Ed Sheeran

Drei Konzerte finden dieser Tage in München statt: Ed Sheeran, Ed Sheeran und Ed Sheeran.

Wir sind beim zweiten Konzert mit dabei. Vor einem Jahr bereits gebucht und wie sich herausgestellt hat, die richtige Wahl, denn gestern hatte die Technik mit dem Regen zu kämpfen, heute Abend fällt laut Wetterprognose kein Niederschlag. Für das Parkplatzproblem, das bei Events im Stadion, die noch dazu parallel zu sportlichen Großveranstaltungen (in diesem Fall Triathlon) stattfinden, haben wir auch schon eine Lösung parat: Früh da sein, mit der U-Bahn in die Stadt fahren und dort einen Blick in die Kunsthalle werfen.

Beim Frühstück spähen wir schon mal ins Stadion (Webcam auf dem Olympiaturm). Der rote Pfeil deutet auf unsere Plätze 🙂

Nachdem gegen 14:00 Uhr der Parkplatz klar gemacht ist, geht’s also zur U-Bahn. Am olympischen Dorf finden sich Info- und Gedenkstätte.

Ist da etwa jemand mit seinem Betonklotz unzufrieden?

Kampfpreise

Der Notausstieg befindet sich in der Leopoldstraße.

Zurück von der Ausstellung und einem kleinen Bummel über die Feiermeile „Zamanand“ auf der Leopoldstraße machen uns langsam bereit für unseren musikalischen Höhepunkt.

Alles richtig gemacht! Jede Menge Parkplatzsuchende, aber kein Parkplatz mehr übrig in der Parkharfe am Stadion. Dabei durften wir auch noch einen schönen Nachmittag in München erleben.

Im Auto wärmere Klamotten überziehen, gründlich überlegen, was mit ins Stadion soll und los geht’s! Das Handy sollte mit, denn die Kamera musste heute zu Hause bleiben, damit es ihr am Abend so alleine im Auto nicht langweilig wird. Außerdem hat jeder sein Ticket auf dem Smartphone. Muss sein, geht nicht anders, sagt der Ed, damit nur die rein kommen, die ihr Ticket zum Ed-Preis erstanden haben.

Unser Künstler reist mit reichlich Technik durch die Lande.

Kurz vor 19:00 Uhr steht am Eingang keine Warteschlange mehr, die Taschenkontrolle wird freundlich erledigt und die Tickets ruckzuck gescannt. Im bunten Rahmen befindet sich der notwendige Wuselcode, der beim Screenshot unsichtbar wird. Diese Technik…

Wir sitzen den Vorgruppen lauschend am Platz, während sich das Stadion füllt.

Nach der letzten Band senkt sich der Projektionsring in der Mitte bis ganz nach unten zur Bühne. Wir überlegen noch, wie denn wohl unser Ed auf die Bühne kommen wird…

Dann ein Countdown auf dem magischen Ring. Oma-Liese beobachtet zwei Roadies, die noch eilig eine Kiste zum Mittelrund rollen. Jetzt noch? Wo der Countdown schon läuft? In der Box könnte der Ed jedenfalls gemütlich, völlig unerkannt durch die Reihen der Fans zum Bühnenaufgang gelangen.

Die Show beginnt!

Ein gigantisches Konzert!

Oma-Liese hätte gerne noch mehr Fotos geschossen, was leider das etwas altersschwache Smartphone verhindert hat, zumal es ja am Nachmittag in der Kunsthalle auch schon recht fleißig im Einsatz war.

Wer denkt, dass Ed Sheeran und Technik nicht gemeinsam auftreten dürfen, soll eben das nächste Mal zu Hause auf dem Sofa sitzen bleiben.

Morgens ist alles wieder tiptop hergerichtet für die nächsten 72.000 Fans.

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Leipheimer Moos

Auf ein renaturiertes Niedermoor freuen wir uns heute. Doch bevor wir uns auf den Weg machen, herrscht Aufruhr hinter Oma-Lieses Hecke. Die Oma sieht nach dem Rechten und holt einen kleinen Ausreißer zurück ins Gartenbiotop.

Na, wie groß ist der wohl? Schätzt mal!

