Enkhuizen, Zuiderzeemuseum

Als wir auf dem Parkplatz ankommen, ist von einem Museumsdorf keine Spur zu sehen. Erst als wir am Check-In mit unserer gestern erstandenen Museumskaard passieren, begreifen wir, dass wir mit einer Fähre zum eigentlichen Museumsbereich übersetzen werden.

10 Minuten später kommt es in Sicht: Ein Museumsdorf, das mit viel Liebe zum Detail wiederaufgebaut worden ist. Darsteller einzelner Berufsgruppen erwecken das Museum zum Leben und laden zum Eintauchen in längst vergangene Zeiten ein.

Die Fotos sollen ab nun für sich sprechen:

Wenn im Sommer die Kühe auf der Weide grasten, wurde die Wohnung kurzerhand in den kühlen Stall verlegt.

Baumarkt anno dazumal …

Ein Durcheinander ohne Gleichen, in dem sich der Inhaber sicherlich perfekt auskannte. Wer hier ein besonders ausgefallenes Schräubchen oderwasauchimmerchen kaufen wollte, dem konnte der Fachverkäufer garantiert zur vollsten Zufriedenheit zu Diensten sein.

Die Holländer und ihre Fahrräder…

Vier Stunden verbrachten wir hier in längst vergangenen Zeiten an der holländischen Küste. Frisch geräucherten Hering konnten wir probieren, bei Koffie und Appeltaart schöpften wir zur Halbzeit neue Kräfte und eine kleine Kugel mittelalten Edamer nehmen wir für die kommenden drei bis vier Abendessen mit in unser fahrendes Zuhause.

… Allerdings in dem Bewusstsein, wie bei aller Beschaulichkeit aus heutiger Sicht die Menschen damals auf kleinstem Raum – den sie unter guten Bedingungen vielleicht sogar ihr Eigen nennen konnten – mit zahlreichen Kindern und den Großeltern mit dem Allernötigsten in einfachsten Verhältnissen ihr Leben zu organisieren hatten. Wären die Menschen zu allen Zeiten mit ihren Lebensumständen zufrieden gewesen, gäbe es bis heute noch kein …

22:24 Uhr mitteleuropäische Sommerzeit in Nordholland, die Dämmerung setzt gerade ein.

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Amsterdam – Rembrandt im Rijks Museum und Grachten

Konzerthaus

Stedelijk Museum und Van Gogh Museum

Rijksmuseum

Die geballte Kunst kompakt auf einem Areal. Wir starten heute mit Rembrandt. Im Rijksmuseum.

Eine Sammlung mit allem was man mit Stolz zeigen mag. Augsburg ist auch vertreten.

Rembrandts Nachtwache wird vor den Augen der Besucher restauriert. Davon hat man schon gehört oder gelesen und darf nicht enttäuscht sein, wie unspektakulär die Restauratorin hinter Panzerglas konzentriert an dem Gemälde von Weltruhm ihrem Handwerk nachgeht.

Zum Rembrandtschen Schatz im Rijksmuseum zählen durchaus noch einige Werke, die der Kunstfreund gerne betrachtet.

Johannes Vermeer ist das zweite Schwergewicht unter den flämischen Malern hier im Museum.

… Und dann doch wieder Rembrandt…

So, genug Kunst bewundert. Es wird Zeit, im Sonnenschein die alte Stadt zu bewundern.

Grachten und Häuser und Häuser und Grachten…

Westerkerk mit dem langen Jan

Wir haben den Bahnhof erreicht. Zeit zur Abfahrt zum P&R-Parkplatz.

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Den Helder

Regen in der Nacht, tagsüber Wind, das war die Vorhersage.

Das mit dem Regen hat sich bewahrheitet, mit etwas Glück sollte die Sache mit dem Wind auch noch klar gehen. Also müsste sich an so einem Tag eigentlich am Meer aus fotografischer Sicht einiges abspielen.

Wir fahren etwas nördlicher nach Den Helder.

Ein Blick über die Düne und schon werden wir belohnt:

Oh, da geht was!

Noch etwas nördlicher markiert ein Surfer sein Revier:

De lange Jaap hält Wache.

