






Welch eine Stimme – welch eine Stimmung!
So kann man mal hineinfeiern in einen Geburtstag.
![]()

Unterwegs mit dem Wohnmobil und zuhause an der Donau







Welch eine Stimme – welch eine Stimmung!
So kann man mal hineinfeiern in einen Geburtstag.
![]()
Einige Stunden ist heute schon Regenpause aber von Nordosten her färben sich die Wolken in ein tiefdunkles Anthrazitgrau, um konkurrierend mit der gerade noch strahlenden Sonne eine besonders reizvolle Lichtstimmung zu erzeugen.
Die Bevölkerung pilgert zur Donaubrücke, die bereits seit den Mittagsstunden gesperrt ist, denn der Riedstrom ist angesprungen. Eine gezielte Maßnahme, bei der an bestimmten Stellen die Wassermassen der Donau in die Auwälder abgelassen werden und im Verlauf der Hochwasserentwicklung ins freie Gelände abfließen können. Dies mag auf den landwirtschaftlichen Flächen sicherlich großen Schaden anrichten, soll aber dem Schutz bewohnter Gebiete dienen.

Wie schon gestern der Blick zur Staustufe,

in den Campingplatz hinein – auf der anderen Fahrbahnseite der Donaubrücke harren übrigens immer noch ein paar unverbesserliche Dauercamper aus.

An der Geschwindigkeit von Treibholz – zum Teil ganze Baumstämme – lässt sich die Gewalt der Flussströmung erkennen.

Die Straße unter dem südlichen Brückenkopf.

Links die Straße von der Donaubrücke Richtung Süden nach Holzheim sowie Fristingen und weiter nach Augsburg, rechts die überschwemmten Felder im Donauried. Links der Straße bietet sich übrigens das gleiche Bild.

Weisingen leuchtet noch im Sonnenschein.


Der Fluss auf seinem Weg nach Osten.


Auf dem Stauwehr wird Treibholz aus der Donau gefördert und abtransportiert.
Deutlich zieht inzwischen ein dichter Regenvorhang allmählich und bedrohlich zielsicher auf uns zu. Zeit, den Schauplatz zu verlassen.
![]()

Blick von der Donaubrücke nach Westen zur Staustufe in Dillingen


Der Campingplatz ist geräumt, zumindest auf dieser Seite der Brücke.

Die kleine Straße unter der Brücke durch ist gesperrt.

Blick nach Osten. Vom Fußgängerweg ist keine Spur mehr zu sehen.
![]()
benannt nach ihrer Erbauerin Sophie Charlotte, Königin von Preußen


Links eine Wache,

rechts eine Wache.

Große Orangerie






Vom Garten aus betrachtet.



Unser Zeitfenster beginnt, wir starten unseren Rundgang durchs Schloss.


Viel Schönes gibt’s da nicht zu sehen. Vielleicht ein paar Fotos aus der Froschperspektive…



Der Raum auf dem Bild oben ist vollgeramscht mit chinesischem Porzellan.


Dann ein Treppenhaus:
















Sitz des Bundespräsidenten, derzeit Frank-Walter Steinmeier.






Der französische Präsident Macron war die letzten Tage zu Gast.




Noch ein kurzer Blick auf die Quadriga und das war’s dann erst mal mit Berlin für uns.


Auf dem kleinen Friedhof standen sich 75.000 Franzosen gegen 100.000 Preußen gegenüber und lieferten einander ein grausames Hauen und Stechen. Die Armee Napoleons konnte tatsächlich vertrieben werden und damit Berlin gerettet. Napoleon suchte daraufhin Leipzig heim. Das Völkerschlachtdenkmal zeugt dort vom Sieg gegen Bonaparte.

![]()
Wir sind infiziert! Beelitz hat uns in Bann geschlagen. Der Rundgang durch die Außenanlagen der Heilanstalten für Tuberkulosekranke hat unser Interesse geweckt und wir wollen auch hinter die Gemäuer spähen. Dafür hat der Opa online zwei Führungen für uns gebucht.
… bekam damals seinen Namen, weil in Menschen in südlicheren Landesteilen beispielsweise im Klima von Davos Heilung suchten. Eine angenehme Atmosphäre war neben Hygiene und Abstandsregelungen wichtig für die Genesung von der todbringenden Tuberkulose. Also wurden die damals bestmöglichen Bedingungen geschaffen, um die erkrankten Arbeiterinnen und Arbeiter aus Berlin während der Monate, die sie hier verbringen sollten, effektiv behandeln zu können, um sie schließlich nicht nur als geheilt entlassen zu können, sondern mit dem Prädikat „arbeitsfähig“.


















































In der Fensternische stand früher ein Orchestrion.