Zeit zum Überlegen bietet der Pausenclown…

Zeit für die Auflösung:

Oma-Liese und der Opa setzten das Igelchen an ein bekanntes Lieblingsplätzchen seiner Eltern und mit Lieblingsspeisen aus dem Garten wird es auch noch versorgt.

Wir müssen jetzt los: Das Leipheimer Moos wartet.

In der Nähe der Straußenfarm gibt‘s einen Wander-Parklatz, wo wir tatsächlich trotz des herrlichen Spätsommersonntagswetters noch ein Plätzchen ergattern.

Zunächst gibt‘s Informationen:

An der Straußenfarm werden wir schon erwartet!

Die leckersten Kräuter sind doch immer unerreichbar!

Wer darf diesmal?

Uns wo kann man sich hier eigentlich mal zurückziehen?

Wo kann man hier mal so richtig Geschwindigkeit aufnehmen beim Laufen?

Schicke Frisur!

Ob ich erschrocken bin? – Klar, voll!

Wenn ihr wüsstet…

Jetzt also zum Moor:

Nochmal Infotafelwald…

Oma-Liese ist jetzt auch stolze Besitzerin einer Stempelkarte 😉 – Bin Bayern-Entdecker!

Ja, darauf waren wir vorbereitet – trotzdem schade!

Sind sie nicht prächtig?

Vorsicht, Oma-Liese, da nimmt jemand Fahrt auf!

Wann wachsen denn die Hörnchen? – Geduld, kleiner Bulle, das wird schon!

“Über den Wolken …“

Bohlenweg

Kein Schild zu finden aber Oma-Liese vermutet, Schafe vor sich zu haben.

Exmoorponys! Haben wir vor drei Wochen im Exmoor kennen gelernt.

Birkenstamm mit Pilz

Kolbenschilf sollte im Moor nicht fehlen.

Aus dem Lied geflogen …

Wir suchen die Wasserbüffel leider erfolglos.

Nach zwei Stunden sind wir wieder zurück:

Alte Bekannte!

Nö, fall‘ ich nicht nochmal drauf rein!

Eine gemütliche kleine Spazierrunde durch die heimische Natur. Kann man gelegentlich wiederholen.

Abends zu Hause kuschelt sich die Igelmama an genau der Stelle, wo wir mittags ihren ausgebüxten Nachwuchs abgelegt hatten, ganz dicht an ihr Junges.

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Pageou

Im Restaurant von Ali Güngörmüş verbringen wir einen ganz entspannten Abend in angenehm lockerer Atmosphäre auf der Hochterrasse, um uns von einem Spitzen-Serviceteam präsent unaufdringlich mit herzlicher Verbindlichkeit die exklusiven Köstlichkeiten aus der Küche nacheinander auftragen zu lassen. Der Sternekoch hebt die Speisen seiner türkischen Heimat mit den bis ins Feinste aufeinander abgestimmten frischen Kräutern und Gewürzen auf das aller höchste Niveau. Wir entscheiden uns beide für das Levante Menü und sind begeistert von jedem einzelnen vegetarischen Gang.

Ja, ich könnte ungeniert meine Fotos schießen aber heute soll das Geschmackserlebnis im Mittelpunkt des Abends stehen.

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Zurück aus UK

3600 Kilometer insgesamt, die Hälfte davon auf englischem Boden, der Rest war An- und Rückreise. Trotz Warnleuchte fahren wir die 540 Kilomater bis nach Hause in gemütlichem Reisetempo ohne das Motörchen unnötig zu reizen. Hat ein Stündchen länger gedauert als normalerweise auf freien Straßen, aber bei Stau braucht man oft noch länger.

Wir werden auch noch ein viertes Mal dieses wunderbare Land mit seinen herzlichen Menschen besuchen.

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Essen

In Essen ist ein Tisch beim Lieblingsitaliener bestellt und der Campingplatz ist auch schon klar. Die Oma freut sich auf Tagliatelle aus dem Parmesanlaib, der Opa hat sich noch nicht festgelegt.