Den Helder zieht sich über einige Landschaftskilometer hin, dennoch finden wir uns zur Kaffeezeit im Zentrum ein. Hier ist es jedoch eine weitere Herausforderung, in der Vorsaison ein Café auszumachen. Aber wer lange genug sucht, kann auch in Den Helder seinen Kaffee genießen.

Danach ein kleiner Hafenrundgang, teils auch über Museumsgelände.

Seeschwalbe, schimpfend.

Kormoran, schwimmend.

U-Boot, Erfindung aus Dillingen an der Donau. Stolz, aufkommend.

Danach ist noch Zeit, beim Kaas-Händler vorbeizuschauen.

Das Abendessen, ein Hochgenuss im eigenen Heim.

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Callantsoog

Angekommen auf unserem Platz in den Niederlanden, an der Nordsee, gleich hinter der Düne. Die Sonne hat einen Schleier, es ist windig – Nordsee. Im kleinen Ort Callantsoog ist man auf Touristen eingestellt und wir finden auch gleich das ersehnte Café. Die üblichen Kaffeespezialitäten stehen auf der Karte und es gibt für uns heute Appeltaat. So gestärkt freuen wir uns auf einen Spaziergang am Strand.

Meerwasser, fleißige Seemänner, faule Möwen, wenig Menschen, und wir. Erholung ganz nach unserem Geschmack.

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Baldeneysee 2025

… ein Mekka für Wassersportler.

Am gegenüberliegenden Ufer findet die Deutsche Meisterschaft im Kanu-Polo statt.

Noch etwas Zeit, bis zur Ankunft des historischen Zuges, die wir für ein Kaffepäuschen am See nutzen werden.

Inzwischen steht sie dampfend im Bahnhof, die alte Lok mit den Waggons, in denen vor Jahrzehnten die Kumpel zur Zeche transportiert worden waren.

Alles bereit zur Abfahrt!

Wir treten auch den Rückweg an. Mal sehen, was sich am See inzwischen entwickelt hat.

Da gibt es jetzt auch schwarze Schwäne.

Der Surfer profitiert vom stärkeren Wind und das Turnier hat auch Fahrt aufgenommen.

TOOOR!!!

Jubel!

… und weiter geht’s beim Kanupolo.

Die Gänseeltern holen ihren Nachwuchs aus der Ufer-Kita ab.

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Essen

Schon vor 12:00 Uhr sollen wir in Essen-Werden ankommen, da nebenan am Ufer der Ruhr ein Rockfestival steigen soll. Alle Zufahrtswege zum Campingplatz sollen abgesperrt werden, wer zu spät kommt, bleibt draußen. Also springen wir morgens um 01:30 Uhr aus den Federn, damit wir spätestens um 03:00 Uhr starten können. Alles klappt planmäßig, nur der angekündigte Regen verspätet sich – zum Glück!

Schon gegen 10:00 Uhr bauen wir unser kleines Eigenheim auf, allerdings zaubert genau jetzt ein Regenschauer zahlreiche Pfützen aufs Gelände.

In der nächsten Regenpause sind wir für einen kleinen Fußmarsch ins Zentrum von Werden bereit, um immerhin nach beinahe zwei Jahren mal wieder nach dem Rechten zu sehen.

Wetterglück, also marschieren wir an der Ruhr entlang nach Kettwig – abwechselnd von Wolkenbrüchen und Sonnenstrahlen bestens unterhalten.

Vorsicht, Opa! Verbrennungsgefahr! Der Riesenbärenklau eignet sich nicht für einen Wiesenblumenstrauß.

Ein kleiner Yachthafen

Das Fahrgestell ist ausgefahren. Bereit zur Landung auf dem Flughafen.

Übt für den Bundesadler-Wettbewerb.

Gar nicht mal so schlecht,

wären da nur nicht diese unansehnlichen Watschelfüße.

Reichlich Betriebsamkeit auf der Ruhr.

Eine alte Eisenbahnbrücke überspannt den Fluss.

Eine Ruderschule fährt durchs Bild:

Was für eine beeindruckende Konstruktion aus Krupp-Stahl.

Am Boden Vandalismuskunst aus Buntglas.