Bis 1995 wurde in der Chirurgie noch operiert. Nicht mehr an der Lunge aber immerhin ein Blinddarm war die letzte hier durchgeführte OP. Dann kam ein Investor, der alles erhalten und übernehmen wollte, die Pleite folgte, der Insolvenzverwalter hielt die Gelder für die Gläubiger zusammen, weshalb er die Löhne für die Sicherheitsfirma nicht bezahlte. Diese zog ihr Personal ab und so war das Gelände Plünderungen und Vandalismus preisgegeben.
Erst 2011 wurde eine westliche Investorengemeinschaft gefunden, die es sich zur Aufgabe machen wollte, für den Erhalt im übernommenen Zustand zu sorgen und gerade diesen als Sehenswürdigkeit zu präsentieren. Ein großer Teil dieses Konzepts ist der etwas andere Baumkronenpfad, den wir ja schon vor wenigen Tagen erleben durften.























Der Einwaschraum für die Chirurgen.

OP 1. Hier wurde 1994 noch operiert!

OP Vorbereitung.













OP 3.























Baderaum.

Hauptportal.





Nach so viel Heilanstalt Beelitz wollen wir die Ortschaft selbst jetzt schon auch noch sehen.




Die Kirche ist leider heute geschlossen aber direkt gegenüber in der alten Wache gibts leckere Kuchen und natürlich auch Kaffe dazu, Bedienung mit Herz und Schnauze inklusive.
So gestärkt spazieren wir eine Runde durch die beschauliche alte Stadt, die leider vor lauter geparkten PKWs nicht fürs Foto geeignet ist.
Außer ein paar Kuriositäten ist da nicht viel zu holen.




Die Landesgartenschau hat ihre Spuren hinterlassen.


Sogar einem Leoparden begegnen wir noch zu guter Letzt.
![]()



























































Die Straßen sind gesäumt von Autos. Da vergeht einem die Lust am Fotografieren.
Agenten wurden hier nach komplizierten Verhandlungen zwischen Ost und West ausgetauscht.







![]()
Mielke war über die Jahrzehnte der Leiter der Stasizentrale. Er war der Herr über ein ausgeklügeltes System, das alles über seine Bürger wusste und jederzeit alle Informationen gegen die eigenen Bürger einzusetzen wusste.















Man hat so seine Gewohnheiten. Hoffentlich legten die Deutschen Demokratischen Hühner stets Eier von zuverlässig gleicher Größe.

























Henkertruppe unterwegs zum Kongress?





Die komplette linke Seite gehört zum Auswärtigen Amt.

Hauptstadtreiher


Am U-Bahnhof Klosterstraße steigen wir wieder aus.







Rotes Rathaus

Hier stand das Haus, in dem Lessing „Minna von Barnhelm“ vollendet hat.


Nikolaikirche





Marienkirche

Marx und Engels



Im mittleren Wohnblock hatte Oma-Liese zu DDR-Zeiten Verwandtschaft.



Außerdem soll hier noch der Geist des bösen Mönches Roderich herumgeistern, der zwei Mitbrüder ermorden ließ.




Von der Klosterstraße lassen wir uns zum Theater fahren.


Verlauf der Mauer



Unser Theaterabend findet gegenüber statt:

Wir freuen uns auf die drei Thalbachs.





In der Pause ergreifen wir die Gelegenheit, den lauen Abend sinnvoller zu verbringen. Von einer Thalbach-Inszenierung hätten wir uns mehr versprochen.

![]()
Südlich Berlins liegt der Spreewald, wo das Volk der Sorben beheimatet ist.
Ein kleiner Fußmarsch durch das Niedermoor bringt uns zum Freilichtmuseum eines sorbischen Dorfes namens Lehde (Ledy).































Kurze Unterbrechung 😉














Kahnfahrten über die ziemlich verästelte Spree kann man buchen. Dauer zwischen 2 und 4 Stunden. Wir begnügen uns mit den Stechmücken an Land.


Dies ist kein Haus im Museumsdorf.


Ein Biber?

Nein, ein Nutria.

im Ortskern findet heute „der Markt der Traditionen“ statt.










