Kilkenny

In Killamery legen wir eine kurze Pause ein, um das High Cross zu besichtigen.

Seit 800 n.Chr. steht es fest und aufrecht an diesem Ort, während das Kloster, auf dessen Friedhof das Kreuz errichtet worden war, längst zur Ruine verfallen ist.

Kilkenny

Rothe-House. Gebaut von einem Tuchhändler gleichen Namens im 16. Jahrhundert. Eines der ältesten Häuser des Ortes.

Black Friary, nach den schwarzen Kutten der Dominikaner-Mönche benannt.

Alabasterstatue der „Holy Trinity“ aus dem 15. Jahrhundert. War Jahrhunderte lang zum Schutz vor Plünderung in einer Mauer versteckt, bis sie im 19. Jahrhundert zufällig wiedergefunden wurde.

Old Courthaus mit Jail im Erdgeschoss.

Kilkenny Castle

St. Canice’s Abbey mit dem üblichen Rundturm aus dem Jahr 1110. So gut erhalten, dass er noch erstiegen werden kann.

Der Bischofsstuhl von St. Canice (Kenneth). Auf ihm werden seit 1500 Jahren die Bischöfe der Diözese geweiht.

Einfache, brave Handwerker liegen hier im selben geweihten Kirchenboden wie die Earls und Bishops.

Unter dieser Grabplatte ruht ein Urahn von Barack Obama.

Ahenny

Zwei Highcrosses warten am Ende des Tages hier mitten in der abgelegensten Landschaft auf uns.

Wachtel auf der Flucht

Zurück in unserem Home gibt’s frische Beeren und dazu ein Gläschen Irish Apple Juice.

(Die Beeren sind wohl für den deutschen Markt bestimmt.)

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The Apple Farm of Tipperary

ist ab heute unser Gastgeber. Zum Empfang erhalten wir als Willkommensgeschenk eine Flasche Irish Apple Juice.

Der Campingplatz gehört tatsächlich als kleiner Nebenerwerb einem Obstbauren. Das Hauptgeschäft ist wohl der Apfelanbau und allerlei Produkte aus den leckeren Früchten. Besonders schmackhaft sind aber auch die frischen, herrlich großen, aromatischen Himbeeren und Erdbeeren aus eigener Ernte, von denen wir gleich mal im Hofladen je eine Schale voll kaufen.

Unser erster Ausflug von hier geht nach

Cahir

Das Castle in zentraler Lage besichtigen wir zuerst.

Aussichten: Stadt – Schloss und umgekehrt.

Diese Tür war lange Zeit zugemauert (Curtain Wall), damit (hinten) die Katholiken und (vorne) die Evangelen gleichzeitig Gottesdienst feiern konnten.

Noch ein kurzer Blick ins Stadtzentrum…

und weiter zum Gewässer an der Burgmauer.

Hier lauern die Gänse und ein paar Enten auf Futternachschub aus dem Automaten.

Auf dem Swiss Cottage Walk wird uns der Weg durch allerlei nette Geschichten und liebevoll gestaltete Kleinigkeiten verkürzt.

Das Haus haben sich 1810 die Nachfahren der ehemaligen Burgherren bauen lassen mit dem Auftrag, dass es sich optisch der umgebenden Natur anpassen sollte. Von den Dorfbewohnern erhielt es dann seinen jetzigen Spitznamen „Swiss Cottage“.

Das Swiss Cottage könnten wir mit Führung auch innen besichtigen, davon versprechen wir uns aber nicht allzu viel und verzichten.

Den Rückweg zum Castle unterbricht ein kurzer, warmer Regenguss, der aber schnell den Park für die Sonne wieder frei gibt.

Im Schlosspark wartet ein kleiner biologischer Sprachkurs auf uns:

und Alltagskompetenztraining gibt’s obendrein:

An jedem Gewässer in Irland sind die Ringbuoys alle 100 Meter zu finden. Wäre vielleicht mal eine Überlegung für unsere heimatliche Seengegend wert.

Zum Tagesabschluss noch je ein Foto von unseren beiden Hofmitbewohnern:

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Blarney Castle

Da ganz oben wo die Füße zappeln, kann man einen fast unerreichbaen Stein küssen, was dem Küsser zu erstaunlicher Schlagfertigkeit verhelfen soll. Bitterer Beigeschmack: falsch geküsst – gegenteilige Wirkung.