Schleuse

Wir suchen in Kettwig ein Café und werden direkt am Brückenkopf fündig.

Im „Lavendel im Brückencafé“ warten wir eine erneuten Regenguss ab.

Es folgt ein Rundgang durch eine sehr beschauliche Altstadt.

Ein Brunnen, dargestellt durch einen Webstuhl mit Kettfäden aus Wasser erinnert an die Tuchmachertradition des Städtchens.

Der nächste Wolkenbruch, wir suchen Unterstand in der Marktkirche:

Oben von der Empore aus kann man die Verse studieren.

Mit dem Schienenersatzverkehr lassen wir und zurück nach Werden transportieren, denn um 18:00 Uhr ist nach guter alter Tradition ein Tisch bei „Da Mario“ reserviert, wo sich die Oma die Taglierini mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib servieren lässt.

Die Nacht verbringen wir heute auf dem best bewachtesten Campingplatz in ganz Europa – in Hörweite des Rockfestivals.

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Herman Van Veen – Achzig

Geboren 1945, politisch, kritisch, fantasievoll, einfühlsam, rhythmusverliebt, musikbegeistert, humorvoll, selbstironisch, respektvoll, sprachgewaltig, gedankenmitreißend, philosophieinspiriert, generationenverbindend, wehwehchengeplagt, altunddochjung, HermanvanVeen.

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Der Kardinalfehler

… ist bis zur Pause eine recht amüsante Unterhaltung, nimmt aber im zweiten Teil so richtig Fahrt auf: Die katholische Kirche muss ganz schön einstecken…

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KARAT

Kaum sind drei Wochen vergangen, seit wir hier waren im Gasteig(-Ausweichquartier). „Damals“ waren es Diana Damrau und Jonas Kaufmann…

Heute freuen wir uns auf KARAT ! Ein bisschen Hin und Her mit den Karten – zu wenig Nachfrage für die legendären DDR-Rocker in unserer bayerischen Landeshauptstadt – also Umquartierung in einen kleineren Saal, dann doch wieder der große Saal – wurscht, wir sind auf jeden Fall dabei. Um uns herum im Publikum fast nur „Neue Bundesländer“ zu hören (die Wiedervereinigung liegt schon beinahe vierzig Jahre zurück!) Die Lieder von damals kennen wir alle und wir hätten auch alle die Gelegenheit KARAT live zu erleben. Hoffentlich dann eben beim nächsten Mal!

Wir runden jedenfalls heute unseren Urlaub im ostdeutschen Harz würdig und angemessen ab.

Etwas Werbung muss jetzt schon sein:

Neben den altbekannten großen KARAT-Songs gab’s zum 50-jährigen Bandjubiläum noch jede Menge neue Songs aus dem aktuellen Album.

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Burg Regenstein

Zunächst aber mal gleich hier in Thale das Stellwerk ablichten, das für das Eisenbahnmodellbaustellwerk von Faller Vorbild war:

Am Hexentanzplatz, den wir als nächstes aufsuchen, ist für uns nicht das richtige dabei. Ein kleines Wirtschaftsunternehmen in Form eines Erlebnisparks mit Bobbahn, Kletterwald und ein kleines Hexendorf gefüllt mit käuflich erwerblichen Hexenspezialprodukten für das private Hexenvergnügen zu Hause. Wir suchen das Weite, um die Burgruine Regenstein zu erobern.

Burgruine Regenstein

Halberstadt liegt im Dunst

Fundamente der Kirche

Harz Glasmanufaktur Derenburg

Ein Schrank voll mit historischen Glas aus Zeiten der DDR

Die größte Weltkugel aus Glas (emaillierte Kupferplatten, zusammengesetzt zu einer Weltkugel)

Ausgebrannte Holzmodel

Eisenformen

Kloster Michaelstein

Ein halbes Stündchen Zeit, dann werden hier die Pforten geschlossen. Für einen kurzen Rundgang muss die Zeit jetzt eben ausreichen.

Kreuzgang

Refektorium

Kapelle

Musikmaschine

Die letzte Tat heute und hier im Harz: Den Wanderstempel von Kloster Wendhusen direkt gegenüber des Campingplatzes abholen.

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