Oh, da hat sich eine Menge angesammelt!

Die letzten Tage war wenig Zeit, Blog-Einträge zu veröffentlichen. Deshalb gibt’s jetzt Verschiedenes aus den vergangenen Tagen:

Da hat zunächst der C-Falter Rast auf unserem Wein gemacht,

folgende flache, runde Gestalt hat sich für eine Zwischenlandung auf Oma-Lieses kürzlich selbst gebauter Gartenliege entschieden.

Abends spitzte recht unerschrocken eine Feldmaus direkt im Gras hinter der Feuerschale aus ihrem Loch:

Unsere Hornissen, die ja schon vor längerer Zeit gemeinsam mit den Wespen das Gartenhaus in ihre Gewalt bringen konnten, haben inzwischen ein stattliches Domiziel aus Papier im Motorradhelm errichtet. Das Holz dafür ernten sie für die fortwährende Erweiterung ihrer Trutzburg nach wie vor aus dem alten Baumstumpf, den die Holzbienen vortrefflich angebohrt hatten.

Ein Winzling unter den Faltern schmiegt sich dicht an ein Weinblatt an.

Am Donnerstag, 23. Juli war der Komet Neowise der Erde am nächsten. Oma-Liese muss nicht weit gehen, um bei geringer Licht-Verschmutzung den Nachthimmel fotogarfieren zu können.

Zunächst gab es eine Mondsichel wie aus dem Bilderbuch zu sehen, bis dann schließlich der Komet immer deutlicher zum Vorschein kam, der an diesem Abend der Erde am nächsten war.

Neowise wird erst wieder in 7000 Jahren mit bloßem Auge so deutlich zu sehen sein.
Bei seinem letzten Auftritt muss Mose wohl gerade im Schilfkörbchen ausgesetzt worden sein.

Heute gaben sich fünf junge Blaumeisen unter dem Schatten des Kirschbaumes ein Stelldichein zur Nahrungsaufnahme, die immer wieder bei äußerst angeregten, geräuschvollen Meisen-Tischgesprächen statt findet.

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Igelangelegenheiten

Morgens um 6:30 Uhr ertappt Oma-Liese unseren Gartenigel beim Besuch im Schildkrötenhaus. Die Oma setzt den Igel auf eine Schaufel und hebt ihn über die kleine Mauer hinaus ins Gras. Hätte er es nicht vielleicht selbst auch geschafft, wieder aus dem Gehege zu steigen – irgendwie ist er ja schließlich auch hineingekommen. Vermutlich sind die drei Urtierchen sowieso längst alte Freunde.

Abends so gegen 20:30 Uhr hört Oma-Liese den Igel mit furchterregenden Atemgeräuschen???

Aha! Da bahnt sich etwas an. Ein Igel umkreist den andern mal links herum, dann wieder rechts herum, während der andere wild schnaufend damit beschäftigt ist, sich in Abwehrposition zu halten.

Scheint wohl eine Art Liebeswerben zu sein. Zu hören sind die Geräusche schon seit vielen Jahren mal aus der Hecke, mal unter dem Hundehaus hervor. Die Produkte der sommerlichen Igelei konnten wir auch hin und wieder im Herst bestaunen, aber heute sind mir Fotos gelungen, die für mich bisher so noch nicht möglich waren.

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Alles Bio!

Der Kohlweißling lebt! Und lebt seine namengebenden Unarten auf den Kohlblätten aus.

Nur nicht täuschen lassen vom eleganten Erscheinungsbild!
Fein säuberlich setzt er bei jeder Landung punktgenau einige Eierchen an der Blattunterseite ab, wobei er auf Landungen im Fünf-Sekundentakt spezialisiert zu sein scheint.

Oma-Liese bringt ihren grünen Daumen zum Einsatz und zerreibt die Nachzucht auf jedem einzelnen Kohlblatt. Bei 24 Kohlpflanzen ist das eine zu bewältigende Aufgabe zumal sich alles im Hochbeet abspielt. Manche 3mm langen Raupen sind schon mit dem Durchlöchern des Blattwerks beschäftigt. Höchste Zeit zum Handeln!

Der Milan schaut auch mal wieder vorbei.

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Wer sich unter prächtigen Wolken so alles im Garten herumtreibt

Unter zwei Namen habe ich ihn gefunden: Grüner Scheinbockkäfer und Moschusbock. Bedauerlicher Weise habe ich im entscheidenden Augenblick nicht an ihm gerochen. Bei der nächsten Begegnung weiß ich Bescheid und werde eine Nase voll nehmen.
Der Kuckuck unter den Käfern: der Ameisensackkäfer sitzt im Apfelbaum. Er legt seine Eier zur Kugel zusammengerollt auf einen Ameisenbau. Die fleißigen Tierchen schleppen das Päckchen ins eigene Nest und erledigen die Brutpflege für den länglichen Käfer, der wie man sieht, dem Marienkäfer ähnelt.
Da kommt er angeflogen, um große Löcher in die Blätter des Kirschbaumes zu fressen.

