Der liebe Nachwuchs…

Der Blaumeisennachwuchs lässt sich noch mit kleinen Insekten von den Eltern im Nest verpfelgen,
während das Rotschwänzchenküken schon ausgeflogen ist und vernehmlich piepst, damit ihre Ernährer es auch finden. Und Oma-Liese ist damit beschäftigt, Fressfeinde wie Elster, Krähe und Nachbars Katze fernzuhalten.
Der Höhlenbau der Holzbiene scheint größtenteils abgeschlossen zu sein, denn inzwischen schleppt das Tierchen schwer an seinen Pollenhöschen. Dabei handelt es sich vermutlich auch um Futter für den Nachwuchs.
Das schwarze Gesichtchen erscheint wieder im Ausgang und der nächste Versorgungsflug kann beginnen. Zehn Minuten dauert es etwa, bis wieder eine Holzbiene mit Nachschub auftaucht und ins selbe Loch schlüpft.
Es gibt insgesamt vier Löcher und jedes wird angeflogen. Mein Eindruck ist, dass jedes Tier seinen eigenen Bau versorgt, denn die Holzbienen kommen und „gehen“ nur in großen Abständen und immer nur einzeln.

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