Blankenheim

In Speyer sind alle Passagiere an Bord.

Noch kurz ein Blick hinüber zum Dom.

Die Reise in den Regen kann beginnen.

Wir lassen uns am Freilinger See, einem Stausee nieder. Der Campingplatz ist etwas oberhalb des Sees gelegen, was durchaus beruhigend erscheint.

Weitgehend trocken ist die Fahrt von Speyer nach Blankenheim in der Eifel. Doch bei der Ankunft kennt der Himmel keine Gnade. Mit Ende der Aufbauarbeiten am Campingplatz lässt der Regen nach und wir können nach einem Abstecher ins Cafè Stübchen zumindest die Ahrquelle in Blankenheim mit Einsetzen der Dämmerung unter trockenen Bedingungen bewundern.

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Fichtelberg am Fichtelsee

Für ein paar Tage reisen wir nach Fichtelberg, um uns am Fichtelsee niederzulassen. Bei Regen kommen wir spätnachmittags an, doch als der Himmel eine Pause einlegt, nutzen wir die Gelegenheit für eine Umrundung des Sees.

Der Biber freut sich schon auf die Fällung der kahlen Fichten am Ufer gegenüber.

Die Badesaison scheint wohl schon beendet zu sein.

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Speyer – Dom

Taufkapelle

Edith Stein Gedenktafel

Reliquienkammer

Allerlei Knochen von diversen Heiligen.

Edith Stein hat auch ihren Platz gefunden.

Altarraum

Krypta

Unter dieser Grabplatte in der Krypta des Domes zu Speyer ruhen die Gebeine des Dombaumeisters, Bischof Reginbald II. von Dillingen. Sein Architekturstudium absolvierte er in Sankt Gallen, in Augsburg wirkte er als Abt von Kloster St. Ulrich und Afra.

Der Brezelbub von Speyer.

Jetzt Kaffeepause und dann vorbei am Feuerbachhaus zum Technikmuseum

Der Brezelbub geleitet uns sicher über die Straße.

Technikmuseum

Was es nicht alles gibt!

Technikbegeisterte können hier Stunden verbringen.

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Speyer – Station auf der Reise nach Irland

Etappe 1 ist geschafft: Speyer. Ein kleiner Ort mit bedeutendem Dom und Technikmuseum, der Hockenheimring nicht weit. Die Fahrt entspannt, ein kleiner Baustellenstau zwar – jedoch mit Ankündigung – der Platz gebucht, wir sind raus aus dem Alltag, Vorfreude auf die große Reise in ein uns unbekanntes Land greift Raum.

Der Blick vom Campingplatz verrät: DasTechnikmuseum wird unser Gastgeber für die kommenden zwei Nächte sein.

Keine 10 Minuten zu Fuß von hier liegt die Altstadt von Speyer entfernt. Keine Frage, sobald der Wohnwagen gut austariert an seinem Platz steht und mit allen essentiellen Energien (Gas, Wasser, Strom) verbunden ist, begeben wir uns auf die erste Erkundungstour.

17:00 Uhr – Feierabend im Dom. Klar, wussten wir aber das Außenfoto ist heute Pflicht – morgen hegt der Wettergott andere Pläne rund um die größte romanische Kirche der Welt. Seit 1061 n. Chr. beäugt das Gotteshaus nun schon die Geschicke der Stadt. Morgen erfahren wir mehr.

Im vorderen, hellen Teil tobte sich der Sohn Balthasar Neumanns , Franz Ignatz Michael Neumann aus. Vor allem der neue Brandschutz war sein Verdienst. Er hatte übrigens auch die Bauaufsicht in Neresheim (Heimat 😉 ) und in der Würzburger Residenz.

Unscheinbar am äußeren linken Rand seiner Ruhestätte bezeugt ein Stück Zaun in Form eines Kreuzes Alt-Kanzler Kohls ganz besonderen Bezug zur Geschichte Deutschlands.

Wir setzen unseren Erkundungszug durch Speyer fort.

Fischmarkt

Könnte der Speyer von Speyer sein???

Auf dem Rückweg zum Wohnwagen speit der Himmel so einiges auf seine gläubigen Schäfchen herab.

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Zeppelin

Bei unserer Abreise aus Werden entdecken wir am Himmel den Zeppelin. Gleich bei der die nächsten Ausfahrt ist der Zeppelin zu Hause. Wir unterbrechen also noch einmal kurz die Reise:

Fotoglück! Zeppelinlandung miterlebt. Die Reise kann weitergehen.

