San Gimignano

Auf der Rückreise war uns das Manhattan des Mittelalters einen Abstecher wert.

Die letzte Nacht verbringen wir wieder am Kalterer See. Mangelhafte Internetverbindung hindert mich leider mal wieder am Hochladen der Fotos.

Zurück in der Heimat kann der letzte Beitrag des Urlaubs vervollständigt werden.

San Gimignano. Schon beim ersten Anblick erklärt sich der Vergleich mit Manhattan auf Anhieb.

Um das Jahr 1300 existierten rund 70 Wohntürme im kleinen Städtchen in der Toscana. Die vornehmen Geschlechter des Ortes wetteiferten gegeneinander, was die Höhe ihrer Wohntürme betraf. Dieser Streit und auch die Pest setzten der Blüte der Stadt ein Ende, woraufhin man sich mit Florenz zusammen geschlossen hat. Die Florentiner hatten aber nicht wirklich Interesse an der kleinen Ortschaft, was den Verfall von San Gimignano bedeuteten sollte. Erst in der heutigen vom Tourismus geprägten Zeit blüht das Städtchen gerade deswegen wieder auf, weil man hier eine Stadt aus dem 14. Jahrhundert vorfindet, so wie sie damals zurückgeblieben war.

Noch zwei solcher Folter-Museen finden wir im kleinen Ort.

Torre, Torre, Torre. Überall stehen sie herum.

Hübsch anzuschauen, das Städtchen. Der Tourismus blüht. Man kann shoppen, schlemmen, Selfies schießen, den Aussichtspunkt aufsuchen und wieder abziehen.

Wir sind wieder raus aus der Stadt. Jetzt noch 25 Minuten Fußmarsch zum Womo-Parkplatz und dann geht’s Richtung Heimat.

Hier schließt sich der Kreis. Eines der ersten Bilder in Italien zeigt auch eine kleine grüne Eidechse.

Knappe 3.000 Kilometer reicher ist der Kilometerzähler unseres Womos, unzählige Eindrücke können wir verbuchen.

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