Während der Fahrt dorthin leuchtet ein uns bekanntes Warnsignal auf. Noch knapp 200 Kilometer bis Essen und bis zur Fiat-Werkstätte, bei der sich der Opa in seiner Muttersprache verständigen kann. Die Nerven? Liegen nur noch kurzfristig blank, sind bereits abgehärtet. Kühlen Kopf bewahren. Gemütliche Fahrt, keine ungewöhnlichen Geräusche, kein Leistungsabfall, die Klimaanlage bleibt abgeschaltet, gelüftet wird durch Fenster, kaum Stau, keine Steigungen, keine große Anstrengung für den Motor, Farbe der Warnleuchte beobachten. Ankunft an der Werkstatt: Geschafft! Auskunft der Werkstatt: Heute kein Betreib mehr. Montag wiederkommen!

Wir fahren zum Campingplatz und freuen uns auf unseren Italiener! Den, der kochen kann!

Etwas Zeit für einen Spaziergang zum Baldeneysee haben wir noch.

Wir hätten gar nicht nach Oxford fahren müssen!

Oma-Lieses Urgroßvater hatte eine Kunstschmiede. Die Kunstepoche könnte passen. Wer weiß…

Beim Italiener war’s jedenfalls köstlich! Ein herrlicher Salatteller für zwei und dann eine ausgezeichnete Pizza für den Opa und die Oma-Liese hat ihre Tagliatelle aus dem Parmesanlaib bekommen. Diesmal Taglierini mit viiiiiieeeeelen hauchdünnen Trüffelscheibchen. Hmmmmm!!!

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Zurück in Dünkirchen

Von den Wellen haben wir uns zurück schwappen lassen aufs europäische Festland.

Am Abend setzen wir uns noch an die Ufer-Promenade und lassen zufrieden einen unfassbar reichen Urlaub Revue passieren.

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Seven Oaks – Knole House

300 Kilometer Rückreise bis Seven Oaks stehen bevor, um dort Knole House einen Besuch abzustatten.

Knole House wurde im frühen 17. Jhdt. im damaligen Jakobinischen Stil erbaut und zeichnet sich dadurch aus, dass alles im Landsitz aus der Zeit stammt, sich also nicht im Laufe der Jahrhunderte ein bunter Mix mehr oder weniger zusammen passender Gegenstände angesammelt hat und sich niemand traut, überflüssige Teile auszusortieren.

Einer dieser einsam gelegenen, romantischen, typisch englischen Landsitze.

Aber bitte nicht täuschen lassen! Hinter dem vertrockneten Rasen lauert die bittere, blecherne Realität:

… und weil‘s so gut dazu passt, hat der Opa unseren Landsitz gleich mal dazu gestellt und zwar deutlich sichtbar in den Vordergrund.

Hat sich die Oma-Liese jetzt ins Deer-Gehege verlaufen oder ist das Kitz ausgebüxt? Und ist das nicht ein sehr groß geratenes Kitz? Etwa ein junger Hirsch? Mit einer besorgten Hirschkuh im Schlepptau? Ganz ruhig, Oma-Liese, ganz ruhig. Jetzt erst mal ein paar Fotos schießen, solange es noch geht…

Ja, komm nur gleich mal zur Oma…

Oh, another one!

Mehrere Väter gibt es auch dazu, und obendrein noch in allerlei bunten Farben. Nice, to see you! Enjoy your afternoon!

Wie gewohnt gibt es auch hier zuverlässig einen Wärter, der jederzeit gerne bereit ist, Fragen zu beantworten:

Wir sind bereit für Knole House.

Das Fähnchen hängt leider etwas lustlos im müden Windchen herum. Oma-Liese wartet und wartet… bis endlich genug Energie dem Tüchlein seine volle Schönheit entlocken kann:

Man lüftet in Knole House.

Eine überaus bemühte (Eintritts)-Kartenleserin empfiehlt uns innigst, zuerst den Turm zu besuchen, bevor wir den Herrensitz betreten. Dann fügt sie mit dem Bleistift zwei Striche hinzu auf ihrem College-Block in ihrem 5-er-Strich Zählsystem. Als der Opa vor Betreten des Turmes noch gewisses erledigt hatte, lässt sie sich abermals die Eintrittsberechtigung zeigen und fügt zum wiederholten mal zwei Striche hinzu. Ihr persönlicher Beitrag zu einer guten Besucherauslastung.