Für den Zeppelin auch 🙂

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Heissiwald

Entgegen unseren Befürchtungen hält uns der Stau wegen der Grenzkontrollen durch deutsche Beamte nur ca. 20 Minuten auf. Ansonsten haben wir freie Fahrt, wovon die Urlauber auf der Gegenspur nur träumen können. Gut 25 Kilometer Stau passieren wir auf unserer Rückreise.

In Essen-Werden angekommen suchen wir im Heissiwald wandernd Kühlung und Ruhe. Die Tiere in ihren Gehegen tun es uns gleich.

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Baldeneysee 2025

… ein Mekka für Wassersportler.

Am gegenüberliegenden Ufer findet die Deutsche Meisterschaft im Kanu-Polo statt.

Noch etwas Zeit, bis zur Ankunft des historischen Zuges, die wir für ein Kaffepäuschen am See nutzen werden.

Inzwischen steht sie dampfend im Bahnhof, die alte Lok mit den Waggons, in denen vor Jahrzehnten die Kumpel zur Zeche transportiert worden waren.

Alles bereit zur Abfahrt!

Wir treten auch den Rückweg an. Mal sehen, was sich am See inzwischen entwickelt hat.

Da gibt es jetzt auch schwarze Schwäne.

Der Surfer profitiert vom stärkeren Wind und das Turnier hat auch Fahrt aufgenommen.

TOOOR!!!

Jubel!

… und weiter geht’s beim Kanupolo.

Die Gänseeltern holen ihren Nachwuchs aus der Ufer-Kita ab.

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Essen

Schon vor 12:00 Uhr sollen wir in Essen-Werden ankommen, da nebenan am Ufer der Ruhr ein Rockfestival steigen soll. Alle Zufahrtswege zum Campingplatz sollen abgesperrt werden, wer zu spät kommt, bleibt draußen. Also springen wir morgens um 01:30 Uhr aus den Federn, damit wir spätestens um 03:00 Uhr starten können. Alles klappt planmäßig, nur der angekündigte Regen verspätet sich – zum Glück!

Schon gegen 10:00 Uhr bauen wir unser kleines Eigenheim auf, allerdings zaubert genau jetzt ein Regenschauer zahlreiche Pfützen aufs Gelände.

In der nächsten Regenpause sind wir für einen kleinen Fußmarsch ins Zentrum von Werden bereit, um immerhin nach beinahe zwei Jahren mal wieder nach dem Rechten zu sehen.

Wetterglück, also marschieren wir an der Ruhr entlang nach Kettwig – abwechselnd von Wolkenbrüchen und Sonnenstrahlen bestens unterhalten.

Vorsicht, Opa! Verbrennungsgefahr! Der Riesenbärenklau eignet sich nicht für einen Wiesenblumenstrauß.

Ein kleiner Yachthafen

Das Fahrgestell ist ausgefahren. Bereit zur Landung auf dem Flughafen.

Übt für den Bundesadler-Wettbewerb.

Gar nicht mal so schlecht,

wären da nur nicht diese unansehnlichen Watschelfüße.

Reichlich Betriebsamkeit auf der Ruhr.

Eine alte Eisenbahnbrücke überspannt den Fluss.

Eine Ruderschule fährt durchs Bild:

Was für eine beeindruckende Konstruktion aus Krupp-Stahl.

Am Boden Vandalismuskunst aus Buntglas.

Schleuse

Wir suchen in Kettwig ein Café und werden direkt am Brückenkopf fündig.

Im „Lavendel im Brückencafé“ warten wir eine erneuten Regenguss ab.

Es folgt ein Rundgang durch eine sehr beschauliche Altstadt.

Ein Brunnen, dargestellt durch einen Webstuhl mit Kettfäden aus Wasser erinnert an die Tuchmachertradition des Städtchens.

Der nächste Wolkenbruch, wir suchen Unterstand in der Marktkirche:

Oben von der Empore aus kann man die Verse studieren.

Mit dem Schienenersatzverkehr lassen wir und zurück nach Werden transportieren, denn um 18:00 Uhr ist nach guter alter Tradition ein Tisch bei „Da Mario“ reserviert, wo sich die Oma die Taglierini mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib servieren lässt.

Die Nacht verbringen wir heute auf dem best bewachtesten Campingplatz in ganz Europa – in Hörweite des Rockfestivals.

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Coburg

Opas Geburtstag, eine Fahrt nach Coburg ist sein Wunsch. Vor 4 Jahrzehnten lernten wir uns dort kennen, Grund genug wiedermal vorbei zu sehen:

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