Blenheim Palace

Den Platz in London verlassen wir nur ungern. Der war perfekt für uns. Wir merken ihn uns und buchen beim nächsten mal gleich punktgenau. Ein letztes Bild:

Ein Foto muss jetzt doch noch sein:

Reichlich Stau auf den Autobahnen rund um London. Zwei Stunden hat uns der Spaß gekostet aber jetzt sind wir in Blenheim Palace angekommen. An der Pforte haben wir Glück, denn obwohl der Drucker unsere bereits bezahlten Tickets nicht mehr ausdrucken mag, dürfen wir das Gelände trotzdem noch besichtigen. Der freundliche junge Mann im Office hat uns einen handgeschriebenen Notizzettel ausgehändigt, mit dem wir schon wenige Minuten später zwei verwunderte, aber dennoch nach guter britischer Manier stets freundliche und hilfsbereite Kontrollposten passieren können.

Warum Blenheim Palace? Freiwilliges Pflichtprogramm für Oma-Liese und den Opa, denn die Oma ist im Nachbardorf des legendären Schlachtfeldes bei Blindheim aufgewachsen. Das verbindet. Und der Opa? Interessiert sich ohnehin für historische Ereignisse, besonders, wenn sie sich nahe der Wahlheimat zugetragen haben.

Ein unglaublich weitläufiges Gelände mit einem recht passablen Schlösschen, zu dem natürlich ein passendes Schlüsselchen in angemessener Größe gehört.

Die Eingangshalle

Rechts neben dem Portal befindet sich der Sessel, auf dem Churchill während seiner Aufenthalte hier in seinem Geburtshaus gerne Zeit verbracht hat.

Hinter der Wand zum nächsten Flur finden wir einen ziemlich hoch nach oben ragenden Mechanismus. Das muss die Verbindungswelle zur Windrichtungsanzeige in der Eingangshalle sein. Zurück, Kontrolle, der zuvorkommende Wärter bestätigt unsere Vermutung, gleich noch fotografieren und weil die Uhr als Pendant genau gegenüber installiert ist, darf sie auch noch auf die Speicherkarte.

Grüner Salon

Roter Salon

Arbeitszimmer

Schlacht bei Blindheim

Interessante Schreibweise…

Speisesaal

Arbeitszimmer, in dem der Brief über den Sieg Marlboroughs bei Blindheim ausgestellt ist, den der Duke noch am Abend der Schlacht an seine Ehefrau zur Weiterleitung an Queen Anne sandte. Worauf diese ihm das Palace auf dem Stück Land als Anerkennung erbauen ließ.

… und noch ein Arbeitszimmer.

Danach die Bibliothek mit Queen Anne in Marmor.

Seitlich geht‘s zum Geburtszimmer von Churchill:

vorbei an einigen Gemälden aus der Hand des großen Staatsmannes.

Wer das gemalt hat? Keine Ahnung.

Hier hat er jedenfalls wohl seine erste Ansprache gehalten.

Wir dürfen keine Zeit verlieren, denn das Gelände wird in 90 Minuten für Besucher geschlossen und wir wollen ja auch noch den Garten besichtigten.

Hinter dieser Hecke tobt eine private Familienfeier mit lauter, moderner Musik. An einer laaaangen Tafel sitzen in fröhlicher Stimmung bei schönstem Sonnenschein die feiernden Gäste. Oma-Liese bleibt fair und schießt kein Paparazzo-Foto mit dem Teleobjektiv. Schön, dass sich Touristen trotz privater Feier hier aufhalten dürfen.

Vom Lavendelgarten aus betreten wir das Schmetterlingshaus:

Der Schlossladen hat leider schon geschlossen. Am Hintereingang können wir schon gleich gar nicht landen:

Das Labyrinth sollte noch machbar sein vor Schließung der Anlage:

Beim nächsten Mal lassen wir uns von Winston durch den Park tuckern.

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