Der letzte Nachkomme der Familie hat zu seinen Lebzeiten wohl beschlosssen, sich von all dem ahnenbelasteten Mobiliar zu distanzieren und in den Turm zu ziehen: Eine Etage, ein Raum, zwei Etagen gibt‘s.

Bis auf‘s Dach dürfen wir, wo wir einen Blick auf die Uhr werfen:

Das Fähnchen hält sich wacker…

Beim Abstieg über die Wendeltreppe stößt der Oma auf, dass sie keinen Eintritt zu dem Raum bekommen wird, der sie am meisten interessieren würde.

Jetzt ins Hauptgebäude. Opas umbrella muss draußen abgestellt werden.

Soso!

Original aus der Zeit?

Schaltzentrale

Jetzt ein kleiner unumgänglicher Umweg:

Chinesisches Porzellan, 300 Jahre alt, alarmgesichert.

Wieder einer dieser völlig überdimensionierten Angeber-Billardtische, wo man Armverlängerungen benötigt, um die Kugeln zu erreichen.

Eine Krone? Wer hat hier je eine Krone gebraucht?

Teil zwei der Brown Gallery darf jetzt besichtigt werden:

Gewiss, auch von diesem Bett habe ich ein Foto. Welche Bewandtnis hat es jedoch mit der Sanduhr?

Hat der Plagiateur aus dem Gedächtnis gemalt oder hat er bewusst spiegelverkehrt abgekupfert?

Raphael hätte niemals seinen Ruhm erlangt, hätte er so schlecht gemalt wie sein englischer „Kopierer“.

Diesmal alles hinter Glas. Nie benutzt vom King, denn der ist nie im Landsitz der Sackvilles aufgetaucht. Vielleicht war die Krone für den König gedacht? Zum “Wäschewechseln“ so zu sagen?

In den ehemaligen Stallungen nehmen wir den 4 o‘clock-Tea:

??? – Klar, hätte es natürlich auch gegeben, aber wir wollen heute mal etwas völlig Verrücktes wagen und anderes Gebäck kosten.

Ein heftiger englischer Landregen hat inzwischen unser Herrenhaus gründlich abgeduscht. Das Fähnchen gleicht jetzt eher einem nassen Handtuch.

Den Park lassen wir heute links liegen, obwohl dort die Beatles Videos zu ihren berühmten Liedern „Strawberry Fields Forever“ und „Penny Lane“ gedreht haben, eines der ersten Musikvideos überhaupt.

In Seven Oaks betreibt der Spezialist für Schuluniformen einen kleinen, aber feinen Shop. Die aktuelle Schulmode für das Schuljahr 2022/23:

Im Nachgang stößt der Opa bei Recherchearbeit auf Ungereimtheiten: Vita hieß die eigentlich bedeutsame Schriftstellerin in der Familie. Diese hatte sich aber wohl von der Familie distanziert, nachdem sie als Frau nicht als Erbin in Frage gekommen war. Außerdem soll sie mit Virginia Woolf liiert gewesen sein. Hat man uns diese Kleinigkeiten einfach vorenthalten oder hätten wir die Beschreibungen genauer studieren sollen?

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Lynton Lynmouth und Dunster Castle

Eine Fahrt mit der weltweit längsten und steilsten wasserbetriebenen Bahn wagen wir heute. Von Lynton hinunter nach Lynmouth lassen wir uns transportieren. 56% Steigung bewältigt die kleine Bahn dabei und mit uns können noch 23 weitere Passagiere zusteigen. Damit die Fahrt mit der Funicular-Bahn für jeden Fahrgast ein Vergnügen werden kann, lässt der Zugführer jeweils nur ca. 18 Personen an Bord.

Auf halber Strecke treffen sich beide Waggons.

Das einstige Fischerdorf Lynmouth liegt direkt am Meer. Heute finden wir dort nur die gewohnten Touristenshops mit dem üblichen Fast Food und Strandzubehör.