Kenn ich.

Blarney Wool Mill

Weitläufige Parkanlagen, liebevoll geplant und gepflegt laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Leckere, lockere Muffins – Blueberry und Lemon-Coconut – schmecken köstlich beim verdienten Kaffeepäuschen.

Ein wärmendes Plaid aus der Wollfabrik entspinnt Vorfreude auf kuschelige Winterabende.

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West Cork Coastal Route

Galley Head Leuchtturm

Eine Siedlung und Grabstätte aus der Bronzezeit.

Kirche von Clonakilly.

Hafenstadt Kinsale

Zwei Brüder aus dem Ort, wie man unschwer erkennen kann, die an den Polar-Expeditionen von Shackleton (der linke) und Scott (der rechte) teilgenommen und überlebt haben.

Old Town Hall.

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Cork und Cobh

Cork, zweitgrößte Stadt Irlands. So groß wie Regensburg.

River Lee.

Cathedral of St. Mary & St. Anne mit …

… dem Salmon auf der Spitze.

Der Turm kann bestiegen werden und in der Glockenstube darf jeder die 8 Glocken läuten lassen, wenn er möchte. Es liegen Melodievorschläge dafür aus. Heute aber wegen Renovierung leider nicht möglich.

Historic Buildings am Pope´s Quay.

St. Vincent Bridge

Rory Gallagher Gedenkskulptur. Sohn der Stadt. Jimi Hendrix auf die Frage, wie es sich anfühlt, der beste Gitarrist der Welt zu sein: „Keine Ahnung, fragen Sie Rory Gallagher.“

Irisches Nationaldenkmal mit den berühmten Freiheitskämpfern.

Ist nicht unbedingt der große Eye-Catcher, die Brücke.

Turm der zerstörten „Red Abbey“. Das älteste Gebäude der Stadt.

City Hall.

Cobh – der Hafen von Cork

Kurze Weiterfahrt nach Cobh („Coff“), der Port of Cork.

Jeden Tag legt hier ein anderer Kreuzfahrer an.

Letzter Hafen vor der Katastrophe.

Falscher Name! Dolphin hätte besser gepasst.

Das ehemalige Ticket-Office der White Star Line, hier wurden die letzten Tickets verkauft für die Überfahrt der Titanic.

Wenn das mal hält…

Folklore beim Ablegen

Oh, noch ein Stück gibt’s.

Aller guten Dinge sind drei…

… oder vier.

Sollte nicht eigentlich das Schiffchen allmählich ablegen??? – egaaal – der Ententanz geht immer.

18:00 Uhr, alles könnte planmäßig laufen, wäre da nicht der eine Bus, auf den alle verzweifelt wartennnnn.

??????

Die Cobh Brass and Reed Band hat noch zwei oder drei Stücke auf Lager aber dann streichen die Musiker und Schauspieler die Segel.

Mit 19 Minuten Verspätung trifft der letzte Coach dann endlich ein – ich meine, einen knappen Applaus gehört zu haben…

Die Leinen los!

Da fährt sie hin.

Endlich glücklich in der Hafenausfahrt.

Morgen kommt die „Seven Seas Grandeur“ an und wird auch wieder – mit Verspätung??? – ablegen.

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Timoleague

Reisetag: Auch 100 Kilometer können sich auf Irlands engen Straßen ziiiieeeeeehen.

Ländlich wohnen wir diesmal. Die Ansprüche dürfen nicht zu hochgeschraubt sein – Hardstanding reichlich schräg in alle Richtungen, Strom nur für Gräte mit sehr geringer Leistung, Duschkabinen nur bedingt abschließbar – allerdings freundlicher Empfang, ruhige Lage.

Erster Trip in Rebecca’s Café, Bauernhofcafé mit selbstgebackenen Kuchen: Classic Carotcake (heute wird er mit „C“ geschrieben, dafür nur mit einem „r“), Americano, Cappuccino.

Dann Katastrophe:

Timoleague Abbey

Leper´s Window

Durch diese Öffnung wurden den draußen wartenden Lepra-Kranken mit einem Löffel die Hostien durchgereicht.

Gegensätze: Das Riesenrad fürs Harvestfestival wird aufgebaut.

