Die Überfahrt nach Dublin

Das Caravan-Gespann mitten in der Nacht im Bauch der Ferry im engen Wendekreis um 180° zu wenden besteht der Opa problemlos. Unsere Außenkabine ist schnell gefunden und wir verbringen der Rest der Nacht ruhig schlafend auf hoher See.

Nach dem Frühstück am Morgen unternehmen wir einen kleinen Rundgang im Außenbereich der Fähre, wo wir auch schon gleich den Heli-Landeplatz finden.

Rettungsboote sind vorhanden.

In größeren Abständen begegnen uns allerlei Schiffe.

Eine Bohrplattform befindet sich vor der britischen Küste und eifrige Windräder produzieren in kleinen Grüppchen angeordnet grüne Energie.

Wer mag die Yacht wohl sein Eigentum nennen dürfen?

Bei zusehends schlechter werdender Sicht können wir die Einfahrt zur Fahrrinne nach Southampton bei der Isle of Wight nur erahnen.

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Dünkirchen – Strand

Mittags reisen wir in Speyer ab, um gegen Abend Dünkirchen zu erreichen. Wir können uns alle Zeit der Welt nehmen, denn die Fähre wird erst erst um 5:00 Uhr in See stechen.

Als wir einen geeigneten Parkplatz – nicht all zu weit entfernt vom Meer – zum Halbübernachten gefunden haben, marschieren wir geradewegs zum Strand, um wenigstens irgendein blogtaugliches Foto als Platzhalter für den heutigen Tag schießen zu können. Wenn’s sonst nix gibt: Möwen gehen immer!

Aber die Bedingungen scheinen gut zu sein. Schon beim ersten Blick gegen Westen wird klar, dass sich heute ein einigermaßen passabler Sonnenuntergang anbahnen könnte.

Gut, der Blick nach Osten macht einen sommerlicheren Eindruck, aber trotzdem wird heute Abend der Westen im Zentrum der Fotoliebhaber und Selfieschützen rangieren.

Bis in ca. 60 Minuten das Schauspiel seinen Höhepunkt erreicht haben wird, respektive die Sonne ihren Tiefpunkt, vertreiben wir uns die Zeit mit sinnlosem Beobachten mehr oder weniger sportlichen Treibens an Land und auf dem Wasser entlang der ziemlich ausgedehnten Strand-Promenade.

Eher westlich…

… eher nordöstlich.

Zwischendurch ein Kontrollblick zum zu erwartenden Naturschauspiel.

Die Farben stimmen schon mal…

Jetzt beginnt die heiße Phase. Das sprachbunte Stimmendurcheinander verstummt, als die Sonne gleich zischend untergehen wird. Jeder hier am Strand gönnt sich diese Bilder.

Über den prächtigen Häusern hinterlässt die Sonne noch ein kleines Abendrot.

Die Möwen debattieren noch ein wenig und wir können uns, bis wir am Fährhafen erwartet werden, noch ein kleines Nickerchen gönnen.

03. August, 2:00 Uhr nachts: die Fähre steht bereit und wir sind auch zur Stelle.

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Speyer – Dom

Taufkapelle

Edith Stein Gedenktafel

Reliquienkammer

Allerlei Knochen von diversen Heiligen.

Edith Stein hat auch ihren Platz gefunden.

Altarraum

Krypta

Unter dieser Grabplatte in der Krypta des Domes zu Speyer ruhen die Gebeine des Dombaumeisters, Bischof Reginbald II. von Dillingen. Sein Architekturstudium absolvierte er in Sankt Gallen, in Augsburg wirkte er als Abt von Kloster St. Ulrich und Afra.

Der Brezelbub von Speyer.

Jetzt Kaffeepause und dann vorbei am Feuerbachhaus zum Technikmuseum

Der Brezelbub geleitet uns sicher über die Straße.

Technikmuseum

Was es nicht alles gibt!

Technikbegeisterte können hier Stunden verbringen.

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Speyer – Station auf der Reise nach Irland

Etappe 1 ist geschafft: Speyer. Ein kleiner Ort mit bedeutendem Dom und Technikmuseum, der Hockenheimring nicht weit. Die Fahrt entspannt, ein kleiner Baustellenstau zwar – jedoch mit Ankündigung – der Platz gebucht, wir sind raus aus dem Alltag, Vorfreude auf die große Reise in ein uns unbekanntes Land greift Raum.

Der Blick vom Campingplatz verrät: DasTechnikmuseum wird unser Gastgeber für die kommenden zwei Nächte sein.

Keine 10 Minuten zu Fuß von hier liegt die Altstadt von Speyer entfernt. Keine Frage, sobald der Wohnwagen gut austariert an seinem Platz steht und mit allen essentiellen Energien (Gas, Wasser, Strom) verbunden ist, begeben wir uns auf die erste Erkundungstour.

