Moin Hamburg

Montag, 02.09.2010:

Hamburg ist ein Dorf.

Dieser Tag verläuft völlig anders als gedacht. Unseren ursprünglichen Plan, Tierpark Hagenbeck zu besuchen geben wir schnell auf, denn das Wetter spielt uns einen Streich. Da bleibt keine Wahl: wir müssen umdisponieren. Aber was tun bei dem Schietwetter?

Fahren wir mit der S-Bahn zunächst mal in die Stadt und schauen was passiert.

Steht tatsächlich Udo vor einer Galerie mit scheinbar gelangweiltem Gesichtsausdruck unter seinem Hut. Ich plappere so vor mich hin und nehme an, er hört es nicht: “Hey Udo, kannst einfach Oma Liese zu mir sagen!“

Er muss es wohl doch gehört haben!!!

„Hey cool“ nuschelt er „komm doch rein. Ich zeige grad‘ n paar neue Bilder. Hab nette Leute eingeladen, komm rein, stell sie dir vor.“

Wie vom Donner gerührt gehe ich einfach mit. Er noch: „Den Opa kannst du auch mitbringen.“ und grinst unter seinem Hut.

Wie ferngesteuert betreten wir hinter unserem Gastgeber die Galerie.

Was der wohl für Gäste hat?

Ich glaub‘ ich spinne!!! Das ist doch…

Adele

Dass er/sie hier ist, was fast klar:

Es wird noch besser.

Herbert will was zum Besten geben. Das wird ein Kleines Livekonzert!
Wer ist eigentlich nicht hier?
Die kann sich nicht mal passende Schuhe leisten.

Also mehr geht jetzt aber nicht!

Mich wundert nix mehr: Wo Kunst ist, darf KL nicht fehlen!

Doch noch dicke Freunde geworden. Udo hat ihm ja sogar schon einen Song gewidmet.

Zeit, dass wir hier wegkommen! Zu viele Promis für unseren Geschmack.

Mist, keine Autogramme abgegriffen.

Jetzt gibt‘s erst mal Mittagessen.

Eines für Opa und eines für Oma. Heute Kräutermatjes.

Und die Elphi so?

Speicherstadt

Es folgt ein kleiner Rundgang durch die Speicherstadt.

Der Teppichhändler verfügt über ein adäquates Ruhesesselchen.
Im Hintergrund ist das Chilehaus zu sehen. Da gehen wir jetzt hin.

Chilehaus – Weltkulturerbe

Die Tür steht auf, schauen wir mal rein!

St. Michaelis – Michel

Unterwegs zum Michel spazieren wir nochmal am Jungfernstieg vorbei und es lohnt sich auch gleich.

Erst mal auf den Turm!

Ausblick genießen!

Außenalster
Stage-Theater am Hafen
Morgen endlich gibt’s ein Wiedersehen!
Steinwerder
Stadion am Millerntor, St. Pauli

…und jetzt in die Kirche.

Krypta

Alter Elbtunnel

Planten un Blomen

Abends nach Einbruch der Dunkelheit gönnen wir uns noch was fürs Auge – wir lassen uns von den Wasserspielen im Park „Planten un Blomen“ verzaubern.

Im Sommer spielen hier allabendlich zwei ausgebildete Musiker zu Originalaufnahmen bekannter Musikstücke eine Wasserorgel und eine Musikorgel.

Zur Zeit wird Jazz gespielt, keine Sorge – die Stücke sind so ausgewählt, dass sie ein breites Publikum ansprechen. Luis Armstrong macht den Auftakt, Count Basie und andere Ohrwurmspezialisten folgen. Alle zwei Wochen wechselt das Programm, das jeweils ca. 30 Minuten dauert und kostenlos ist. Profizuschauer rücken mit Picknickdecken an, um auf der Rasenfläche das Spektakel mit 600 Scheinwerfern und 99 Wasserdüsen verfolgen zu können.

Schön war‘s mal wieder. Lohnt sich immer, wenn man mal in HH sein sollte.

Ein langer, perfekter Hamburg-Tag, der völlig anders geplant war. Das Beste aber war, ja das Allerallerbeste war, dass wir unsere Enkelin nach einer langen Woche endlich wieder sehen und erleben konnten, denn mit ihr zusammen mit ihren Eltern lernten wir im Panoptikum eine illustre Gesellschaft kennen.

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