Kleines Dorf Timoleague

Ebbe

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Ring of Kerry

Auf klassische irische Landschaften freuen wir uns heute. Der Himmel hat sich zwar mit reichlich Wolken verkleidet aber fürs Foto ist das oft ganz reizvoll.

Wie empfohlen fahren wir die engen Straßen im Uhrzeigersinn, um nicht hinter den Coaches hertrödeln zu müssen, die grundsätzlich gegen den Uhrzeigersinn unterwegs sein müssen.

Los geht’s!

Sonne und Wolken liefern sich ein facettenreiches Spiel mit Licht und Farben im raschen Wechsel.

Loher Stone Fort

Fuchsien wachsen in ganz Irland wie Unkraut. Oft säumen sie als feuerrote Hecken die Straßen uns Wege.

Eightercua Stone Row

In Waterville lockt eine Tafel mit „homebaked“. Kommt wie gerufen, wir sind dabei!

Karotcake für den Opa und Rhubarb and apple crumble für die Oma. Dazu Americano und Cappuccino.

Kurioses Café mit passendem Wirt (sein Shirt trägt er heute auf links gedreht). Bei einem Africano – im Gegensatz zu einem Espresso, der charakteristischer Weise klein und stark zu sein hat und dem Americano, der nach Geschmack der Amerikaner ein verdünnter Espresso ist – darf man sich einen sehr starken, braunen und großen Espresso erwarten.

Danach weichen wir von der klassischen Ring-Route für einen Abstecher zu den Kells Cliffs ab.

180 Kilometer typisches Irland erfahren und erlebt.

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Killarney

Umzugstag! Jetzt stehen wir für zwei Tage in Killaney.

Erster Weg: Nach Macross House laufen. Ein Schlösschen mit wechselnden Besitzern im Laufe der Zeit. Queen Victoria war einmal zu Gast…

Den Blick aus den Atlantik tauschen wir gegen Berge ein. Aber gleich dahinter liegt schon wieder das kühle Meer.

Die Abbey inspizieren wir später. Jetzt verspüren wir erst mal Kaffeedurst. Der kann beim Schlösschen gestillt werden.

Ein Baum wie ein Elefant!

Bei Kaffee und Kuchen genießen wir den Blick auf den Park.

Im Schloss empfängt Arthur Edward Guiness in der ersten Etage die Gäste, um den Weg zu weisen. Er war zwischenzeitlich ein Besitzer des Anwesens, bevor er es an ein amerikanisches Ehepaar als Hochzeitsgeschenk für dessen Tochter verkaufte. Deren Witwer vermachte schließlich den Besitz dem Staat.

Wir schauen mal, was sich da so alles angesammelt haben mag.

Es gibt zahlreiche Räume und Treppenhäuser…

Victorias Gemächer

Direkt nach der Queensche kommen die Bediensteten und ihre Arbeitsplätze

Jeder Raum hat sein eigenes Glöckchen mit einem unverkennbaren Gebimmel.

Die Küche, das Herz jeden Hauses – egal ob Schloss oder Lehmhütte

Schmutzige Wäsche gibt’s überall

… und schon sind wir wieder raus aus dem Schloss.

Der Garten – der, auf den Victoria aus ihren Gemächern blicken konnte

Durch den großzügigen Park ziehen wir weiter zur Abbey

Muckross Friary

Blick nach oben in den Turm

Der Kreuzgang ist gut erhalten.

Hauptkirche

Durch den kleinen Durchschlupf verabschieden wir uns.

Cottage am Wegesrand

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Inis Oírr – die kleinste der Aran-Inseln

Mit der Fähre setzen wir über und haben dann drei Stunden Zeit zur Erkundung.

Basketball-Stadion mit Tribüne (links)

Spielplatz

Friedhof

Burg – Brians Castle

Hafen

Krähe im Glück: Heute fliegen die Ameisen aus! Delikatessen ohne Ende…

aber…

was zu viel ist…

schlägt selbst die verfressendste Krähe in die Flucht!

Kein Rauch, immer noch Ameisenflug.

Unterhalb des Friedhofs die Start- und Landebahn des Flughafens.

Hier ist noch Handarbeit angesagt.

Landung.

Die Plassey rostet hier seit ihrer Strandung am 8. März 1960 vor sich hin.