Weil die Fahrt herunter so prima geklappt hat, stellen wir uns auch schon gleich wieder in die Warteschlange für die Rückfahrt, statt die Treppe zu nehmen.

Bei Ankunft in der Talstation lässt der Zugführer zum Bremsen Wasser ab. Wenn die Kabine steht, wird wieder Wasser eingefüllt, bis die untere Kabine schwerer ist, als die oben am Berg. Zum Losfahren wird wieder von dem unteren Wagen gerade so viel Wasser abgelassen, bis dieser leichter ist als der obere. Gesteuert wird die Fahrt also immer von der jeweils unteren Kabine.

Steuerrad zum Öffnen und Schließen des Wasserventils.

Wir fahren über verflixt enge Straßen weiter nach Dunster Castle. Wiedermal erreichen wir das Anwesen kurz vor Schließung der Tore. Keine schlechte Taktik, denn ab 04:00 p.m. ist fast nichts mehr los, was das Fotografieren einfacher macht.

Die beiden Schilder stehen auf unserer Tour vor jeder Sehenswürdigkeit herum.

So hat er also ausgesehen, der berüchtigte Oliver Cromwell.

In allen Räumen sind natürlich Aufseher vor Ort, aber nicht wie bei uns in Deutschland, um die Ausstellungsstücke vor den Besuchern zu verteidigen, sondern um bereitwillig Auskunft zu geben. Jederzeit kann sich bei den „Volunteers“ Informationen einholen. Wer nicht freiwillig das Wissen der Wärter abruft, dem werden vornehm zurückhaltend ein paar interessante Fakten als erster Köder angeboten…

Ein Trendsetter was modische Extravaganz anbelangt. Die Stiefelchen könnten der Oma-Liese auch gefallen.

Wo soll‘s denn hingehen?

Ah!

An etlichen Stellen im Haus zu finden.

L

Falls der Opa sich doch einmal entschließen sollte, einen Billardtisch zu kaufen…

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Verhörraum der örtlichen Police.

Kann man erkennen.

Den auch, und dann geht‘s hinaus in die Gärten.

Da sind wir richtig, denn die Mühle suchen wir.

Zwei Mühlräder gleich! Leider stehen heute schon beide still. Wären wir mal früher gekommen 😉

Im kleinen Millshop wird gerade noch das zuletzt gemahlene Mehl eingetütet.

Von der Mühle aus gelangen wir direkt in die kleine Ortschaft,

wo der Kirchturm jetzt, pünktlich um 05:00 p.m. mit seinem Glockenspiel eine fröhliche Melodie zum Besten gibt. Und weil‘s so hübsch klingt, spielt er gleich mehrere Strophen.

In Blue Anchor stellen wir das Womo für die Nacht auf. Momentan regnet es nicht und wir machen uns gleich auf die Beine zum Smugglers Inn. Dort werden wir Opas runden Geburtstag mit Ale begießen und sicherlich auch ein gutes Essen dazu bekommen.

Blond Ale. Cheers! Happy birthday!

Glück gehabt, lieber Küchenchef, dass Oma-Liese den Lachs zu guter Letzt doch noch aufgespürt hat!

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Hartland Abbey und Küste

Gestern war nach zwei-jähriger Zwangspause Carnival und der wurde ausgiebig gefeiert!

Von Mitte Juni bis Mitte Juli war die frühere Abbey und heutige Schlösschen aus privaten Gründen für die Öffentlichkeit gesperrt. Vielleicht wegen Dreharbeiten, die hier für diverse Verfilmungen immer mal wieder stattfinden oder es könnte auch sein, dass William und Kate auf dem Anwesen ein paar ruhige Tage verbracht haben.

Empfangen wird man hier von zwei Pfauen.

Rocket House

St. Nectans, Kirche von Stoke

Die Rückansicht der Abbey. Das Foto muss eingetütet werden, bevor die gesamte Grünfläche mit PKWs zugeparkt ist.

Sheep

Summerhouse

Gazebo

Schnecken

Blackpool Mill, dient auch oft als Filmkulisse für Schmachtfetzen.

Kann für einen romantischen Urlaub gemietet werden!