Am Markt finden wir ein Plätzchen zur Kaffeezeit.


Unsere Kombikarte erlaubt uns noch einen Besuch im Spreewaldmuseum.
























Im Anbau steht die Spreewaldbahn. Der Waggon oben





und die Lokomotive im Untergeschoss. Eigenartige Anordnung für einen Zug, bietet aber ungewohnte Perspektiven.

















Eine Sonderaustellung wartet noch im Obergeschoss:

Das Teil ist heutzutage wieder total angesagt.Weiter geht’s in den Keller hinunter. Da wartet eine Gefängniszelle.




Allein die Treppengeländer im Haus sind sehenswert.








Der Heuhaufen auf dem Markt der Traditionen ist zu recht ansehnlicher Größe angewachsen.

Ein Schloss gibt’s – auch mit Heuhaufen – und Hotelbetrieb.

Auf der Rückfahrt fällt nicht nur der Oma-Liese ein Blütenmeer auf:

Ein berauschender Anblick! Oma-Liese kann gar nicht genug davon bekommen.








![]()
Flughafen mit wechselnder Geschichte. Wir schauen mal nach.

Heute sind Inlineskater, Radfahrer, Rollerfahrer, Kiter, Läufer, Walker und Sonnenanbeter anzutreffen.


Tempelhof war erst Vergnügungspark, dann Flughafen, dann wieder nicht, mal für Flugzeuge, mal für den Zeppelin, dann Propagandaflughafen mit geplanter und nie fertiggestellter Massentribüne, dann Basis der Berliner Luftbrücke zur Versorgung von Westberlin, … , 2008 Schließung des Flughafens.








Die heutige Führung ist schon ausverkauft.


Der U-Bahnhof liegt um die Ecke.



Immer wieder kommen Fangruppen der beiden Endspielteilnehmer Panathinaikos Athen und Fenerbahce Istanbul an. Reichlich Polizei ist ebenso einsatzbereit.

Wir gehen die berühmte Gallery ab. Den Bruderkuss mag ich heute nicht fotografieren. Den hab ich schon vor Jahren mal abgelichtet. Aber es gibt genügend andere Kunstwerke an der ehemaligen Berliner Mauer.













Für heute reicht’s uns an diesem schwülwarmen Tag in Berlin.

![]()
Einen Baumkronenpfad soll es geben und eine ehemalige Klinik zur Behandlung von an Tuberkulose erkrankten Frauen. Diese Heilstätte erlebte in Laufe der Jahrzehnte und des politischen Wandels ihre eigene geschichtliche Entwicklung und steht heute an einer Zeitenwende zwischen Verfall und vorsichtigem Erhalt. Das ist es, was wir vorher wissen. Heute schauen wir mal nach.
Wer’s gerne „lost“ mag, der kann hier aus seine Kosten kommen 😉





























Die rotbehelmte Führung läuft durchs Bild.

Im ersten Stockwerk ist die weißbehelmte Mannschaft unterwegs.

Unter uns werden Fotos aufgenommen. Handelt es sich um eine Blindscheiche?

Ja!











Unsere Schattengestalten




Zeugnisse russischer Herrschaft




















Wir brauchen jetzt mal ein Kaffeepäuschen,

bevor wir die Gebäude noch vom Boden aus genauer in Augenschein nehmen.













Vorrichtungen für ausklappbare Markisen im Ober- wie im Untergeschoss.









Die Blindschleiche wärmt sich inzwischen wieder an ihrem Plätzchen auf dem Sandweg.






































Eine Kellertür steht offen und Oma-Liese schaut mal nach.

Plötzlich steht Oma-Liese in der Unterwelt von Beelitz und das ganz ohne Führung, mutterseelenallein. Auch gut, die Kamera ist bereit.





















Immer tiefer hat sich Oma-Liese in die endlosen Gänge des Kellers hineinziehen lassen, bis sie schließlich beschließt, vernünftigerweise umzukehren, um nicht irgendwann versehentlich eingesperrt zu werden.



Sie erregt zwar die Gemüter unter der Vogelwelt aufs Heftigste, verströmt aber dennoch einen wohlig gesättigten Eindruck.
Wir hingegen haben heute Lust auf mehr entwickelt und werden ganz bestimmt wieder nach Beelitz kommen, um eine Führung mitzuerleben, die heute leider alle ausgebucht waren.
![]()