17:00 Uhr – Feierabend im Dom. Klar, wussten wir aber das Außenfoto ist heute Pflicht – morgen hegt der Wettergott andere Pläne rund um die größte romanische Kirche der Welt. Seit 1061 n. Chr. beäugt das Gotteshaus nun schon die Geschicke der Stadt. Morgen erfahren wir mehr.

Im vorderen, hellen Teil tobte sich der Sohn Balthasar Neumanns , Franz Ignatz Michael Neumann aus. Vor allem der neue Brandschutz war sein Verdienst. Er hatte übrigens auch die Bauaufsicht in Neresheim (Heimat 😉 ) und in der Würzburger Residenz.

Unscheinbar am äußeren linken Rand seiner Ruhestätte bezeugt ein Stück Zaun in Form eines Kreuzes Alt-Kanzler Kohls ganz besonderen Bezug zur Geschichte Deutschlands.

Wir setzen unseren Erkundungszug durch Speyer fort.

Fischmarkt

Könnte der Speyer von Speyer sein???

Auf dem Rückweg zum Wohnwagen speit der Himmel so einiges auf seine gläubigen Schäfchen herab.

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Cavalleria rusticana / Pagliacci (Bajazzo)

dreams and dramas in der Bayerischen Staatsoper bedeutet für heute Abend: Jonas Kaufmann!

Wieder ein unvergesslicher Opern-Abend. Phantasievolles Bühnenbild, beeindruckende Technik und dann diese Stimmen!

Im Nachhinein wird klar: die Kamera mitzunehmen wäre doch die bessere Option gewesen. Ein Smartphone hat zwar eine Kamera, ist aber nicht wirklich eine.

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Zeppelin

Bei unserer Abreise aus Werden entdecken wir am Himmel den Zeppelin. Gleich bei der die nächsten Ausfahrt ist der Zeppelin zu Hause. Wir unterbrechen also noch einmal kurz die Reise:

Fotoglück! Zeppelinlandung miterlebt. Die Reise kann weitergehen.

Für den Zeppelin auch 🙂

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Heissiwald

Entgegen unseren Befürchtungen hält uns der Stau wegen der Grenzkontrollen durch deutsche Beamte nur ca. 20 Minuten auf. Ansonsten haben wir freie Fahrt, wovon die Urlauber auf der Gegenspur nur träumen können. Gut 25 Kilometer Stau passieren wir auf unserer Rückreise.

In Essen-Werden angekommen suchen wir im Heissiwald wandernd Kühlung und Ruhe. Die Tiere in ihren Gehegen tun es uns gleich.

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Van Gogh

P&R ab Anna Paulowna bis Amsterdam

und dann nur noch Van Gogh.

„Zu Hause“ setzt die Lilienblüte ein. Die Bolle-Bloomen-Beuren freuen sich auf die Ernte der Bollen. Die Tulpen-Bollen müssen derzeit noch einziehen, Pfingstrosen blühen momentan auf, Allium steht bei uns in der Sektflasche auf dem Tisch, Hyazinthen mal so mal so, Narzissen sind fast bereit für den Vollernter, Aardeppelen kann man schon kaufen – auch grüne (??? – ja scheint eine besondere Sorte zu sein, keine Sorge!), die abgeernteten Kohlfelder sind geflutet (ja, richtig mit Wasser überschwemmt – vielleicht gegen Nager aus dem Untergrund?…) Hier läuft’s jedenfalls mal so richtig gut. Van Gogh hätte seine Freude.

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Lelystad

Museum Batavialand

Modell und rekonstruierter Heckspiegel der in Holland sehr berühmten „De Zeven Provinzen“

Auf der Batavia-Werft soll die „Zeven Provinzen“ irgendwann vollständig rekonstruiert werden. Dies ist der aktuelle Stand….

Die „Batavia“ wurde bereits erfolgreich rekonstruiert.

Deckenhöhe in diesem Zwischendeck etwa 1 Meter.

Edam

Der Klassiker aus Edam fehlt uns noch, also fahren wir zurück über den Damm am IJsselmeer, um den Kaas, der hier im Land als gelb eingewachste Kugel angeboten wird, im Ausland aber im typischen Rot.

Nicht nur leckeren Kaas hat die Stadt zu bieten, ein Rundgang durch den beschaulichen Ort lohnt sich allemal.

Kleine Kirche

Kaasmarkt

Abends spazieren wir noch ans Meer, um vielleicht sogar den Sonnenuntergang am Meer um 22:05 Uhr mitzuerleben.

Im abendlichen Dunst am westlichen Horizont taucht die Sonne ins Meer ein.

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