Celle

Donnerstag, 05.09.2019

Wohnmobil-Stellplatz der Stadt wegen Überfüllung geschlossen. Also versuchen wir unser Glück beim Campingplatz am Stadtrand. Abends ist die Betreiberin telefonisch erreichbar und wir haben freie Platzwahl. Für den Zustand des Platzes, den sie vor zwei Monaten von der Stadt gekauft hat, entschuldigt sie sich schon im Voraus.

Hauptsache, wir haben einen Stromanschluss, denn alles andere befindet sich sowieso an Bord. Nur WLAN wäre jetzt noch wichtig, um Fotos auf den Blog laden zu können. Muss ich eben zu Hause nacharbeiten.

Auch wieder eine sehr besondere Stadt mit ihren Fachwerkhäusern, die man unbedingt gesehen haben sollte. Störend empfinde ich nur die auffallend aggressiven Werbebanner an den Ladenlokalen, die eindeutig eine Abwertung für die Fassaden bedeuten.

Wetterfahnen gibt’s auch wieder: Alte und neue, gerade und krumme. Über die Windrichtung sind sich nicht immer alle einig aber das kennt man ja von den Wettervorhersagen auch.

Neben dem Alten Rathaus steht die Kirche.

Stadtkirche St. Marien

Ich habe schon schönere Kirchen gesehen! Bei diesem Exemplar fragt man sich, ob sie den bayerischen Barockkirchen Konkurrenz machen will.

Das beste scheint mir tatsächlich noch der Kinderaltar zu sein.

Wieder an der frischen Luft finden wir einige Dachreiter: kupferne, goldene, gefiederte – eben alles was dem Wetter trotzt.

Hoppla, da hat jemand getroffen!
Bei dem Namen – ich würde ihm nicht vertrauen!

Celle ist übrigens Teil der deutschen Fachwerkstraße, die ganz sicher auch mal eine sehenswerte Route wäre.

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