Beim Abendessen schiebt sich ein größeres Schiffchen an unseren Tellern vorbei.

Später versuchen wir’s nochmal mit einem Sonnenuntergang:

Mehr Sonnenuntergang ist heute nicht drin. Gelohnt hat sich’s dennoch auf jeden Fall!

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Burren

Die Gegend hier prägt der Burren, eine Landschaft aus zerklüftetem Stein. Über die Jahrmillionen wusch das Meer das Kalziumcarbonat zu dieser sehr besonderen Formation aus längs und quer geteilten und durchlöcherten grauen Gesteinsschichten aus.

Den eher trüben Tag heute am Nordatlantik nutzen wir zur vorgeschichtlichen Spurensuche.

Doch zunächst füllen wir unsere Vorräte beim einzigen Lebensmittelhändler weit und breit auf. Die wenigen Parkplätze vor dem Laden sind genauso begehrt wie die wenigen Gurken, Tomaten und Pfirsiche im Angebot. Ein rustikales, hausgemachtes Brot weckt unser Interesse und der Chef persönlich lobt an der Kasse lautstark unseren Kauf von gleich zwei Laiben.

Im gleichen Ort finden wir auch eine Tankstelle mit einer unerwarteten Waschanlage:

Unterwegs auf engen Sträßchen über den Burren zum Dolmengrab bietet sich noch die Gelegenheit für ein Landschaftsfoto.

Poulnabrone Dolmen

Caherconnell Fort and Sheepdogfarm

Um 14:15 Uhr haben wir eine Sheepdog-Vorführung gebucht. Auf einer Tribüne dürfen wir windgeschützt hinter Glasscheiben Platz nehmen.

Die Hauptakteure auf beiden Seiten sind bereit.

Vom Schäfer erhalten wir Informationen über die Hundeausbildung: Jedes Tier wird vom Schäfer mit der Pfeife durch eine individuelle Melodie gesteuert. Die alten Hunde sind bereit einzugreifen für den Fall, dass den jungen Fehler unterlaufen sollten. Hündinnen eignen sich wegen ihres weniger ausgeprägten Jagdtriebes besser für die Arbeit als Hütehunde als Rüden. Klein und leicht müssen sie wegen der Verletzungsgefahr in der Landschaft mit ihren Felsspalten sein.

Während all den Erläuterungen lässt der Schäfer die Hunde zunächst die vereinzelt weidenden Schafe zusammentreiben, bevor er seine Sheepdogs anweist, die Herde durch aufgestellte Gatter zu treiben um sie schließlich sicher als Gruppe eng zusammenstehend zu bewachen.

Im zweiten Teil der Vorführung erfahren wir allerlei Wissenswertes über die diversen Schafrassen aus verschiedenen Ländern und ihre Wollqualitäten. Wir lernen die Bedeutung der Farben zu verstehen, mit denen Schafe oftmals markiert sind.

Zum Schluss besteht noch die Möglichkeit, Selfies mit den fleißigen Hunden zu schießen. Wir nutzen die Gelegenheit, uns schon mal ein Plätzchen im Café zu sichern.

Nach der Stärkung sind wir bereit für den archäologischen Teil der Schafsfarm. Bei Arbeiten wurden auf dem Gelände ururalte Funde zu Tage gefördert, die wohl darauf schließen lassen, dass hier einstmals eine Burg gestanden haben muss.

Die Burg von innen.

Unser Fahrzeug steht ordnungsgemäß vor der passenden Flagge.


Unweit der Farm streifen wir zufällig eine zerfallene Kirche, die unsere Aufmerksamkeit erweckt. Schnell ist eine kleine Parkgelgenheit gefunden.

… und ein Schlößchen steht auch noch am Straßenrand:

Doolin Cave

Um 17:00 Uhr haben wir eine Verabredung mit dem größten Stalagtiten der Welt.

Blick nach oben.

Muscheln und ….

… eine Koralle aus der Zeit, als in Irland noch ein Klima herrschte wie heute auf den Bahamas.

Als wir die Höhle verlassen, finden wir uns in eine dunklen Wolke wieder, die schon die ersten Tropfen fallen lässt. 10 Minuten später erreichen wir den Wohnwagen und der Regen setzt so richtig ein.

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