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Gartenbewohner

Im Sommer lockt das schöne Wetter Oma-Lieses kleine, emsige Gartenbewohner aus ihren Verstecken hervor.

Drei Goldglänzende Rosenkäfer feiern eine kleine Holunderparty.
Während Frau Amsel noch den Nachwuchs füttert…
ist er schon wieder mit einem neuen Nestbau beschäftigt.
Der Balkenschröter oder auch kleiner Hirschkäfer geht seinen Geschäften im Gras nach,
nimmt sich jedoch auch gerne eine kleine Auszeit auf einem Kürbisblatt.
Eine kleine Marienkäferkolonie kümmert sich um Oma-Lieses stattliche Blattlausfarm.
Die Hornisse bezieht ihr Holz für notwendige Zimmerarbeiten am Nest direkt aus der Region vom Bau der Holzbiene im eigenen Garten.
Im Hochbeet, das Oma-Liese in diesem Frühjahr gebaut hat reifen Radieschen, Salat & Co. Leider muss Oma-Liese dem Naschtrieb der Nacktschnecken immer mal wieder Einhalt gebieten.
Noch Fragen?

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Urviecher

Nach einigen Regentagen genießen unsere Schildkröten ein ausgiebiges Mahl und anschließend eine kleine Exkursion in wärmender Nachmittagssonne.

In der frühen Abendstimmung, als sich die Sonne hinter kühlen Wolken verzogen hat, taucht auf der Terrasse die Weinbergschnecke auf. Wo hat sie sich nur wieder herumgetrieben? Mit der Kostümierung hat sie bestimmt noch Pläne für den späteren Abend.

Was hat die Zauberfee wohl heute noch auf dem Programm?

Ah! Alles klar! Soll sicherlich ein Hochseilakt werden. – Vorsicht! Nicht ausrutschen!

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Insektensommer

Der NABU ruft zum Insektenzählen auf. 10 Quadratmeter soll sich der Naturfreund aussuchen und alles zählen was da an Insekten kreucht und fleucht.

Oma Liese beschränkt sich für den Anfang mal auf drei Blüten.

Der Mohn verhilft seinen Besuchern mal wieder zu schwarzen Höschen.
Gleichzeitig lockt die knallrote Blüte zwei Hummeln, eine Holzbiene und eine Biene an.
Sie macht sich eben noch ein bisschen zurecht.
Im Gartenhaus, gleich über dem Eingang haben die Wespen ihre Behausung angebracht. Beim Fotoshooting begegnet mir auch noch eine Hornisse, die ihr Quartier in einem unbenutzten Rollerhelm aufgeschlagen hat. Allerdings ist sie heute nicht bereit für ein Foto. Im Laufe des Sommers wird sich sicherlich noch eine Gelegenheit ergeben.
Auf der Pfingstrose wechselt die Erdhummel gegen Abend ihr Outfit und steigt auf gelbe Höschen um. Sie wohnt übrigens ganz in der Nachbarschaft von Wespe und Hornisse neben dem Gartenhaus im Boden.

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Alte Bekannte

Die Schnecke legt sich gekonnt in die Kurve.
und macht sich auf ihrem Schleim davon. Gut sieht sie aus, so frisch geduscht! Obwohl, mit ihrem Outfit gestern machte sie einen leicht verruchten Einduck.
Die Hummel folgt der Einladung des Riesenmohn…
und fährt schon mal ihren Rüssel aus.
Die Holzbiene befindet sich ebenfalls im Anflug, um sich heute mal schwarze Höschen zu holen.

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Schneckenwetter

Es hat geregnet. Ideale Bedingungen für die Weinbergschnecke, die Terrasse etwas genauer unter die Fühler zu nehmen.
Hat ganz ordentlich was im Gepäck. Eine Regendusche wird ihr nicht schaden.

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Der liebe Nachwuchs…

Der Blaumeisennachwuchs lässt sich noch mit kleinen Insekten von den Eltern im Nest verpfelgen,
während das Rotschwänzchenküken schon ausgeflogen ist und vernehmlich piepst, damit ihre Ernährer es auch finden. Und Oma-Liese ist damit beschäftigt, Fressfeinde wie Elster, Krähe und Nachbars Katze fernzuhalten.
Der Höhlenbau der Holzbiene scheint größtenteils abgeschlossen zu sein, denn inzwischen schleppt das Tierchen schwer an seinen Pollenhöschen. Dabei handelt es sich vermutlich auch um Futter für den Nachwuchs.
Das schwarze Gesichtchen erscheint wieder im Ausgang und der nächste Versorgungsflug kann beginnen. Zehn Minuten dauert es etwa, bis wieder eine Holzbiene mit Nachschub auftaucht und ins selbe Loch schlüpft.
Es gibt insgesamt vier Löcher und jedes wird angeflogen. Mein Eindruck ist, dass jedes Tier seinen eigenen Bau versorgt, denn die Holzbienen kommen und „gehen“ nur in großen Abständen und immer nur einzeln.

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