Ein Wasserfall ist auch in der Nähe,

die Geologie ist beachtlich,

und liegt in einem grünen Tal, 100 m von der Klippe entfernt. Mieten!

Wir wandern Klippen hinauf und hinunter in der prallen Sonne…

bis wir endlich auch noch den angekündigten Leuchtturm erspähen können.

Beinahe wünscht die Oma-Liese einer rastenden Familie: “Have an nice picnic!“, als sie gerade noch gurgeln hört: “Hasch des guat zu gmacht?“. Es war gar kein picnic, es war ein Veschbr. Also nochr: “An Guada!“

Mit bloßem Auge hält die Oma das ferne Gipfelkreuz auf dem Felsen im Meer für einen Wegweiser für den Public Footpath, stattdessen stellt sich heraus, dass der Kormoran seine Flügel trocknen muss. Irrungen und Wirrungen…

Die Wolken sowie die bereits gekauften Eintrittskarten für die Abbey und den Garten rufen zu etwas erhöhtem Tempo auf.

Da drüben am Rande der kuscheligen, grünen Decke, die sich über die Landschaft schmiegt, hat die Oma gerade noch die Sonnenblume abgelichtet.

Wären da nicht diese nervigen Camper, könnte das ein Motiv sein. Nein, das ist nicht unser Campingplatz, unserer ist gut versteckt 😉

Im Innenhof der Abbey gibt‘s natürlich:

Pfauenskulptur im Häuschen.

Wir sind um 04:30 p.m. die letzten Besucher, die eingelassen werden. Wie nicht anders zu erwarten war, darf im Inneren des Herrensitzes mal wieder nicht fotografiert werden.

Ziemlich vollgestellt, die Hütte mit einer Ansammlung von Porzellan, Skulpturen, Gemälden, Zeitungsaussschnitten…

Was will der Pfau uns sagen?

Verstanden. Wir sollen uns verziehen, er ist jetzt bettreif.

Wir müssen uns beeilen, die Shrubbery zu durchirren, denn der Obst und Gemüsegarten schließt auch bald!

Jetzt endlich die Vorderansicht der Abbey:

Im Gemüsegarten eine winzig kleine Sonnenuhr.

Das Haus gehört nicht zum Anwesen, sticht aber dennoch ins Auge.

Schöner Ort, an dem wir zwei Nächte verbringen.

Er hat heute noch etwas vor, so zielstrebig, wie er vor uns her marschiert.

Morgen gibt‘s Regen.

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Tintagel

der erste Weg führt uns heute früh zu den Donkeys. Es gibt nämlich hier in Salcombe Regis eine Auffangstation für Eselchen mit schwieriger Vergangenheit.

Noch nicht viel los auf der Eselstation, aber der Parkplatzgröße nach zu urteilen, geht’s hier heute noch so richtig ab…

Tintagel wartet!
2019 waren wir schon einmal hier. Leider konnten wir damals die Burg nicht besuchen, weil die Brücke noch nicht fertig war und der alte Weg damals nicht mehr zugänglich war. Wir waren einfach drei Tage zu früh. Heute versuchen wir es erneut.

Oma-Liese versucht verzweifelt, am Blog zu arbeiten. Hier in Hartland haben wir kein vernünftiges Netz und die Oma ist auf das Handy angewiesen. Kein guter Überblick 🙁

Heute gibt‘s nur noch die Fotos, getextet wird bei besserem Empfang 😉

Was für eine Ansammlung an Grundmauern von Burgen aus vielen Jahrhunderten! Inzwischen wird vermutet, dass das erste Gebäude zwischen dem 5. und 8. Jhdt. erbaut worden sein soll. Im 12. Jhdt. kam die Artus-Legende auf, die den Ort als Artus Geburtsort beschreibt, was wiederum den Duke von Cornwall bewogen hatte, eine neue Burg an diesem Platz zu errichten. Ab 1400 wurde die Anlage als Gefängnis genutzt, im 17. Jhdt. wurde die Burg dann endgültig aufgeben.

Artus natürlich

Die Scones zerbröseln hier genau so beim Durchschneiden und Bestreichen mit Clotted Cream, wie man das von perfekten Cornwall-Scones eben erwarten darf!

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