Wackelstein

Auf dem Weg zum Wackelstein wird klar, dass es sich wohl um eine größere Gesteinsformation handeln muss. Zahlreiche derartiger Felsanordnungen liegen im Gelände, das im Übrigen zur Region Brotjackelriegel gehört.
Eben noch waren einige Wanderer hier und dann haben wir den Wackelstein für und ganz allein!
Der Opa versucht sein Glück 😉
Währens unserer Fotoaktion am Wackelstein zappelt die ganze Zeit dieses kleine „Ästchen“ am seidenen Faden .
Keltische Waldbeschilderung oder dann doch der Borkenkäfer?
Frostige Temperaturen haben wohl für Spannungen gesorgt und den Fels gesprengt.
Nicht mehr weit zum Steinernen Kirchlein…
Das muss es sein!
Durch den Felsspalt links müssen wir uns durchschlängeln und dann gibt’s da tatsächlich einen Ort der Ruhe und Besinnung – von der Natur geformt, vom Menschen garniert.
Einen großzügigen Rundblick kann man sich hier verschaffen.
Abends prahlt das österreichische Nachbarland noch mit flauschig-rosa Wolken. Hauptsache die haben sich bis morgen verzogen!

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Frauenau

Entgegen unserem Plan, den Tag im Freilichtmuseum Finsterau zu verbringen, zogen wir den für morgen vorgesehenen Ausflug nach Frauenau aus überraschenden Wettergründen auf heute vor.

In unserer Lieblingsglashütte wurden wir wie immer fündig. Danach hatten wir noch reichlich Zeit, die gläsernen Gärten auf uns wirken zu lassen und einen kurzen Abstecher in die Kirche Mariä Himmelfahrt zu unternehmen, die zu den schönsten Kirchen in Ostbayern zählt.

Der Kreuzweg ist in aller Kürze hinten in der Kirche zusammengefasst.

Ein kurzes Wegstück am Ufer des Kleinen Regen entlang bot Fotomotive, denen kaum zu widerstehen war.

Für Magdalena ist heute auch wieder was auf der Speicherkarte:

Dann ging’s weiter zur nahe gelegenen Trinkwassertalsperre.

Der Staudamm bietet für Flora und Fauna reichlich Platz.
Der Arber ist schon in einen Regenschleier gehüllt. Hier bleibt’s sicher auch nicht mehr lange trocken – es grummelt schon am Himmel.
Diese Schönheit, der Trauermantel, nimmt noch die Wärme des Bodens in sich auf.

Und zum Schluss gibt’s noch mal einen besonderen Gruß an unsere Magdalena, in deren geschickten Händen sich eine Margerite in wenigen Momenten in einen Löwenzahn verwandelt.

Hinten angehängt: Wissenswertes über die Trinkwassertalsperre

Wer’s nicht lesen kann fährt am Besten selbst mal hin 😉

An der Höhe der aus dem Wasser ragenden Turmspitze verglichen mit der Gesamthöhe des Turmes auf der Infotafel oben kann man sich die Wassertiefe besser vorstellen.
An der Höhe der aus dem Wasser ragenden Turmspitze verglichen mit der Gesamthöhe des Turmes auf der Infotafel oben kann man sich die Wassertiefe besser vorstellen.
Dem Waldmistkäfer hat Oma-Liese auf dem Rückweg noch schnell aus seiner misslichen Lage geholfen. Er war mit seinem leuchtend blauen Bauch kaum zu übersehen wie er da auf dem Rücken lag und verzweifelt mit den Beinchen zappelte.

