Leiden

Wir treten durch den Morspoort ein.

Die letzte von ehemals 19 Getreidemühlen auf den Wallanlagen der Stadt.

Der Rhein in Leiden.

Rapenburg-Gracht.

Links hinten die Lateinschule, an der Rembrandt lesen und schreiben lernte, evtl. auch zeichnen.

De Burcht. Auf 12 Meter Sand aufgebaute Schutzburg aus dem 11. Jahrhundert. Nicht zum Schutz vor Feinden, sondern vor dem Rhein-Hochwasser.

Hier stand bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts das Haus, in dem Rembrandt von seiner Geburt bis zum 25. Lebensjahr wohnte.

Es ist noch früh genug, am Meer vorbei zu schauen.

Was für ein Glück: Hier können wir in 6 Minuten den Höhepunkt der Flut erleben.

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Kinderdijk

Während der Saison findet jeden 1. Samstag im Monat der Mühlentag in Holland statt. Die meisten Mühlen werden bespannt und dürfen ihrer Aufgabe nachgehen.

Wir haben online Karten für den Kinderdijk gebucht. Heute ist also auch im Blog Mühlentag.

Blokweer Molen. Ein Mitarbeiter erzählt uns, dass diese Mühle in den 60er/70er Jahren von einem Flugzeugingenieur gekauft wurde, der mit einer Eigenkonstruktion an den Flügeln das Potential der Mühle maximiert hat. Heute muss sie zwischendurch immer wieder etwas abgebremst werden.

Es folgt die Geschichte vom Hähnchen – sorry, vom stolzen Prachtgockel, dem an diesem sonnigen Frühlingstag nichts besseres einfällt, als sich in ein anmutiges Prachtweib zu vergucken.

Noch steht er planlos vor seiner Hütte.

Doch schon schnell erspäht er sie…

Schnell das Gefieder richten.

Entspannen.

Prächtig herumstehen.

Er hat für solche Fälle ein Programm parat.

Anmutig latscht sie ihm entgegen.

Ihm schwellen Kamm und Kropf,

sie latscht an ihm vorbei aber er stolziert gleich mal mit.

Man isst ein paar Häppchen,

Er findet sie auch von ganz fluffig.

Man kann sich ja mal verneigen.

Konnte er sie beeindrucken?

Nein, ihr Appetit ist übermächtig. Armes Hähnchen.

Auf der Maas ist allerhand Schiffsverkehr zu beobachten.

Skyline von Rotterdam.

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Gouda und Oudewater

Der Käsemarkt in Gouda schließt im Moment. Nur wenige letzte Käseräder zeigen noch vom ersten Markttreiben in dieser Saison.

Sint Jan

Das besondere an der Kirche Sint Jan sind die zahlreichen Kirchenfenster, die allen Kriegen trotzen konnten und bis heute original erhalten sind.

Genau an dieser Säule haben Vierbeiner Gelegenheit ihr Geschäft zu verrichten.

Gereralprobe also

Auf der Suche nach Motiven unternehmen wir einen kleinen Stadtrundgang:

Oudewater

Stadhuis

Hexenwaage

Heute leider schon geschlossen. Oudewater erhielt das königliche Privileg, Hexen an ihrem Gewicht erkennen zu können. Das Höchstgewicht wurde festgelegt auf 50 kg, da man davon ausging, dass kein Besen mehr Gewicht tragen kann. Das Ergebnis war, dass letztlich keine einzige Hexe aufgedeckt werden konnte.

Nach diesen vielen Eindrücken an einem ziemlich kalten 2. April freuen wir uns jetzt auf unseren neuerworbenen „Extra belegen Gouda“.

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Die Flamingoinsel im Zwillbrocker Venn

Eine Moorwanderung um die ganze Insel planen wir. 70 Flamingos sollen schon aus dem Winterquartier zurück sein. Mit etwas Glück werden wir vielleicht einige von einer der Aussichtskanzeln aus beobachten können.

Die Lachmöwen sind es, die mit ihren Ausscheidungen den nötigen Nährboden zur Entwicklung des Nahrungsangebots für die Flamingos sorgen. Ihnen haben wir also diese nördliche Flamingokolonie zu verdanken.

Kameramann kann nur einer sein.

Schon nach knapp einem Kilometer leuchten einige Tiere in zartem Rosé durch den Moorwald.

Die Lachmöwe kichert.

Viel Auswahl hat die Hummel noch nicht.

Das Rotkehlchen gibt alles, um die Wolken zu vertreiben.

