frankreich leider nötig.

Der Altarraum ist natürlich auch wieder von Galsmalerei eingesäumt. Ich mach‘s kurz:

Die Schatzkammer besteht aus einer einzigen Vitrine. Sehr sympatisch.

Jeanne hat natürlich eine eigene Kapelle.

Wenn nicht hier, wo dann?!
Maison de Jeanne d‘Arc.

Das Haus, in dem Jeanne d‘Arc ihr Leben verbracht hat, war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und daraufhin originalgetreu wieder aufgebaut. Heute kann darin ein Film über die Nationalheldin angesehen werden. Wir schlagen das Angebot für heute aus.

Petanques-Arena
Gehört wohl zur Grundausstattung jeder größeren Stadt in Frankreich.

Ein letztes Mal Jeanne und schon geht‘s weiter nach…

Chambord

Das Loire-Schloss soll das schönste unter seinesgleichen sein. Wir fahren irgendwann in der Pampa durch ein Portal auf die adeligen Ländereien. Mehrere Kilometer schnurgeraden Reiseweg bringen wir hinter uns, um dann DAS zu sehen.

Ein Foto muss genügen. Wir verzichten auf ein näheres Kennenlernen des Jagdschlösschens mit seinen vielen Türmchen und Kaminen. Dem Franz wars Schlösschen zu zugig, uns ist es zu verpackt. Franz ist nach 72 Tagen nach Amboise zurückgezogen. Wir sind mit einem kleinen Umweg auch in Amboise angekommen.

Chaumont-sur-Loire

Doch zunächst vergewissern wir uns, ob das drittschönste Chateau an der Loire diese Zertifikat verdient trägt. Übrigens darf es sich auch Weltkulturerbe nennen.

Die Zapfen sind wohl überlegt angeordnet.

Der Prinz wartet bereits im Bade und lässt erst mal Luft ab.

Im Garten erwartet uns Kunst mit Pflanzen und Pflanzen mit Kunst.

Die Räumlichkeiten im Chateau sind schnell besichtigt: Einerseits ist alles sehr klein und eng, andererseits drängeln sich hier zu viele alte, unter der Hitze schnaubende Menschen durch die Gemächer.

Im Innenhof gibt‘s frische Luft.

Zwischen uns und dem Ausgang liegt nur noch die Kapelle…

auch die ist zum Kunstwerk ausgearbeitet worden. Und wir werden nochmal, wie schon eingangs, durch den Shop geschleust.

Noch einige Kilometerchen an der Loire entlang, dann können wir unser Nachtquartier in Amboise aufschlagen.

Amboise

Für eine kleine Informationstour durch die Stadt reicht’s heute noch und ein Baguette muss auch noch besorgt werden.

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