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Dreisessel, Dreiländereck, Steinernes Meer

Das Wetter lädt ein, den Tag zu nutzen!
Ein Riesiger Urvogel hat hier seinen Fuß auf den Felsbrocken gestellt.
Der Dreisessel rückt ins Bild! Die erste Etappe ist so gut wie geschafft!
Dieses schöne Foto widmet Oma-Liese ihrer Enkelin Magdalena. Die weiß nämlich mit ihren 13 Monaten den Namen der Pflanze mit ihren leuchtend-gelben Blüten. Eines ihrer Lieblingswörter im Übrigen.
Da ist wohl jemand schwer verliebt.
Rechts im Bild ist der Weg hinüber zum Dreiländereck erkennbar. Alles links davon gehört zu Tschechien.
Dem Orkan Kyrill, der im Jahr 2007 wütete verdanken wir solche Wurzelgebilde und eine mit all ihren toten Bäumen faszinierende Landschaft. Sechs Millionen Bäume sind dem Sturm damals zum Opfer gefallen.
Blick nach Bayern und Österreich
Der Baumpilz hat ganze Arbeit geleistet.
Der tschechische Gipfel Trojmezna.
Der Admiral gestattet sogar einen Blick auf seine Facettenaugen.
Wir erreichen unser zweites Ziel: das Dreiländereck.
Weiter geht‘s, jetzt wieder bergab, zum Steinernen Meer.
Mich ziehen die Farben und die Gegensätze immer aufs Neue in ihren Bann.
Kloster Schwarzenberg in Österreich
Campingpark Lackenhäuser
Steinernes Meer
Die Waldameise
Der Heidespanner mit seinen gefächerten Fühlern
Winzigkleine Pilzchen, nich einmal stecknadelkopfgroß im Original.
Der Eichelhäher bietet sich als letzter Prominenter fürs Foto an und performt noch ein wenig.

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Pfingsten am Dreisessel

Seit nachmittags lagern wir unterhalb des Dreisessel auf dem Campingplatz in Lackenhäuser. Morgen werden wir den Gipfel erwandern – wie auch schon im vergangenen Jahr in den Pfingstferien.

Für heute begnügen wir uns mit einem kleinen Spaziergang übers Gelände und ein kurzes Wegstück oberhalb des Campingplatzes. Außer ein paar Wiesenblumen gibt’s nicht viel zu sehen.

An Puderzucker erinnern die Margeriten in der Abendsonne.
Da oben befindet sich das Dreiländereck Deutschland/Tschechien/Österreich.
Glockenblume
Margerite, Kuckucksnelke
Zwei in Abendstimmung.

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Insektensommer

Der NABU ruft zum Insektenzählen auf. 10 Quadratmeter soll sich der Naturfreund aussuchen und alles zählen was da an Insekten kreucht und fleucht.

Oma Liese beschränkt sich für den Anfang mal auf drei Blüten.

Der Mohn verhilft seinen Besuchern mal wieder zu schwarzen Höschen.
Gleichzeitig lockt die knallrote Blüte zwei Hummeln, eine Holzbiene und eine Biene an.
Sie macht sich eben noch ein bisschen zurecht.
Im Gartenhaus, gleich über dem Eingang haben die Wespen ihre Behausung angebracht. Beim Fotoshooting begegnet mir auch noch eine Hornisse, die ihr Quartier in einem unbenutzten Rollerhelm aufgeschlagen hat. Allerdings ist sie heute nicht bereit für ein Foto. Im Laufe des Sommers wird sich sicherlich noch eine Gelegenheit ergeben.
Auf der Pfingstrose wechselt die Erdhummel gegen Abend ihr Outfit und steigt auf gelbe Höschen um. Sie wohnt übrigens ganz in der Nachbarschaft von Wespe und Hornisse neben dem Gartenhaus im Boden.

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Alte Bekannte

Die Schnecke legt sich gekonnt in die Kurve.
und macht sich auf ihrem Schleim davon. Gut sieht sie aus, so frisch geduscht! Obwohl, mit ihrem Outfit gestern machte sie einen leicht verruchten Einduck.
Die Hummel folgt der Einladung des Riesenmohn…
und fährt schon mal ihren Rüssel aus.
Die Holzbiene befindet sich ebenfalls im Anflug, um sich heute mal schwarze Höschen zu holen.

