Heinz Rudolf Kunze und Band gaben heute ein grandioses Konzert! Am Ende seines Programms lässt er sich in Zwangsjacke von der Bühne führen, genau so wie er zu Beginn seines Auftritts erschienen war.
Danach gab’s neun Zugaben aus des sprachgewaltigen Künstlers reichhaltigem Ohrwurm-Repertoire mit Mitsing-, Mitklatsch- und Mittanzeffekt. Publikum und Künstler steigerten sich wechselseitig in einen regelrechten Stimmungstaumel bis nach drei Stunden für alle ein unvergesslicher Abend zu Ende ging.
Alljährlich nimmt der Opa an einer Tagung in Beilngries teil und seit einigen Jahren ist Oma-Lies am Wochenende mit von der Partie – nicht bei der Tagung aber im wunderbaren Altmühltal. Gelagert wird immer auf dem Campingplatz in Kipfenberg, von wo aus wir jeweils ein Stück Altmühltal erobern.
Vergangenes Wochenende war auch die kleine Leni mit dabei, um die Spielplätze der Gegend unsicher zu machen. Jetzt, beim Abschlusswochenende führt der Opa die Oma mal durch Beilngries.
Dann mal zur Abwechslung moderne Rohrverschlingung an uraltem Gemäuer:
Alles klar – der Pizzerist stellt zum bessern Verständnis seinen Verhau im Fenster zur Schau.
Und dann ist wieder alles eindeutig beschriftet.
Kipfenberg
Zur goldenen Stunde wird noch Abendstimmung geboten:
Der Schlüssel zum Mega-Event Nr. 7 von 10 in der Adele-Arena auf dem Münchner Messegelände:
Die Schleusen:
Das Gelände:
Die Bespaßung:
Der Tunnel:
Die Arena:
Endlich gibt die Sonne die Bühne frei für eine geheimnisvolle Rauchwolke
… in der ADELE sich aus dem Boden empor hebt.
… und jetzt ist der Handy-Speicher leider voll.
Fantastische Stimme, klarer Sound, fantasievolle Bilder an sagenhaften 200 Metern Leinwand, super Stimmung, Fans aus aller Welt, angenehm warmer Sommerabend.
Wandern werden wir heute auf ungewöhnlichen Pfaden: So mancher Wandertipp über das Felsenlabyrinth erregte schon seit längerem unsere Aufmerksamkeit. Endlich ist es soweit und wir ergreifen die Gelegenheit, da diese Naturlandschaft gerade mal 15 km von unserem Campingplatz entfernt gelegen ist.
Und jetzt gibt’s Fotos, Fotos, …
Anstrengend, anspruchsvoll, schweißtreibend aber beeindruckend, überwältigend und entspannend. Kinder wie Erwachsene sind begeistert von dieser Tour, egal wo auf der Strecke man sich gerade befindet.
Am Ziel angelangt, muss Oma-Liese noch kurz ein paar Fotos von unserem heutigen Abendprogramm knipsen, als kleiner Vorgeschmack einfach.
Jesus Christ Superstar. Eine mitreißende Inszenierung vor grandioser Kulisse mit Personal von der Bayrischen Staatsoper und dem Münchner Gärtnerplatztheater. Zu seiner Zeit ein Skandal, heute noch immer beeindruckend.
Die Eidechsen fühlen sich heute wie im Paradies, für uns ist der steile Weg hinauf zur Plassenburg bei 33°C eher anstrengend.
Die weiße Frau, ist auch immer wieder zu hören in der Anlage…
Genug gesehen von der Plassenburg. Auf die Angebote der Museen verzichten wir heute dankend.
Beim Abstieg ist uns noch ein Blick auf die Brauereienlandschaft Kulmbachs erlaubt.
Am Roten Turm nehmen wir das Angebot des Rundgangs durch die Altstadt wieder auf.
Kronach
entpuppt sich auch als schönes Städtchen mit seinen Fachwerkhäusern. Hoch oben über den Dächern der Stadt thront auch eine Festung, Rosenberg ist ihr schöner Name. Leider ist unser Bedarf an heißen, steilen Aufstiegen für heute gedeckt. Wir sehen uns im Ortskern um.
Steht auch auf dem Ortsschild und ist ein auch ein Garten der Wilhelmine. Wie wird’s ausgesprochen? Das beschäftigt uns schon seit einigen Tagen. Deutsch, fränkisch, französisch? Mal sehen und wenn’s gut läuft auch hören.
Das soll wohl der Bühnenvorhang sein? Wo kann den hier ein Theater verborgen sein? Wir spekulieren hinter den Vorhang…
Achtzig nummerierte Stühle und eine Bierbank samt Tisch stehen zur Verfügung. Übermorgen findet die nächste Vorstellung statt. Da haben wir schon Karten für die Luisenburgfestspiele…
Tanzlinde in Limmendorf.
Schloss Thurnau.
Töpferstadt Thurnau.
Tanzlinde in Peesten.
Sanspareil – wie wird’s nun gesprochen? Wissen wir immer noch nicht, aber wir haben ein Stück bayerische Heimat erkundet. Wir waren in Töpfereien zu Gast, deren Werke bei uns längst ein neues Zuhause gefunden haben, und wir durften ein wenig in Wilhelmines Welt eintauchen, mit den Tanzlinden lernten wir sogar ein Stück bayerisches Brauchtum kennen.
Währenddessen tobte auf unserem Campingplatz ein mittleres, wassermassenfreudiges Unwetter, dem der Opa aber schon in Voraus trotze und alles weggeräumt hatte, was nicht niet- und nagelfest war. Wer uns am Morgen noch mild belächelt haben mochte, kämpft jetzt am Abend mit den Starkregengewitterfolgen und hat reichlich Diskussionsstoff über Versicherungshaftung bei offen gelassenen Dachfenstern in Leihmobilen und sumpfigen Vorplätzen trotz den besten, wetterabweisendsten Vorzelten, ganz zu schweigen von ausgefallenen Abendessensplänen.
Zwei Seiten hat die Medaille dennoch: Kinder jeder Altersklasse wissen die entstandenen Wasserpfützen bestens zu nutzen.
Am See spielt die Blasmusikkapelle und sorgt für die passende Untermalung.
Übrigens: „Sambarell“ ist die richtige Sprechweise 🙂