Wir haben die Insel beinahe umrundet, als es so richtig rosarot wird – und das zieht sich jetzt durch den Rest des Beitrags.

Es herrscht gefräßige Ruhe im Moorsee. Man gründelt oder es wird geschlafen. Mehr ist da nicht.

Zwei Gänse können der idyllischen Beschaulichkeit wenig abgewinnen und ergreifen lauthals schnatternd die Flucht aus diesem Sumpf.

Einzelne Tiere entspannen bisweilen die Halsmuskulatur:

Der Großteil der rosa Schönheiten steht sicher verknotet im Sumpf.

Es folgt ein kleines Sportprogramm eines einzelnen auffälligen Vogels.

Dann wieder Ruhe.

Ein weiterer Sportler zeigt sein Können:

Dann wieder Ruhe.

Na!

Jetzt kommt Bewegung bei den Möwen auf der Insel auf.

Wie aus dem Nichts flackert ein kleiner Machtkampf auf,

ist aber schnell wieder beigelegt.

… und jetzt?

… nein, nicht das schon wieder!

Nicht mehr zu stoppen, das Programm läuft automatisiert ab.

Mach’s kurz!

Muss nachdenken…

Programmänderung!

Kann was!

Die Idylle trügt:

Kleines Intermezzo – die Jugend ist wieder unter Kontrolle gezwungen.

Ich könnte noch ewig zuschauen beim Nichtstun.

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Münster

Aufgrund der Wetterprognose für heute entscheiden wir uns für einen Stadtrundgang in Münster.

Das Rathaus drängelt sich als erstes aufs Foto:

St. Lamberti

über der Turmuhr hängen bis heute die Käfige, in denen 1535 drei Wiedertäufer zur Schau gestellt worden waren.

Dom

Wer auch immer dieser Bischof Kellermann war, gestern jährte sich sein dramatisches Hinscheiden aus dieser Welt.

Nach der Kaffeepause finden wir noch zielstrebig den Weg zum weltberühmtesten Antiquariat in Münster. Und prompt ist die Straße für Fahrzeuge abgesperrt und das lauernde Publikum schweigt. Die Aufnahme muss noch einmal wiederholt werden, wie zu vernehmen ist, wieder gespannte Stille. Augenscheinlich nichts zu erkennen – außer im linken Schaufenster…

Dann 10 Minuten Drehpause:

Wir setzen unseren Rundgang fort.

Hat die Kirche auch einen Namen? Klar:

Den Kiepenkerl finden wir am Ende auch noch:

Wer mag, kann des Bischofs Glücksstellen reiben. Wir verzichten.

Schlösschen derer von Hülshoff

Eine Kirche gehört noch zum Pflichtprogramm:

St. Servatii

sie ist die älteste in Münster.

Paul Wulf, unter dem Naziregime zwangssterilisiert, in der Nachkriegszeit von der Justiz verhöhnt, hat sich dennoch oder gerade deshalb zum Kämpfer gegen den Unrechtsstaat entwickelt.

Hmmmm? Nur hier am Park? Und warum darf östlich des Zebrastreifens gekifft werden, westlich aber nicht?

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Grugapark in Essen

Seit 1929 ist die geballte Pflanzenpracht in der Essener Gruga nicht mehr wegzudenken. In meiner Kindheit durfte ich hier oft mit Oma und Tante faule, heiße Sommertage verbringen, heute sind wir gespannt, ob’s die Botanik schon sprießt und blüht.

Der Rosengarten ist nach frischen Rückschnitt startbereit, die Magnolien stehen bereits in voller Pracht.

Mendels Vererbungslehre ist anschaulich durch blühende Primeln dargestellt – eine farbenfrohe Variante zur Erbsenlehre.

Lavendelreihen werden schon bald ihren Duft verbreiten.

Die Nilgans fühlt sich ertappt?

Gefüllte und ungefüllte Camelien ziehen mit ihren leuchtenden Farben die Besucher an.

Im Kräutergarten läutet die Küchenschelle den Aromenreigen ein.

Ein Rondell von Stiefmütterchen beobachtet die mutige Speerwerferin.

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Am Baldeneysee im März 2026

Nilgans, Kanadagans und Schwan beim abendlichen Sonnenbad vereint.

Förderturm der Zeche Carl Funke, rechts Ruderer beim Training auf der Regattastrecke

Mandarinente

Selbstverständlichkeit Kormoran

Villa Hügel

Graureiher im Anflug

… gleitet der Abendsonne entgegen

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