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Schneckenwetter

Es hat geregnet. Ideale Bedingungen für die Weinbergschnecke, die Terrasse etwas genauer unter die Fühler zu nehmen.
Hat ganz ordentlich was im Gepäck. Eine Regendusche wird ihr nicht schaden.

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Der liebe Nachwuchs…

Der Blaumeisennachwuchs lässt sich noch mit kleinen Insekten von den Eltern im Nest verpfelgen,
während das Rotschwänzchenküken schon ausgeflogen ist und vernehmlich piepst, damit ihre Ernährer es auch finden. Und Oma-Liese ist damit beschäftigt, Fressfeinde wie Elster, Krähe und Nachbars Katze fernzuhalten.
Der Höhlenbau der Holzbiene scheint größtenteils abgeschlossen zu sein, denn inzwischen schleppt das Tierchen schwer an seinen Pollenhöschen. Dabei handelt es sich vermutlich auch um Futter für den Nachwuchs.
Das schwarze Gesichtchen erscheint wieder im Ausgang und der nächste Versorgungsflug kann beginnen. Zehn Minuten dauert es etwa, bis wieder eine Holzbiene mit Nachschub auftaucht und ins selbe Loch schlüpft.
Es gibt insgesamt vier Löcher und jedes wird angeflogen. Mein Eindruck ist, dass jedes Tier seinen eigenen Bau versorgt, denn die Holzbienen kommen und „gehen“ nur in großen Abständen und immer nur einzeln.

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Schwerarbeiter

Ich sitze auf meiner Gartenbank und lasse die Blicke schweifen. Da fällt mir rechts im Augenwinkel etwas ungewöhnliches auf!

Beim Vergleich der drei Fotos sollte recht gut erkennbar sein, was da im Totholz vor sich geht.

Gesehen? Nein? Einfach nochmal genau hinschauen!

Da ist doch tatsächlich die Holzbiene im abgestorbenen Baumstamm am Werk und schafft Fuhre für Fuhre Sägemehl aus ihrer Behausung.

Sie verschwindet nach jedem Arbeitsgang für sieben bis zehn Minuten und dann wird wieder eine neue Portion Holzmehl zum Ausgang gefördert und hinaus geworfen.

Gut, dass wir den alten Weichselstamm nicht entfernt haben!

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Der eigene Garten

Warum eigentlich immer nur zeigen, was sich im Urlaub ereignet? Der eigene Garten hat doch auch ganz schön was zu bieten!

Kohlmeise und Spatz sind regelmäßige Besucher und nutzen dankbar die nahegelegene, verlässliche Futterquelle, um den inzwischen flügge gewordenen, unüberhörbar nimmersatten Nachwuchs mit scheinbar dauerhaft hungrigen Mägen einigermaßen zufrieden stellen zu können.
Zwei der plüschigen Wollknäuel, strategisch günstig positioniert, warten im Vertrauen auf eine funktionierende Interaktion zwischen Kindchenschema und Füttertrieb, dass in Kürze ein emsiges Elterntier nahrhaften Nachschub in die weit aufgesperrten Schnäbelchen stopft.
Gelegentlich gönnt man sich einen wohlverdienten Augenblick der Stille.
Margeriten recken ihre Köpfchen der Sonne entgegen. Aber links im alten Baumstamm summt was größeres…
Eine Holzbiene!
sucht den Eingang…
und scheint dabei nicht die einzige zu sein.
In luftigen Höhen spielen sich Revierstreitigkeiten zwischen Turmfalken und Bussard ab.
Die Sonne bringt sein Gefieder heute besonders prächtig zur Geltung.
Ein ungeklärtes Blaumeisensterben sorgt derzeit unter Naturfreunden für einiges Kopfzerbrechen. In unserem Garten fühlen sich die kleinen Meisen mit den frechen Schöpfchen immer noch sehr wohl.
An der Tellerhortensie macht sich gierig der Goldglänzende Rosenkäfer zu schaffen.

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